Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis

Innovation trifft Erfolg

Der Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis zeichnet seit 2004 herausragende Transferprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft aus. Prämiert werden Projekte, die durch exzellente Qualität, Schnelligkeit und wirtschaftlichen Mehrwert überzeugen. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus den Mitgliedern des Vorstands der Steinbeis-Stiftung sowie der Vorsitzende und die Ehrenkuratoren des Kuratoriums der Steinbeis-Stiftung.

Der Transferpreis wurde von der Steinbeis-Stiftung zur Würdigung der einzigartigen Leistung von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Johann Löhn initiiert. Neben einer einzigartigen Skulptur können Preisgelder vergeben werden, die innovative, transferorientierte Projekte fördern sollen.

Preisträger 2026

Prämiertes Projekt: Entwicklung einer Hard- und Softwareplattform für den Feuerwehreinsatz

Projektpartner: TOPAS Industriemathematik Innovation gGmbH, TOPAS Industriemathematik Transfer GmbH (Bremen) zusammen mit der Alpha Robotics Germany GmbH & Co. KG (Vechta)

Projektvideo  Yearbook

Das mit dem Transferpreis 2026 prämierte Projekt  zur autonomen Löschrobotik setzt neue Maßstäbe für den Einsatz intelligenter Robotik im Feuerwehrwesen. Es zielt darauf ab, Löschroboter durch moderne Assistenzsysteme effizienter, sicherer und schneller einsetzbar zu machen. Im Fokus steht die praxisnahe Weiterentwicklung bestehender Robotikplattformen mit innovativen Technologien wie dynamischer 3D-Kartierung, KI-gestützter Objekterkennung, robuster Sensorfusion und teilautomatisierter Navigation.

Die entwickelten Systeme unterstützen Einsatzkräfte insbesondere in gefährlichen und unübersichtlichen Situationen, etwa bei starker Rauchentwicklung oder instabilen Gebäuden. Sie ermöglichen eine schnellere Lageerfassung, verbessern die Entscheidungsgrundlage im Einsatz und reduzieren Risiken für Feuerwehrkräfte.

Das Projekt zeigt, wie wissenschaftliche Methoden erfolgreich in konkrete Anwendungen übergehen können. TOPAS Industriemathematik bringt Expertise in mathematischen Verfahren ein, darunter Technologien aus dem autonomen Fahren. Daraus entsteht ein leistungsfähiges Assistenzsystem für die Einsatzrobotik und perspektivisch das „TOPAS Autonomy Framework“ als Basis für weitere autonome Anwendungen.

Alpha Robotics Germany ergänzt das Projekt mit seiner etablierten Hardwareplattform und umfassender Praxiserfahrung aus realen Feuerwehrszenarien. Die enge Zusammenarbeit der Partner ermöglicht es, neue Technologien frühzeitig unter realitätsnahen Bedingungen zu testen und zu validieren. So gelingt ein besonders wirkungsvoller Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis.

Das Vorhaben ist Teil der Initiative „#MOIN – Modellregion Industriemathematik“, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen der Programmlinie „T! Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“. Es stärkt die Innovationskraft an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Sicherheit und zeigt das Potenzial intelligenter Assistenzsysteme für den Katastrophenschutz der Zukunft.

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