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Veröffentlichungsdatum: 07.09.2026 | 0 Kommentare

Förder­potenziale auf Knopfdruck

Dual-Use-Technologien werden von der EU umfangreich gefördert. Steinbeis Industrial IT hilft Unternehmen mit einer KI-Plattform, passende Programme zu identifizieren

Milliardenförderungen für Dual-Use-Technologien bieten mittelständischen Unternehmen enorme Chancen, scheitern in der Praxis jedoch oft an der Komplexität der Antragsverfahren für die Förderprogramme. Mit einem KI-gestützten Förder-Check hat das Steinbeis-Beratungszentrum Industrial IT eine Lösung entwickelt, die passende EU-Förderprogramme innerhalb weniger Tage identifiziert und Unternehmen bis zur erfolgreichen Antragstellung begleitet. So werden aus bürokratischen Hürden konkrete Innovations- und Wachstumsperspektiven. 

Viele Technologieunternehmen entwickeln Produkte und Lösungen, die über ihre bisherige Nutzung hinaus auch im Bereich Defense relevant sein könnten. Die EU fördert aktuell die Erforschung und Nutzbarmachung solcher Technologien im sogenannten Dual-Use-Sektor stark: Der Europäische Verteidigungsfonds (EDF) und Horizon Europe, das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, stellen 2026 insgesamt rund fünf Milliarden Euro an Fördergeldern für Unternehmen bereit, die Technologien mit unter anderem Verteidigungs- und Dual-Use-Anwendungen entwickeln. Und wichtige Fristen zur Angebotsabgabe für die EDF-geförderten Ausschreibungen laufen schon bald ab.

Doch wie möglichst schnell und umfassend einen Überblick erhalten, welche Programme in Frage kommen? Unternehmen stoßen in der Praxis auf große bürokratische Hürden bei der komplexen Antragstellung. Und mit über 2.000 Ausschreibungen ist allein schon der Suchaufwand nach passenden Förderprojekten in den Unternehmen kapazitiv kaum stemmbar. Steinbeis-Unternehmer Hans-Peter Meier hat dafür gemeinsam mit Partnern eine Plattform zum schnellen Check von Fördermöglichkeiten entwickelt und hilft KMU bei den Förderanträgen. „Steinbeis Industrial IT unterstützt als IT-Berater für Technologietransfer Unternehmen förderrelevanter Bereiche – etwa spezialisierte Reibmaterialien, kundenspezifische Prüfstände und 3D-additive Fertigung von Halbleitern – bei Fragestellungen rund um die Förderwürdigkeit bis hin zur Antragsstellung“, erläutert Hans-Peter Meier sein Steinbeis-Angebot.

KI-unterstützte Plattform scannt Fördertöpfe 

Gemeinsam mit dem Partnerunternehmen Kakushin.IO hat das Steinbeis-Team eine Plattform und Methodik entwickelt, die es erlaubt, sehr schnell passende Projekte und Förderoptionen zu identifizieren. Als Datenbasis dienen etwa der EDF, in dem in 2026 bis zu vier Millionen Euro für ein KMU bereitgestellt werden, aber auch verschiedene europäische und deutsche Förderprogramme.

„Im ersten Schritt identifizieren wir förderrelevante Unternehmensmerkmale. Als nächstes durchsuchen unsere Experten mittels unserer KI-unterstützten Plattform automatisiert die verfügbaren Fördertöpfe. So können wir innerhalb von drei Arbeitstagen in unserem Portal kundenspezifisch passende Förderprojekte zur Auswahl stellen“, beschreibt Hans-Peter Meier die entwickelte Plattform.

Unterstützung bei der Antragsstellung

Wenn ein Unternehmen potenziell förderungsfähige Dual-Use-Technologien besitzt und eine Förderung anstrebt, begleitet das Projektteam auch den kompletten Prozess der Antragseinreichung. Es kümmert sich um Vollständigkeit, Formalien und Fristen der Förderanträge, sodass der Aufwand im Unternehmen selbst handhabbar bleibt.

Das Förderantragsprojektmanagement umfasst:

  • Vollständige Technologie- und Fördereignungsanalyse für alle relevanten EU-Programme
  • Persönliches Portal mit passenden Ausschreibungen, Förderbudgets und Wettbewerbsanalysen
  • Aufbau von Konsortien mit Partnern aus mindestens zwei weiteren EU-Ländern
  • Komplette Antragstellung und -einreichung

Für welche Unternehmen bestehen Fördermöglichkeiten?

Wenn ein Unternehmen in einem dieser Bereiche tätig ist, erfüllt es die generellen Voraussetzungen für eine Förderung:

  • Werkstoffe und Fertigung
  • Sensorik, Elektronik, Optik
  • Automatisierung und Robotik
  • Cybersicherheit und sichere Kommunikation
  • KI und Datenanalytik
  • Energiesysteme und Wasserstoff
  • Präzisionsbauteile und Mechatronik

Entscheidend ist die Geschäftstätigkeit in einem förderrelevanten Bereich – vorherige Erfahrung im Verteidigungsbereich ist nicht erforderlich. Die EU fördert ausdrücklich Unternehmen mit ziviler Technologie, die erstmals in den Verteidigungsbereich eintreten. 

Das Steinbeis Industrial IT Förder-Check-Verfahren

So läuft der Förder-Check ab:

  1. Unternehmen relevanter Technologiebereiche bewerben sich für den Förder-Check formlos per E-Mail an info@steinbeis-industrial-it.com.
  2. Steinbeis Industrial IT prüft, ob die Unternehmenstechnologie zu EU-Ausschreibungen passt.
  3. Das Unternehmen erhält eine persönliche Analyse im geschlossenen Kundenportal.
  4. Die Ergebnisse samt Förderoptionen und -chancen werden gemeinsam besprochen.
  5. Wenn gewünscht, baut Steinbeis Industrial IT das Konsortium auf und übernimmt das gesamte Projektmanagement des Förderantrags.

Steinbeis Industrial IT berät mittelständische Industrieunternehmen bei der Optimierung ihrer digitalen Geschäftsprozesse – von der Bedarfsanalyse über die Realisierung bis zum operativen Betrieb. Das Team begleitet individuell, langfristig und praxisnah, sodass KMU als Innovationstreiber auf Basis zukunftsfähiger IT-Systeme ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit gezielt ausbauen können.

Kakushin.IO unterstützt als Partner von Steinbeis Industrial IT europäische Technologieunternehmen beim Zugang zu EU-Verteidigungs- und Innovationsförderung. Das Unternehmen hat bereits eine Vielzahl erfolgreicher Förderprofile erstellt, etwa für Unternehmen in den Bereichen Reibungstechnologie, Edelstahlfertigung und Mechatronik. 

Kontakt

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Zuletzt geändert am 08.09.2026

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