Preisträger des Transferpreises der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis 2026.
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Veröffentlichungsdatum: 17.09.2026 | 0 Kommentare

Robotik, die Leben retten kann

Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis zeichnet die Entwicklung autonomer Lösch­robotik aus

Wenn jede Sekunde zählt, kann intelligente Robotik Leben schützen: Das mit dem Löhn-Preis 2026 ausgezeichnete Transferprojekt zeigt, wie autonome Löschroboter Feuerwehren künftig in gefährlichen Einsatzlagen unterstützen können – und wie aus wissenschaftlicher Expertise marktfähige Technologie für mehr Sicherheit entsteht. Die Zusammenarbeit der Bremer Steinbeis-Wissenschaftler von TOPAS Industriemathematik mit dem Experten-Team bei Alpha Robotics Germany in Vechta verbindet mathematische Präzision mit praktischer Einsatzerfahrung und macht sichtbar, welches Potenzial im Technologietransfer steckt. Dafür erhielten die beiden Projektpartner beim diesjährigen Steinbeis-Campus-Event in Stuttgart den Transferpreis der Steinbeis-Stiftung.

Blick in die mobile Steuerzentrale für die Feuerwehrkräfte.
Der Löschroboter gibt bis zu 2.000 l Löschwasser pro Minute ab.
Unterstützung bei der Lageerfassung erhalten die Einsatzkräfte durch Drohnen.
Der Löschroboter Alpha Wolf wird ins Einsatzgebiet verlegt.

Der mit 10.000 Euro dotierte Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis würdigt herausragende Projekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in marktfähige Anwendungen überführen. Dr.-Ing. Mitja Echim und Professor Dr. Christof Büskens (beide TOPAS Industriemathematik) sowie Fabian Pöttker (Alpha Robotics Germany) bekamen den Preis durch den Juryvorsitzenden Dr.-Ing. Leonhard Vilser überreicht.

Roboter für den Ernstfall

Das prämierte Projekt „Autonome Löschrobotik: Entwicklung einer Hard- und Softwareplattform für den Feuerwehreinsatz“ setzt neue Maßstäbe für den Einsatz intelligenter Robotik im Feuerwehrwesen. Es zielt darauf ab, Löschroboter durch moderne Assistenzsysteme effizienter, sicherer und schneller einsetzbar zu machen. Im Fokus steht die praxisnahe Weiterentwicklung bestehender Robotikplattformen mit innovativen Technologien wie dynamischer 3D-Kartierung, KI-gestützter Objekterkennung, robuster Sensorfusion und teilautomatisierter Navigation.

Die entwickelten Systeme unterstützen Einsatzkräfte insbesondere in gefährlichen und unübersichtlichen Situationen, etwa bei starker Rauchentwicklung oder instabilen Gebäuden. Sie ermöglichen eine schnellere Lageerfassung, verbessern die Entscheidungsgrundlage im Einsatz und reduzieren Risiken für Feuerwehrkräfte.

Zwei Partner, ein gemeinsames Ziel

Das Projekt zeigt, wie wissenschaftliche Methoden erfolgreich in konkrete Anwendungen übergehen können. TOPAS Industriemathematik bringt Expertise in mathematischen Verfahren ein, darunter Technologien aus dem autonomen Fahren. Daraus entsteht ein leistungsfähiges Assistenzsystem für die Einsatzrobotik und perspektivisch das „TOPAS Autonomy Framework“ als Basis für weitere autonome Anwendungen.

Alpha Robotics Germany ergänzt das Projekt mit seiner etablierten Hardwareplattform und umfassender Praxiserfahrung aus realen Feuerwehrszenarien. Die enge Zusammenarbeit der Partner ermöglicht es, neue Technologien frühzeitig unter realitätsnahen Bedingungen zu testen und zu validieren. So gelingt ein besonders wirkungsvoller Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis.

Das Vorhaben ist Teil der Initiative „#MOIN – Modellregion Industriemathematik“, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen der Programmlinie „T! Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“. Es stärkt die Innovationskraft an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Sicherheit und zeigt das Potenzial intelligenter Assistenzsysteme für den Katastrophenschutz der Zukunft.

Mehr über das Projekt zur autonomen Löschrobotik: https://youtu.be/-5G065XlqHY

Zur Aufzeichnung der Steinbeis Lunchbreak mit den Preisträgern: https://youtu.be/YV_vcGYIi7Q?si=vByOHFEkfN8dM4Pw

Der Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis

Der Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis wird in der Regel jährlich für herausragende Projekte im Wissens- und Technologietransfer vergeben. Er wurde 2004 zur Würdigung der Leistung von Professor Dr. Dr. h.c. mult. Johann Löhn, ehemaliger Steinbeis-Vorstandsvorsitzender und heutiger Ehrenkurator, ins Leben gerufen.

Mehr über den Löhn-Preis und die bisherigen Preisträger: www.loehn-preis.de

Kontakt

Unternehmenskommunikation

Steinbeis-Stiftung (Stuttgart) | www.steinbeis.de | www.loehn-preis.de 

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Zuletzt geändert am 17.09.2026

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