Diese Webseite nutzt Dienste für den Betrieb, statistische Auswertungen, die Anzeige und das Teilen von Inhalten aus sozialen Netzwerken sowie interessengerechte Werbung. Diese Dienste machen die Website nutzbar, verbessern Ihre Browsererfahrung, ermöglichen Interaktionen mit Netzwerken und zeigen relevante Werbebotschaften. Aktivieren Sie die gewünschten Dienste in den jeweiligen Kategorien, um diese zu akzeptieren. Mehr Informationen
Indem Sie auf "Auswahl bestätigen" oder "Alle auswählen & bestätigen" klicken, willigen Sie ein, dass Ihre Daten von den entsprechenden Diensten verarbeitet werden.
Die aktivierten Dienste beeinflussen Ihre Browserkonfiguration nicht. Cookies dieser Dienste werden je nach Browserkonfiguration beim Schließen des Browsers gelöscht oder müssen manuell gelöscht werden, falls diese nicht über jeweils ausgewiesene Zeit hinaus gültig sein sollen.
Mit Aktivierung der jeweiligen Dienste willigen Sie ein, dass wir Ihnen Informationen und Angebote in Social Media, Suchmaschinen oder Displaynetzwerken, ggf. geräteübergreifend, unterbreiten. Diese Einwilligung können Sie jederzeit kostenlos und formlos widerrufen. Es fallen nur die Übermittlungskosten nach Basistarifen an (z. B. Telefon, Fax, E-Mail, Briefporto).
Der Imperativ der Widerstandsfähigkeit
Nachhaltigen Unternehmern gehört die Wirtschaftswelt von morgenDas grundlegende Element des heutigen Unternehmertums ist die Resilienz, oder auch Widerstandsfähigkeit. Die COVID-19-Pandemie, die wirtschaftliche Instabilität und die geopolitischen Verwerfungen der letzten Jahre haben deutlich gemacht, dass Unternehmen Gegenwind bewältigen können und gleichzeitig in einer sich wandelnden Welt anpassungsfähig sein müssen. Die Unternehmer von morgen müssen mit unsicheren Zeiten klarkommen und bei ihren Aktivitäten Agilität und Flexibilität beweisen.
Aus der globalen Perspektive betrachtet beinhaltet unternehmerische Resilienz die Diversifizierung von Märkten und Lieferketten, um die Abhängigkeit von einer bestimmten Region oder Nation zu verringern. Die COVID-19-Pandemie hat auch gezeigt, wie Lieferketten mit weltweiten Herstellern zum Erliegen kommen können. Viele Unternehmen, die bei der Herstellung von Waren und der Erbringung von Dienstleistungen beispielsweise auf China angewiesen waren, waren in dieser Zeit erheblich beeinträchtigt. Unternehmen, die sich auf Regionen wie Südostasien, Afrika und Lateinamerika verlagern, setzen auf einen dezentraleren Produktionsansatz.
Auch die digitale Transformation befähigt in hohem Maße zu solch einer Widerstandsfähigkeit: Resiliente Unternehmer nutzen die verfügbaren Technologien, um flexible, dynamische Geschäftskonzepte zu entwickeln, mit denen sie in unsicheren Zeiten deutlich besser aufgestellt sind. Mit anderen Worten: Tools wie Cloud Computing, künstliche Intelligenz und Datenanalysestrategien versetzen Unternehmen in die Lage, umgehend auf Veränderungen zu reagieren, den Betrieb aufrechtzuerhalten und ihre Kunden auch in schwierigen Situationen zufriedenzustellen.
Nachhaltigkeit: Eine Anforderung, die nicht verhandelbar ist
Nachhaltigkeit ist nicht mehr länger ein Randthema, sondern inzwischen ein zentraler Aspekt, auf dem zukunftsorientierte Unternehmen fußen müssen. Klimawandel, Ressourcenverknappung und zunehmende Umweltverschmutzung führen bei der globalen Gesellschaft dazu, dass sie zunehmend die Geduld mit Unternehmen verlieren, die diese Entwicklungen verursachen. Diejenigen Unternehmer, die dies in ihrer Geschäftstätigkeit berücksichtigen, schützen nicht nur unseren Planeten, sondern schaffen auch neue Märkte und sprechen ein schnell wachsendes Segment von Kunden an, die sehr genau wissen, was sie wollen.
