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Bundesverdienstkreuz für einen engagierten Brückenbauer
Professor Dr.-Ing. Norbert Höptner erhält Auszeichnung des BundespräsidentenDas Bundesverdienstkreuz wurde 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet und wird für besondere politische, wirtschaftliche oder geistige Leistungen verliehen. Dass Norbert Höptner diese Kriterien einer Auszeichnung gleich in mehrfacher Hinsicht erfüllt, machten Laudatoren aus Wirtschaft, Kirche und Kommune bei der Überreichung im Steinbeis-Haus in Stuttgart-Hohenheim deutlich.
Gesellschaftliche Teilhabe sei eine seiner großen Leidenschaften und die zeige sich nicht zuletzt eindrucksvoll, wenn der ehrenamtliche Leiter des Kirchenchors mit seinen Sängerinnen und Sängern einen Flashmob im örtlichen Supermarkt veranstaltet, so Professor Dr. Heiner Lasi bei seiner Begrüßung. Er leitet die Ferdinand-Steinbeis-Gesellschaft für transferorientierte Forschung der Steinbeis-Stiftung, in der Norbert Höptner als Senior Research Fellow aktiv ist. Heiner Lasi machte die breiten Fähigkeiten des Technologen, Soziologen, Organisten und ehrenamtlich sozial Engagierten deutlich. Gemeinsam mit ihm hieß Professor Dr. Michael Auer, Vorstandsvorsitzender der Steinbeis-Stiftung, als Hausherr die rund 100 Gäste willkommen. „Der besondere Erfolg von Steinbeis ist nur durch besondere Menschen möglich“, damit brachte Michael Auer seine Wertschätzung für Norbert Höptner zum Ausdruck und dankte ihm für seinen jahrzehntelangen engagierten Einsatz als Steinbeiser, in der jüngeren Vergangenheit insbesondere für eine größere Technologieakzeptanz in der Bevölkerung.
Unermüdliches Engagement für die Wirtschaft und das Gemeinwesen
Nicole Hoffmeister-Kraut unterstrich in ihrer Laudatio, was Norbert Höptner und die Zusammenarbeit mit ihm so wertvoll macht: „Visionen entwickeln und andere davon begeistern zu können – das ist eine Ihrer großen Stärken. […] Norbert Höptner hat sich in vielfacher Weise um unser Gemeinwesen, um Wirtschaft und Innovation, aber auch ganz besonders um die Menschen in unserem Land verdient gemacht.“ Das treffe auf sein berufliches wie auch sein ehrenamtliches Engagement zu. Als Rektor habe Norbert Höptner die heutige Hochschule für Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht in Pforzheim mit seinen Ideen und Visionen maßgeblich geprägt und weiterentwickelt. „Als langjähriger Europabeauftragter des Wirtschaftsministeriums waren Sie ein überaus erfolgreicher und unermüdlicher Brückenbauer zwischen Baden-Württemberg und Europa“, so die Ministerin weiter. Norbert Höptner habe dem baden-württembergischen Mittelstand viele europäische Fördermöglichkeiten eröffnet und zugleich der Brüsseler Bürokratie das Verständnis für betriebliche Herausforderungen nähergebracht. Damit habe er sich bleibende Verdienste um den Innovationsstandort Baden-Württemberg erworben. Mit großem Nachdruck habe er sich immer wieder für grenzüberschreitende Kooperationen und ihre politische Unterstützung eingesetzt.
„Die meisten Menschen wären mit einer solchen herausragenden Aufgabe an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik vollkommen ausgelastet gewesen. Sie aber haben sich darüber hinaus auch noch ehrenamtlich im sozialen und kirchlichen Bereich engagiert – und auch hier, wie überall in Ihrem Leben, vollen Einsatz gezeigt“, hob die Wirtschaftsministerin weiter hervor. Zu Norbert Höptners kirchlich-sozialem Engagement zählen unter anderem der Vorsitz des Vorstands der Kirchlichen Sozialstation Karlsbad, die langjährige Mitgliedschaft im Kirchengemeinderat seiner Heimatgemeinde sowie die insgesamt 25 Jahre währende Leitung des Karlsbader Kirchenchors.
Norbert Höptner wurde 1952 in Aschaffenburg geboren und lebt seit 1989 in Karlsbad-Langensteinbach. Von 1995 bis 1999 war er Prorektor und von 1999 bis 2003 Rektor der Hochschule für Gestaltung, Technik und Wirtschaft in Pforzheim.
In den Jahren 2002 bis 2017 bekleidete er das Amt des Europabeauftragten im Dienste des jeweiligen baden-württembergischen Wirtschaftsministers und war in Personalunion Leiter des Steinbeis-Europa-Zentrums. Heute ist Norbert Höptner als Senior Research Fellow am Ferdinand-Steinbeis-Institut tätig.
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