Bildung kompakt

Der Ingenieur als Entwicklungsmanager

Lehrgang der SHB unter neuer Leitung

Die Wirtschaft verlangt heute mehr denn je innovatives Management, prägende Persönlichkeiten und pragmatische Problemlösungen. Verlangt werden Mitarbeiter, die neue Ideen und am Markt orientierte Strategien einbringen und diese erfolgreich in wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen umsetzen. Der speziell auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe ausgerichtete berufsbegleitende Lehrgang „Entwicklungs- und Konstruktionsmanagement“ an der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) stellt dabei die entscheidenden Zukunftsfelder in einem Gesamtzusammenhang dar.

Gefordert ist ein neues Selbstverständnis des Ingenieurs, umso mehr, je stärker er in anspruchsvolle Projekte oder als Führungskraft mit Personalverantwortung in die unternehmerische Verantwortung eingebunden ist. Ziel des Lehrgangs ist, E+K-Mitarbeiter mit Potential zu handlungskompetenten Führungskräften weiterzubilden. Der Lehrgang umfasst die Inhalte, die eine Führungskraft in Entwicklung und Konstruktion benötigt, um

  • komplexe Aufgaben kompetent nach innen und außen in vernetzten Systemen erfolgreich abwickeln zu können,
  • engagierte Mitarbeiter kompetent führen zu können,
  • im eigenen Handeln effektiv und effizient zu werden,
  • aus den richtigen Strategien die notwendigen Maßnahmen handlungsstark umsetzen zu können,
  • mit Kunden und Mitarbeitern aus anderen Fachbereichen Fragen mit technischen und (betriebs-)wirtschaftlichen Aspekten sicher beantworten zu können.

Der Lehrgang ist mit bislang über 36 Durchführungen und mehr als 600 erfolgreichen Absolventen ein Garant für eine kompetenzorientierte Weiterbildung der Mitarbeiter im Engineering. Nach Jahren des Aufbaus durch Prof. Arno Voegele liegt nun seit Jahresbeginn die Organisation und inhaltliche Verantwortung bei Berthold Villing, Direktor des Steinbeis- Transfer-Instituts Business School Alb-Schwarzwald der SHB.

Die Zeit ist reif für Gesundheitsprofis

SHB-Zertifikatslehrgang zum Gesundheitscoach EOL (SHB)

„Mit der Saftbar im Foyer und ergonomischen Stühlen in den Büros ist es nicht mehr getan“ – mit diesem Statement bringt Prof. Dr. Kilian Mehl, Vorstand des Instituts für Erfahrungslernen infer, seine Sichtweise zu den Anforderungen eines modernen Gesundheitsmanagements im Unternehmen auf den Punkt. Gemeinsam mit dem Steinbeis-Transfer-Institut kompetenz institut unisono an der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) bietet infer einen 5-moduligen, zertifizierten Weiterbildungslehrgang für Coaches, Trainer und Menschen an, die in die Weiterentwicklung und Gesunderhaltung von Menschen involviert sind. Die Teilnehmer schließen mit dem Hochschulzertifikat „Gesundheitscoach EOL (SHB)“ ab.

Das Einstiegsmodul des Lehrgangs geht auf die erfahrungsorientierten Lernmethoden ein. Das Modul „Individuum in Balance“, das in der Rehaklinik Überruh in Isny im Allgäu stattfindet, beschäftigt sich mit wirksamen Methoden in der Gesundheitsförderung. Im Modul „Gesundes Unternehmen“ wird das betriebliche Gesundheitsmanagement betont. Es werden Fragen der Wirksamkeit, Wahrnehmung und erfolgreichen Umsetzung von Maßnahmen im Betrieb diskutiert. Die 12-tägige Ausbildung zum Gesundheitscoach findet in der Klinik Wollmarshöhe und der Klinik Überruh in der Nähe des Bodensees statt. Der nächste Durchgang der Ausbildung beginnt im Oktober 2014.

RehaEU 2020 – Mittelstand fit für Europa

Master of Science in European Innovation and Technology Management

Das EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“ legt seinen Fokus stärker auf anwendungsbezogene Maßnahmen und strebt deshalb an, zukünftig den gesamten Innovationszyklus abzudecken. An dieser Stelle ist die aktive Mitgestaltung kleiner innovativer Unternehmen gefragt. Hier setzt der neue Studiengang Master of Science (M.Sc.) in Innovation and Technology Management mit dem Schwerpunkt European Innovation and Technology Management an, den die School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) der Steinbeis-Hochschule Berlin in Kooperation mit dem Steinbeis-Europa-Zentrum ab Juni 2014 anbietet.

Der Studiengang richtet sich an hochmotivierte Nachwuchskräfte aus dem Bereich des Ingenieurwesens und der Naturwissenschaften, die in KMU an der Schnittstelle zum Management arbeiten sowie an Wirtschaftswissenschaftler an der Schnittstelle zur Technik.

