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Von der Forschung in die industrielle Anwendung
Wie die Tribologie Services Mannheim GmbH erfolgreichen unternehmerischen Transfer gestaltet„Unser Ziel ist es, den Steinbeis-Gedanken vollständig umzusetzen: von der wissenschaftlichen Fragestellung über die angewandte Forschung bis hin zur industriellen Anwendung“, fasst Jürgen Rigo zusammen. Mit der Gründung der GmbH wird die organisatorische Grundlage geschaffen, das Unternehmen weiterzuentwickeln. Die TSMa arbeitet in einem Umfeld, in dem Unternehmen spezialisierte Aufgaben zunehmend an externe Partner übertragen. Gerade in der Tribologie erfordern viele Fragestellungen fundiertes Fachwissen und langjährige Erfahrung. Die positive Entwicklung der Nachfrage eröffnet zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten und bildet eine Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens.
Die Tribologie Services Mannheim GmbH versteht sich als modernes Auftragsforschungsunternehmen. Gemeinsam mit ihren Kunden entwickeln die Steinbeis-Experten technische Lösungen entlang des gesamten Innovationsprozesses – von der ersten Idee über Forschung und Entwicklung bis zur Produktfreigabe und Markteinführung. Das interdisziplinäre Team der TSMa unterstützt Unternehmen mit Forschungs-, Prüf- und Entwicklungsleistungen und bringt dabei wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Praxisanforderungen zusammen.
Wissenschaft, Praxis und Unternehmertum verbinden
Der Schwerpunkt der TSMa liegt auf der Unterstützung von Kunden bei tribologischen Fragestellungen sowie der Analyse und Lösung tribologischer Probleme. Hierzu werden bestehende tribologische Systeme untersucht, reale Einsatzbedingungen im Labor nachgebildet und auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse Optimierungsmöglichkeiten erarbeitet. Die Ergebnisse dienen den Kunden als technische Grundlage für die Beurteilung und Optimierung ihrer Anwendungen.
Viele der Auftragsforschungsergebnisse der TSMa lassen sich unmittelbar in industrielle Anwendungen überführen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen profitieren von diesem direkten Wissenstransfer. Die Bedeutung solcher Transferstrukturen zwischen angewandter Forschung und wirtschaftlicher Umsetzung wurde zuletzt auch auf Bundesebene hervorgehoben. Im öffentlichen Fachgespräch des Deutschen Bundestages zur „Initiative Forschung und Anwendung mit Fokus auf Transfer, Ausgründungen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW)“ am 3. Dezember 2025 wurde das Innovationspotenzial der Hochschulen für angewandte Wissenschaften für den Technologietransfer und die regionale Wirtschaftsentwicklung ausdrücklich betont.
Für die Arbeit der TSMa spielt die enge Vernetzung mit Industrieunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine wichtige Rolle. Hinzu kommt die Einbindung in den Steinbeis-Verbund. „Die Vorteile des Steinbeis-Netzwerks zeigen sich in allen Projektphasen – von der Begleitung während der Unternehmensgründung bis hin zur Unterstützung bei organisatorischen und finanziellen Fragestellungen. Dadurch können wir unsere Ressourcen konsequent auf technische Fragestellungen konzentrieren“, so Markus Grebe. Die Gründung der TSMa verdeutlicht, wie das Steinbeis-Geschäftsmodell wissenschaftliche Expertise mit unternehmerischem Handeln verbindet und damit den Transfer von Forschungsergebnissen in wirtschaftliche Anwendungen unterstützt.
Langfristige Forschungs- und Entwicklungsprojekte setzen zudem ein hohes Maß an Vertrauen zwischen den Projektpartnern voraus. Dieses Vertrauen bildet die Grundlage für langjährige Kundenbeziehungen und einen wachsenden Kundenstamm.
„Unser Anspruch ist es, tribologisches Wissen gemeinsam mit unseren Partnern in die industrielle Praxis zu überführen und so nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen“, fasst Jürgen Rigo zusammen.
Tribologie Services Mannheim GmbH
Das Unternehmen unterstützt Industriepartner mit Analytik-, Prüf- und Entwicklungsleistungen im Bereich der Tribologie.
Analytik und Prüfdienstleistungen
Für ein breites tribologisches Analysespektrum, beispielsweise Frisch- und Gebrauchtöle, Schmierfette, Industrie- und Getriebeöle sowie weitere Betriebsstoffe, steht ein chemisch-physikalisches Labor zur Verfügung. Mithilfe von Prüfverfahren nach DIN, EN, ISO, ASTM, CEC sowie OEM-spezifischen Methoden werden Proben aus verschiedenen Industriebereichen untersucht. Neben standardisierten Verfahren entwickelt das Steinbeis-Team auch anwendungsspezifische Untersuchungen für unterschiedliche tribologische Fragestellungen.
Forschung und Entwicklung
Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten orientieren sich an Fragestellungen aus der industriellen Praxis. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Screening-Tests und Kurzzeitprüfverfahren zur Abbildung tribologischer Belastungen. Hierfür entwickelt das Steinbeis-Team neue Prüfmethoden und entsprechende Adaptionen, die aufwendige Aggregatprüfungen teilweise ergänzen oder ersetzen können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Reibungs- und Verschleißmechanismen sowie deren Einfluss auf die Energie- und Ressourceneffizienz technischer Systeme. Analysiert werden unter anderem die Wechselwirkungen zwischen Werkstoffen, Schmierstoffen und Oberflächen sowie die Prozesse an tribologischen Kontaktflächen.
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