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Ganzheitliche Transaktionsberatung auf Augenhöhe
Mittelstandsexpertise trifft auf TransaktionskompetenzHerr Schmitt, die Wurzeln von Steinbeis M&A reichen bis ins Jahr 2004 zurück, die Struktur wurde seitdem konsequent ausgebaut. Warum haben Sie sich seinerzeit für diesen Weg im Steinbeis-Verbund entschieden?
Wir haben M&A von Beginn an breiter gedacht als eine reine Finanzberatung. Im Mittelstand entscheiden nicht nur Zahlen über den Erfolg einer Transaktion, sondern auch Technologieverständnis, Branchenkenntnis, Zusammenarbeit und eine Beratung, die auf Vertrauen basiert. Der Steinbeis-Verbund verbindet genau diese Ebenen: Transaktions-Know-how auf der einen sowie tiefgehende Beratungs-, Technologie- und Wissenstransferkompetenz auf der anderen Seite.
Wir haben dies schon früh als einen klaren Wettbewerbsvorteil erkannt: Wir konnten Projekte mit mehr fachlicher Tiefe aufsetzen, uns stärker differenzieren und zugleich größere und anspruchsvollere Mandate gewinnen. Bis heute prägt das unser Profil: Eine mittelstandsorientierte M&A-Boutique, die persönlich berät, aber fachlich in einer deutlich größeren Welt vernetzt ist.
Wie hat sich Steinbeis M&A seit den Anfängen entwickelt und wie sieht die Aufstellung heute aus?
Aus einem Steinbeis-Transferzentrum heraus ist mit der heutigen Steinbeis M&A Partners GmbH eine führende M&A-Boutique für den Mittelstand entstanden, die sich auf die Planung und Durchführung von Unternehmenstransaktionen spezialisiert hat. Mittlerweile haben wir weit mehr als 250 Projekte mit klarer Mittelstandspositionierung – Sweet Spot 10 bis 100 Millionen Euro – erfolgreich abgeschlossen.
„Big enough to serve, small enough to care“: Heute arbeitet Steinbeis M&A mit 14 international erfahrenen Partnern an acht Standorten, unterstützt von einem eingespielten, sehr starken Junior-Team. Das Headquarter befindet sich im Main Tower in Frankfurt am Main. Inhaltlich decken wir die zentralen Transaktionsfelder ab: Unternehmensverkauf (Nachfolgelösung), Unternehmenskauf (Buy-and-Build), Kapitalstrukturierung (EK & FK) und Transaktionsstrategie (F4T).
Entscheidend ist dabei unser Beratungsmodell: Ganzheitliche Transaktionsberatung von Unternehmern für Unternehmer. Fast alle Partner bringen neben ihrer langjährigen Transaktionsexpertise auch eigene Management- und Unternehmererfahrung mit. Diese Kombination sorgt für „Beratung auf Augenhöhe“ und für Lösungen, die nicht nur transaktional, sondern auch strategisch tragfähig sind.
Welche Entwicklungen haben den M&A-Markt zuletzt besonders geprägt und welche Trends werden ihn künftig bestimmen?
Der Markt war in den vergangenen Jahren stark von äußeren Einflüssen geprägt: Geopolitik, Pandemie, konjunkturelle Unsicherheit und veränderte Finanzierungsbedingungen haben Prozesse spürbar anspruchsvoller gemacht. Gleichzeitig bleibt die strukturelle Nachfrage hoch, nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Nachfolgewelle im deutschen Mittelstand.
Für die Zukunft erwarten wir eine noch stärkere Spezialisierung. Branchenverständnis, Technologiekompetenz und der Zugang zu relevanten Entscheidern werden weiter an Bedeutung gewinnen. Transaktionen werden dadurch nicht einfacher, aber differenzierter. Genau darin liegt die Chance für M&A-Boutiquen wie unsere, die Marktkenntnis und unternehmerische Perspektive miteinander verbinden.
Wie verändern KI und Branchenspezialisierung Ihr Beratungsangebot und wo setzen Sie die Schwerpunkte in den kommenden Jahren?
Der stärkste Hebel ist derzeit KI. Sie beschleunigt Analysen, strukturiert Informationsflüsse und erhöht die Qualität in anspruchsvollen Prozessschritten, insbesondere in der Due Diligence und bei der Aufbereitung von Entscheidungsgrundlagen. Für Mandanten heißt das: mehr Tempo, höhere Präzision und bessere Steuerbarkeit.
Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass die anspruchsvolle Beratung bei Unternehmenstransaktionen künftig durch KI erfolgt – ganz im Gegenteil: Mehr denn je sind der persönliche Austausch, das Orchestrieren der einzelnen Prozessphasen und das Management unterschiedlicher Interessenlagen sowie die Schaffung von Win-win-Situationen durch den M&A-Berater von zentraler Bedeutung.
Parallel steigen die Anforderungen an Prozessführung und Kommunikation, weil Käufer, Banken und Gremien häufig langsamer entscheiden. Deshalb setzen wir noch stärker auf klare, maßgeschneiderte Prozesse und auf Schlüsselindustrien, in denen wir tief verankert sind: Industrials, Information & Communication Technology, Healthcare sowie Construction, Infrastructure & Energy. Dort verbinden sich Branchenexpertise, Netzwerk und Marktzugang in besonderem Maße.
Wie profitieren Sie von der Zusammenarbeit im Steinbeis-Verbund?
Zum einen ganz praktisch: durch professionelle Strukturen in Bereichen wie HR, IT oder Buchhaltung. Zum anderen durch die inhaltliche Tiefe des Verbunds. Steinbeis steht wie kaum ein anderer Name in Europa für unternehmerischen Beratungs-, Technologie- und Wissenstransfer sowie für Qualität und Reputation. Das gibt uns im M&A-Kontext eine hohe Glaubwürdigkeit und eröffnet zusätzliche Perspektiven auf Geschäftsmodelle, Märkte und Technologien.
Für unsere Mandanten entsteht daraus ein klares Alleinstellungsmerkmal: unternehmerische Nähe, erfahrene Senior-Beratung, direkte Kontakte zu Entscheidern und der Zugriff auf ein breites Expertennetzwerk. Oder anders gesagt: Wir verbinden Mittelstandsverständnis mit Transaktionsdisziplin und Technologietiefe – und genau das macht heute oft den entscheidenden Unterschied.
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