Innovatives Unternehmertum, das sich an nachhaltigen Grundsätzen orientiert, prägt mehr und mehr Industrien auf der ganzen Welt. So hat beispielsweise das Konzept der Kreislaufwirtschaft große Branchen wie die Mode-, Elektronik- oder auch die Automobilindustrie verändert: Hier werden Produkte inzwischen für eine lange Lebensdauer hergestellt, sodass sie mehrfach wiederverwendet werden können, bevor sie schließlich vollständig recycelt werden.
Durch dieses nachhaltige Wirtschaften haben Unternehmen auch die jeweiligen Geschäfte diversifiziert. Das hat wiederum zu umweltfreundlichen Unternehmen geführt, die inzwischen viele Länder weltweit dominieren. Große Unternehmen wie Patagonia (siehe auch Beitrag “Ich hab‘ da eine Idee…”) und Tesla sind aussagekräftige Fallstudien für Nachhaltigkeitsstrategien, die Wettbewerbsvorteile, eine große Fangemeinde unter den Kunden und eine gute Reputation erzielt haben.
Stabiles Wachstum muss nachhaltig sein
Die Zusammenarbeit zwischen Staat, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen kann den Zugang zu Finanzmitteln für innovative Start-ups verbessern. So arbeiten in Kenia verschiedene Partner im EYE-Projekt zusammen, um junge Unternehmer durch das Angebot erschwinglicher Kredite zu unterstützen. Eine nachhaltige Finanzierung kann es beispielsweise in der Landwirtschaft tätigen Unternehmern erleichtern, neues Land zu erwerben und sich die notwendigen Fähigkeiten anzueignen, um ihre Effizienz zu steigern. Die Projektpartner verfolgen alle ein gemeinsames Ziel: die Schaffung von Arbeitsplätzen im Allgemeinen und die Verringerung der Armut unter jungen Menschen im Besonderen. Unter den Partnern und Projektbeteiligten findet ein Informationsaustausch statt, sodass in Folgeaktivitäten auf dem bereits Erreichten aufgebaut werden kann.
Und schließlich wird der Zugang zu grüner Finanzierung für die meisten Investoren weltweit zu einer Priorität: Sie bietet einen Wettbewerbsvorteil, da sie hohe Renditen ohne Kompromisse beim Umweltschutz ermöglicht. In der heutigen Geschäftswelt können Unternehmen nur dann erfolgreich sein, wenn sie Aspekte wie den Schutz der Gesellschaft vor Umweltzerstörung, das Wohlergehen der Mitarbeitenden und deren Gleichbehandlung, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft oder Ethnie, berücksichtigen.
Unternehmertum der Zukunft heißt Unternehmertum zum Wohle der Gesellschaft
Unternehmertum hat eine große Zukunft, aber es ist hart. Widerstandsfähigkeit, nachhaltige Geschäftspraktiken und Wertschöpfung sind nicht mehr optional, sie sind Grundlage für auch in der Zukunft erfolgreiche Unternehmen. Diese Erkenntnis führt momentan weltweit zu stark zunehmendem Unternehmertum, das sich auch auf die Lösung einiger der großen Probleme unserer Zeit konzentriert.
Unternehmer, die den Weg in die Zukunft gehen wollen, müssen sich diese Ideale zu eigen machen. Sie müssen ihre Unternehmen dahin weiterentwickeln, dass sie durch Technologie, globale Teamarbeit und Innovation widerstandsfähig und nachhaltig werden und letztlich einen tiefgreifenden positiven Einfluss auf die Gesellschaft als Ganzes nehmen. Auf diese Weise werden sie zur Schaffung einer wohlhabenderen, gerechteren und nachhaltigeren Weltwirtschaft beitragen.
Schreibe einen Kommentar