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iENA: Sprungbrett für die Umsetzung von Innovationen
Das Villinger Steinbeis-Team war mit einem Gemeinschaftsstand und acht innovativen Ideen im Gepäck in NürnbergAm Stand präsentierten Partner und Kunden acht Innovationen als gezielten Einstieg in die Verwertung ihrer Erfindungen. Die Messe „Ideen – Erfindungen – Neuheiten“, kurz iENA, gilt als eine der bedeutendsten Plattformen für Erfinderinnen und Erfinder sowie innovationsorientierte Unternehmen. 2025 beteiligten sich rund 20 Länder und Regionen mit mehr als 540 Erfindungen. Der Großteil davon wird auf der Messe das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Wer hier ausstellt, stellt sich dem Markt – und genau darin liegt die Chance.
„Messen wie die iENA sind Resonanzraum und Realitätscheck zugleich“, sagt Steinbeis-Unternehmer Wolfgang Müller. „Im direkten Gespräch mit Fachbesuchern, Industrievertretern, potenziellen Kooperationspartnern und Investoren zeigt sich schnell, ob ein Produkt verstanden wird, ob es Interesse weckt, ob es einen Markt gibt. Dieses unmittelbare Feedback ist durch keine Marktstudie vollständig ersetzbar.“
Vom Wasserstoffgrill bis zum Ordnungssystem
Am Stand des Villinger Steinbeis-Teams zeigte sich ein Querschnitt aktueller technologischer Entwicklungen. Zu sehen war unter anderem ein Wasserstoffgrill, der zeigt, wie klimaneutrales Kochen bereits heute möglich ist. Statt CO₂ entsteht Wasserdampf – sauber, geruchlos, effizient. Die Messebesucher beurteilten den Grill als nachhaltig und alltagstauglich zugleich.
Der Gemeinschaftsstand bot den Erfindern nicht nur einen Kostenvorteil, sondern auch eine höhere Sichtbarkeit dank der Einbettung in ein Netzwerk. „Es war ein einmaliges Erlebnis, dass ich vielen Interessenten und Neugierigen meine Idee in allen Details erklären konnte. Und das auf einem professionellen Messestand“, sagt der Zahnarzt Dr. Roland Rist. Er stellte ein automatisiertes Verfahren vor, mit dem Kompositmaterial computergesteuert und direkt auf die Zahnoberfläche aufgetragen werden kann.
Erfinder Alfred Ulmer präsentierte dem Publikum sein Aufhängungssystem „ULMER Ordnung“, das bis zu 60 % Platzersparnis bei der Aufbewahrung von Geräten in Garage, Keller oder Gartenhaus ermöglicht. Sein Fazit des Messeauftritts: „Um die qualitativ beste Präsentation meiner Erfindung zu erreichen, war für mich die Plattform der Steinbeis-Infothek auf der iENA herausragend.“
Im Vorfeld wurde viel Wert daraufgelegt, wie die Innovationen präsentiert werden. „Eine klare Positionierung, ein verständlich formulierter Nutzen und eine überzeugende Darstellung des Alleinstellungsmerkmals sind mitentscheidend dafür, ob aus einem Messekontakt ein konkretes Projekt wird“, ist die Erfahrung von Wolfgang Müller.
Der Mehrwert steckt (auch) im Netzwerk
Generell gilt: Ein erfolgreicher Messeauftritt beginnt schon vor der Eröffnung. Relevante Unternehmen gezielt einzuladen, bestehende Kontakte zu aktivieren, Pressearbeit zu leisten und Marketingmaßnahmen vorzubereiten, all das erhöht die Wahrscheinlichkeit qualifizierter Gespräche erheblich. Innovation benötigt eben immer auch Investition in Zeit, Kapital und unternehmerische Energie. Umso wichtiger ist es, diesen Prozess strukturiert zu gestalten.
Als Mehrwert entsteht auf Messen wie der iENA ein Netzwerk, das weit über die Messetage hinauswirkt. Hier werden Kontakte zu Herstellern, Lizenznehmern oder Vertriebspartnern geknüpft. Davon profitierten auch die Steinbeis-Teilnehmer von 2025. Mit neuen Perspektiven, alternativen Anwendungsfeldern und strategischen Kooperationen wurde die Messe zum Katalysator für Verwertung.
In einer Zeit, in der sich Märkte schnell verändern und technologische Zyklen immer kürzer werden, wird die professionelle, aktive Präsentation neuer Lösungen weiter an Bedeutung gewinnen. Innovation muss erklärt, eingeordnet und wirtschaftlich gedacht werden.
Steinbeis-Transferzentrum Infothek
Das Steinbeis-Team in Villingen-Schwenningen begleitet Erfinderinnen und Erfinder sowie Unternehmen bei der erfolgreichen Umsetzung von Innovationen. Um Risiken realistisch einzuschätzen und die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Ideen zu sichern, nutzt es seine Expertise für Technologie-Roadmaps, Marktanalysen, Vertriebskonzepte, Businesspläne, Kosten-Nutzen- und Portfolioanalysen. Es erschließt Förderprogramme und berät zum Forschungszulagengesetz. Zugleich ist es darauf spezialisiert, die Innovationen durch IP-Management, Schutzrechte, Patentrecherchen und Monitoring langfristig abzusichern. Auf der Messe iENA ist es jedes Jahr mit einem Gemeinschaftsstand vertreten.
Weitere Infos: www.steinbeis-infothek.de
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