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Kollege Computer
Steinbeiser Thomas Hösle rät, das Effizienzpotenzial von Software- und Automatisierungslösungen zu nutzen
Auch wenn es keine allgemein gültige Formel für unternehmerischen Erfolg gibt, so existieren doch grundlegende „Rezepte“, die für den Fortbestand von KMU von existenzieller Bedeutung sind. Mitarbeiter werden nicht von KI oder Softwarelösungen verdrängt, sondern von Mitarbeitenden, die KI beherrschen. Und genauso wenig werden KMU von KI vom Markt gefegt, sondern von Unternehmen, die die Vorteile von KI zu nutzen wissen.
Es ist also von entscheidender Bedeutung, dass sich auch KMU als Technologieunternehmen verstehen und im übertragenen Sinn nicht wie einst Kaiser Wilhelm II. auf das Pferd anstatt auf das Automobil setzen. Ein Schlüssel, um die Zukunftsfähigkeit von KMU deutlich zu verbessern, liegt somit in der Beherrschung von Technologien, insbesondere von praxistauglichen KI- und Softwareanwendungen.
Effizienzsteigerung von KI und Software nutzen
Über die KI- und softwaregestützte Automatisierung gewinnen Prozesse in KMU deutlich an Effizienz und Produktivität und sind damit ein wesentlicher Bestandteil des Lean-Management-Konzepts, das sich über digitale Tools zum „Lean-Dig-Management“ weiterentwickelt.
Wenn von der Automatisierung von Prozessen die Rede ist, denkt man für gewöhnlich an den „Shopfloor“, also an Produktionsprozesse in der mechanischen Fertigung und in der Montage. Dort wird das Prinzip verfolgt, dass alle Prozesse, die automatisiert werden können, auch automatisiert werden.
Aber wie sieht es in den anderen Unternehmensbereichen aus, also in den kaufmännisch/technischen Abteilungen? Dort erlauben wir uns in Deutschland den Luxus, das Potenzial von Heerscharen gut ausgebildeter Mitarbeiter mit Routinearbeiten zu vergeuden. Damit einher gehen Motivationsverluste der Mitarbeiter sowie Bearbeitungsfehler, die sich wiederum negativ auf Produktivität und Effizienz auswirken.
Risiko „Arbeiterlosigkeit“
Apropos Motivation. Umfragen haben gezeigt, dass nur etwa 21% der Beschäftigten angeben, mit den ihnen zur Verfügung gestellten Tools ihre Aufgaben gut erledigen zu können. Zufriedene Mitarbeiter aber wiederum sind das wirksamste Mittel gegen den „relativen“ Fachkräftemangel.
Mit dem Einsatz smarter Softwaretools erhöht sich einerseits die Zufriedenheit der Mitarbeiter und damit deren Bindung an das Unternehmen. Andererseits können im Prinzip alle – oft lästigen – Routinearbeiten in den kaufmännisch/technischen Administrationsbereichen im Zuge der Robotic Process Automation (RPA) auf den Kollegen „Computer“ übertragen werden.
Der 24/7 agierende Computer füllt damit die Lücke, die durch die „Arbeiterlosigkeit“ entsteht. Berechnungen des statistischen Bundesamts prognostizieren, dass uns in Deutschland bis 2042 rund neun Millionen Arbeitskräfte nicht nur als Fachkräfte, sondern über alle Funktionen hinweg fehlen werden.
„Die Auswirkungen der Arbeiterlosigkeit sind meines Erachtens eines der am stärksten unterschätzten Risiken für Unternehmen“, meint Steinbeis-Unternehmer Thomas Hösle. Nur attraktive Arbeitgeber, die ein hohes Maß an Mitarbeiterzufriedenheit generieren und die Chancen der Automation im Shopfloor und auf Administrationsebene geschickt nutzen, werden auch zukünftig über ausreichende Ressourcen zur Erbringung ihrer Leistungen verfügen und somit ihre Zukunftsfähigkeit sichern. Ein weiterer Vorteil von RPA-Lösungen ist deren rasche Implementierung und damit deren Wirkungsweise. Es gilt allerdings, rasch zu handeln und als Unternehmer dafür Sorge zu tragen, dass in KMU der „Turbolader“ gezündet wird. Denn wer sein Unternehmen resilient, nachhaltig und mehrwertstiftend aufstellen möchte, darf nicht dadurch bestraft werden, dass er zu spät kommt.
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