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Re:source – Innovationen für unsere Umwelt | Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
Ressourcen nicht nur zu beachten, sondern weiter oder sogar neu zu denken, gehört zu den zentralen Aufgaben unserer Zeit. „Re:source“ bedeutet für uns nicht nur, den Blick zurück auf die Ursprünge unserer Stoff- und Energieströme zu richten, sondern zugleich Wege zu entwickeln, diese Ströme nachhaltig, effizient und zirkulär zu gestalten. Zudem können hierbei auch ganz neue Energie- oder Stoffquellen entstehen, die aus vorhandenen Quellen entnommen oder aus diesen umgewandelt werden können.
Diese Ausgabe des Steinbeis Transfer-Magazins nimmt diese Gedanken auf und zeigt praxisnahe Beispiele und Entwicklungen im Steinbeis-Verbund. Eindrucksvoll ist dabei die große Breite des Themas Ressourcen und Ressourceneffizienz: Ressourcen gar nicht erst zu verbrauchen, indem Energie- und Materialaufwand etwa in neuen Verarbeitungsverfahren reduziert werden, und neue Recyclingwege für die verwendeten Materialien zu finden, sind zwei zusammengehörende Bausteine. So werden Technologien entwickelt, die Kreisläufe schließen und Emissionen reduzieren.
Eine der wichtigsten Ressourcen ist Wasser – für uns Menschen lebenswichtig. Innovationen, um die Wasserqualität zu erhalten und Schadstoffe zu detektieren, können neue Standards setzen und Wasser als Ressource schützen.
Die heutigen Entscheidungen zur Erzeugung und Bereitstellung von Energie, ob in dezentralen, lokalen Energiesystemen oder mit neu entwickelten Technologien, zum Beispiel zur Nutzung von Wasserstoff, bestimmen über die langfristige und nachhaltige Versorgungssicherheit. Kommunen rücken als entscheidende Akteure der Energiewende ins Zentrum: Sie gestalten die notwendigen Infrastrukturen für nachhaltige Mobilität, für globale Kommunikation und lokale Wärme-, Strom- und Wasserversorgung. Damit prägen sie die zukünftige Ressourcennutzung maßgeblich.
Ressourcen müssen über vermeintliche Grenzen hinweg betrachtet werden: Energie, Wasser, Materialien, Abwärme, Infrastruktur, Flächen und wir Menschen, die über deren Verwendung entscheiden. Offenheit für alle Quellen und deren Nutzungsmöglichkeiten ist notwendig, um die besten Innovationen für unsere Zukunft zu finden.
Für uns bedeutet dies, Energiesysteme, Wärmeinfrastrukturen und Stoffströme immer integriert zu betrachten. Nur wenn wir Technologien vernetzen, insbesondere regionale Potenziale erschließen und die dafür notwendigen Akteure zusammenbringen, entstehen resiliente und zukunftsfähige Systeme.
Diese Ausgabe des Transfer-Magazins lädt dazu ein, Ressourcen nicht länger als begrenzende Größe zu verstehen, sondern als Chance: für Innovation, für Wertschöpfung und für eine wirklich nachhaltige Transformation.
Wir wünschen Ihnen eine interessante und anregende Lektüre!
Magdalena Berberich und Dirk Mangold
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