Fundierte Inhalte des Innovations- und Technologiemanagements sowie vertiefendes Wissen zu Strukturen und Institutionen der EU und den Chancen für KMU durch europäische Projektförderung befähigen die Studierenden, sich in ihren Unternehmen der zunehmenden Komplexität und dem dadurch ebenfalls steigenden Innovationsdruck auf internationaler Ebene zu stellen. Das Studienprogramm findet nach dem bewährten Prinzip der SHB im Projekt-Kompetenz-Studium statt, wodurch die Lehrinhalte direkt in die unternehmerische Praxis einfließen. Die im Rahmen des Studiums zu erbringenden Prüfungsleistungen stellen zugleich die Basis für den Antrag auf Fördermittel der EU im Rahmen der EU-2020-Strategie zur Förderung innovativer Projekte dar und kommen somit den Partner-Unternehmen unmittelbar zu Gute.

Schlüsselqualifikation Wirtschaftsmediation

Steinbeis bildet Mediatoren aus

Mediationskompetenz ist eine immer gefragtere Fähigkeit, da mit der zunehmenden Komplexität der Geschäftswelt ein proportionaler Anstieg des Konfliktpotenzials einhergeht. Das Steinbeis-Beratungszentrum Wirtschaftsmediation bietet in Kooperation mit dem Steinbeis-Transfer-Institut Akademie für Soziales und Recht der Steinbeis-Hochschule Berlin einen Ausbildungskurs zum Mediator an, der mit einem Hochschulzertifikat abschließt.

Eine Mediation hat zum Ziel, dass die Konfliktparteien durch die Unterstützung eines Mediators zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen. Mithilfe mediativer Kommunikationstechniken gelingt es Konflikte rechtzeitig zu erkennen und zu entschärfen, bevor sie eine höhere Konfliktstufe erreichen, was letztlich auch zu Kosten für das Unternehmen führt. Eine Mediationsausbildung dient aber auch der Konfliktprävention und bereichert das persönliche Konfliktverhalten und die eigene Reflexionsfähigkeiten, sodass auch in Teamsitzungen und Moderationsgesprächen bessere Ergebnisse erzielt werden können.

Das verabschiedete Mediationsgesetz bettet die Mediation inzwischen in die deutsche Rechtsordnung ein und definiert Qualifizierungsstandards für die Ausbildung von Mediatoren. Der Steinbeis-Lehrgang erfüllt diese Kriterien und bietet Teilnehmern ein solides Fundament für die Tätigkeit als Mediator in der Wirtschaft. Zuletzt wurden der Umgang mit Emotionen und Erkenntnisse aus der Online-Kommunikation als Schwerpunktthemen in die Ausbildung integriert. Das interdisziplinäre Trainerteam Dr. habil. Gernoth Barth, Bernhard Böhm und Cordula Söfftge sorgt mit verschiedenen fachlichen Hintergründen (Pädagogik, Rechtswissenschaften, Psychologie) und die Vertretung beider Geschlechter für die Diversität in der Ausbildung, sodass die Teilnehmer verschiedenste Herangehensweisen kennenlernen.

Von der Führungskraft zur Führungspersönlichkeit

SHB-Zertifikatslehrgang zum Certified Leadership Manager

Viele Führungskräfte fühlen sich immer häufiger im Tagesgeschäft so eingespannt und ausgelastet, dass für die eigentliche Führungsaufgabe – eben das Führen der Mitarbeiter – kaum Zeit bleibt. In Kooperation mit den Personalentwicklern Wiltraud Johanning- Natzke und Wolfgang Natzke von jobperform® hat das Steinbeis- Transfer-Institut Business Management and Innovation der Steinbeis- Hochschule Berlin eine praxisbezogene Ausbildung zur Führungspersönlichkeit, dem Certified Leadership Manager, auf den Weg gebracht.

Dieser ganzheitliche Ansatz verspricht in vielen Fällen eine deut- liche Entlastung der Führungskraft im täglichen Führungskontext. Der Lehrgang erstreckt sich über ein Jahr, verteilt auf acht Module. Jedes Modul dauert drei Tage und schließt mit einer Fallaufgabe ab. Parallel dazu bearbeiten die Teilnehmer ein praxisorientiertes Projekt, dessen Präsentation am Ende des achten Moduls die Abschlussprüfung darstellt.

Kursleiter und Teilnehmer analysieren gemeinsam die tägliche Führungsarbeit und erarbeiten sich ihre Führungsstrategien. Sie lernen ihren eigenen Weg zu finden und den Herausforderungen als Führungskraft souverän begegnen zu können. Zielgruppen des Lehrgangs sind Führungskräfte des mittleren und unteren Managements, die bereits über Erfahrungen verfügen und ihren Karriereweg ausbauen möchten. Aber auch Newcomer, die ihre Führungsaufgabe strategisch ausrichten wollen, sind angesprochen.

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