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Ein Ingenieur, der über den Tellerrand blickte
Prof. Dr.-Ing. Hans Joachim Förster, ehemaliger Vorsitzender des Kuratoriums der Steinbeis-StiftungHans Joachim Förster wurde 1916 in Breslau geboren. Er legte 1935 das Abitur ab und wurde anschließend zur Luftwaffe eingezogen. 1938 begann er an der Technischen Hochschule Karlsruhe Maschinenbau zu studieren. Er wurde erneut zur Luftwaffe einberufen, konnte sein Studium aber fortführen und 1941 mit Auszeichnung abschließen.
Schon 1942 stellte ihn die damalige Daimler-Benz AG in Stuttgart an; nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft arbeitete Förster in der Entwicklungsabteilung von Daimler und übernahm die Verantwortung für die Entwicklung der automatischen Getriebe und der Servolenkungen – eine Thematik, der er sein berufliches Leben widmen sollte. 1967 übernahm Förster die Leitung des Messzentrums, 1969 die der gesamten Forschung. 1983 ging er, inzwischen in der Funktion als Direktor, in den Ruhestand.
„Die Aufgabe des Ingenieurs ist nicht schon mit der kunstgerechten Entwicklung seines technischen Geräts getan, sondern seine Verantwortung endet erst, wenn dessen Benutzer damit im Gebrauch vernünftig umgehen.“
Hans Joachim Förster, aus: Technik für den Menschen
Parallel zu seiner erfolgreichen Tätigkeit in der Industrie verfolgte Förster konsequent seine wissenschaftlichen Interessen. 1952 promovierte er mit einer Arbeit über „Föttingergetriebe in Leistungsverzweigungen“ an der Technischen Hochschule Karlsruhe, 1965 habilitierte er sich dort mit der Untersuchung „Wandlungsbereich und Stufung bei Fahrzeuggetrieben“. Ab 1965 hielt er Vorlesungen zum Thema Kraftübertragung und wurde 1970 von derselben Hochschule zum apl. Professor ernannt. Försters breitgefächerte Interessen zeigten sich auch in seinen zahlreichen Vorträgen und Veröffentlichungen. Förster war in zahlreichen Gremien Mitglied.
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