Digitalisierung & KI
Veröffentlichungsdatum: 24.09.2026 | 0 Kommentare

Technology Transfer Manager bringen KI und Unternehmertum zusammen

Den internationalen Wissens- und Technologie­transfer neu gestalten

Die Technologietransferbranche erlebt einen tiefgreifenden Wandel, geprägt durch technologische Entwicklungen wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI). Vor diesem Hintergrund haben die SUTM Steinbeis Sustainable Technology Management Beijing Co. Ltd. und die SUTM Steinbeis Center of Sustainable Technology and Management GmbH aus Filderstadt einen innovativen zweigleisigen Ansatz entwickelt, der KI-Agenten mit als One-Person-Companies (OPC) organisierten Technology Transfer Managern kombiniert. Dadurch wird die operative Logik des Technologietransfers neu strukturiert. Es entsteht ein skalierbares, in sich geschlossenes und iterativ lernendes intelligentes Servicesystem.

SUTM Steinbeis Sustainable Technology Management Beijing Co. Ltd. nutzt das bewährte Steinbeis-Projekt-Kompetenz-Studium (PKS) als Grundlage und entwickelt daraus ein innovationsförderndes Ökosystem für die Mensch-Maschine-Kooperation. Durch spezielle Qualifizierungsmaßnahmen werden sowohl Projektmanager in Unternehmen als auch Technologietransfermanager in Institutionen der Hochschul- und Forschungslandschaft befähigt, die drei Kernkompetenzen – grenzüberschreitender Technologietransfer, praktische KI-Anwendung und Projektinkubation – in einer Person zu vereinen. Die ausgebildeten Manager gründen eigene Einzelunternehmen (OPC), die in das SUTM-System integriert werden und den gesamten Prozess des grenzüberschreitenden Technologietransfers mithilfe der plattformeigenen KI-Agenten begleiten.

Mit KI-Agenten mehr Raum für strategische Entscheidungen

SUTM Steinbeis Sustainable Technology Management Beijing Co. Ltd. gliedert die gesamte Wertschöpfungskette des Technologietransfers in standardisierte und modulare Arbeitsschritte und entwickelt darauf aufbauend spezialisierte KI-Agenten-Cluster. Diese decken sämtliche Phasen des Transferprozesses ab. Die KI übernimmt dabei standardisierte, repetitive und datenintensive Aufgaben, darunter die automatische Erfassung globaler Technologie- und Marktdaten, das präzise Matching von Technologien mit Anwendungsszenarien, die automatisierte Erstellung von Fachberichten und Compliance-Dokumenten sowie das intelligente Monitoring des gesamten Projektlebenszyklus.

Dadurch erhalten Technology Transfer Manager mehr Freiraum, um sich auf ihre zentralen Aufgaben zu konzentrieren: vertiefte Analysen, Netzwerkbildung und strategische Entscheidungen. Der Technologietransfer wandelt sich damit von einem personalintensiven zu einem daten- und rechenleistungsgestützten, intelligent gesteuerten Prozess.

One-Person-Companies als Fundament

Auf Basis eines eigens entwickelten KI-gestützten Schulungsplatzes und des STTM®-Ausbildungssystems etabliert SUTM Steinbeis Sustainable Technology Management Beijing Co. Ltd. ein standardisiertes, skalierbares und systematisierbares Qualifizierungsprogramm für KI-gestützte Technology Transfer Manager. Dieses Programm schafft kontinuierlich interdisziplinäre Fachkräfte für den grenzüberschreitenden Wissenschafts- und Technologietransfer.

Die in das System integrierten OPC konzentrieren sich auf ihre Kernkompetenzen, insbesondere die Ressourcenintegration, grenzüberschreitende Verhandlungen sowie das projektbezogene Umsetzungsmanagement in nicht standardisierbaren Bereichen. Darüber hinaus treten sie als Co-Gründer in Projektteams ein, begleiten die Inkubation von Beginn an und vertiefen ihr Engagement in der technologischen Umsetzung und Markterschließung. Dabei teilen sie sowohl Risiken als auch Erträge mit den Partnerunternehmen.

„Während die KI für Effizienz und Rechenleistung sorgt, bringen die OPC menschliche Expertise und industrielle Vernetzung in die Projekte ein. Gemeinsam schaffen sie einen neuartigen Entwicklungspfad für den Technologietransfer. Das Technology-Transfer-Manager-Ausbildungssystem adressiert dabei zentrale Herausforderungen der Branche: Fachkräftemangel, stark variierende Qualifikationsniveaus und die begrenzte Skalierbarkeit traditioneller Modelle“, fasst Helen Juan Ma, Geschäftsführerin von SUTM Steinbeis Sustainable Technology Management Beijing Co. Ltd. zusammen.

Deutsch-chinesische Kooperation: Mehrwert für beide Seiten

Die SUTM Steinbeis Sustainable Technology Management Beijing Co. Ltd. und die SUTM Steinbeis Center of Sustainable Technology and Management GmbH errichten auf Basis einer einheitlichen digitalen Infrastruktur und standardisierter Arbeitsabläufe einen bidirektionalen Technologietransferkanal zwischen Deutschland und China. Dies ermöglicht eine wechselseitige Stärkung und einen symbiotischen, zirkulären Entwicklungsprozess für die beteiligten Industrien sowie Technologieimporte und -exporte zwischen beiden Ländern.

  • Technologietransfer nach China: In China erfolgt zunächst eine intelligente KI-gestützte Bewertung ausländischer Spitzentechnologien. Die OPC übernehmen anschließend deren grenzüberschreitende Übertragung und projektbezogene Inkubation. Auf Grundlage der ausgereiften chinesischen Lieferketten kann die Industrialisierung dieser Technologien erheblich beschleunigt werden. So entsteht ein durchgängiger Innovationskreislauf aus „internationalem Technologietransfer, Industrialisierung in China und anschließendem weltweiten Vertrieb“.
  • Technologietransfer nach Deutschland: Gleichzeitig passen die OPC chinesische Spitzentechnologien, beispielsweise KI-Algorithmen sowie verkörperte KI-Systeme (Embodied AI) und Robotik, an die spezifischen Anforderungen der deutschen Industrie 4.0 an. Sie optimieren diese Technologien für konkrete Anwendungsszenarien und fördern damit deren Einsatz in Deutschland. Auf diese Weise leisten sie einen Beitrag zur Weiterentwicklung und Modernisierung der deutschen Industrie.

Ein skalierbares Ökosystem für den Technologietransfer der Zukunft

Kennzeichnend für das SUTM-Modell ist die Schaffung eines selbsterneuerbaren, global skalierbaren und wirtschaftlich selbsttragenden Ökosystems für den grenzüberschreitenden Technologietransfer. Das Modell ermöglicht einen nahezu grenzenlosen Technologiefluss, eine zeitzonenunabhängige Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung sowie eine grenzenlose industrielle Innovation. Damit überwindet es traditionelle Kooperationsansätze im grenzüberschreitenden Wissenschafts- und Technologietransfer. Dieser Paradigmenwechsel verleiht der internationalen Industriekooperation neue Impulse und setzt im KI-Zeitalter neue Maßstäbe für den globalen Technologietransfer auf Basis des bewährten, bedarfsorientierten Technologietransfermodells à la Steinbeis.

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Zuletzt geändert am 28.09.2026

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