Steinbeis | InnovationsQualität

Innovation | Qualität | Mehrwert!?

Innovation – so der Tenor – ist der beste und nachhaltigste Weg, um wettbewerbs- und zukunftsfähig zu sein und zu bleiben. Innovation – so der Eindruck – ist ein großer, ein schillernder und auch ein geradezu inflationär verwendeter Begriff. Abseits aller Begeisterung und Überhöhung muss sich jede Innovation jedoch der profanen Frage stellen: Was ist das Neue wert? Als eine Antwort auf diese Frage wollen wir eine Größe begründen. Wir nennen diese InnovationsQualität oder kurz: InQ.

Hier finden Sie Hinweise zu Veranstaltungen, die das Doppel- / Koppelphänomen „Innovation“ & „Qualität“ zum Gegenstand haben. Es sollen hier auch weitere „InQ-Beiträge“ der Autoren, aber insbesondere auch Beiträge von Anderen als Ergänzungen, Entgegenhaltungen sowie Anwendungsbeispiele und auch Diffusion aus „InQ-Veranstaltungen“ dokumentiert werden.

Der Nutzen der Seite ist für uns die Dokumentation des Experiments „InQ“ – für andere und uns entsteht hoffentlich (mit viel Widerstand) daraus wieder zumindest inkrementell Neues von Wert.

Vom Wesen der Innovation

Der Grund für den Fortschritt des Menschen besteht in jenem unbedingten Gefühl: Das Hier und Jetzt, an dem er gerade steht, als niemals gut genug empfinden zu können. Stets verspürt er, dass es doch zumindest etwas Besseres geben müsste als das Bestehende. Als Vehikel des Fortschritts dient die Innovation, eben jenes tätige Wirken, bei dem Neues Wirklichkeit wird. Unser Glaube, dass Fortschritt an sich stets etwas Gutes ist, führt dazu, dass wir auch alles, was da als „Innovation“ daher kommt, tendenziell ebenso als etwas verspüren, das an sich gut ist.

Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll. Georg Christoph Lichtenberg

Innovation – dieser Begriff wird geradezu inflationär auch und gerade in der Management-Literatur verwendet. Die Innovation – so das offene Geheimnis – ist der beste und nachhaltigste Weg zu mehr Wettbewerbsfähigkeit, zu mehr Gewinn und Umsatz und überhaupt zu mehr an und von allem.

Abseits dieser naiven Begeisterung für den Fortschritt und eines unkritischen Kults um den Begriff der „Innovation“ müssen jedoch diese Fragen gestellt werden: Was bringt der Fortschritt wirklich? Was ist das Neue eigentlich wert? Wird durch eine Innovation nun alles besser oder doch nur anders?

Im vorliegenden Werk soll eine neue Größe begründet werden, in der sich der Wert und die Wertigkeit des Neuen ausdrückt. Wir nennen diese Größe: InnovationsQualität oder kurz InQ.

Steinbeis Innovations-Arena 2015

Was ist das Neue wert? Wird durch eine Innovation alles besser, oder doch nur anders? Diese Frage diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Großunternehmen wie auch KMU bei der Steinbeis Innovations-Arena am 22. April 2015 in der SpardaWelt in Stuttgart.

zur Veranstaltung

Publikation

Das Buch „InnovationsQualität. Über den Wert des Neuen“ ist am 15.12.2014 in der Steinbeis-Edition erschienen.

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über die Publikation (pdf)

Über die Autoren

Prof. Dr. Werner G. Faix

Lehrstuhl für Unternehmens- und Personalführung an der Steinbeis-Hochschule Berlin (seit 1999); Gründer, geschäftsführender Direktor und Gesellschafter der School of International Business and Entrepreneurship GmbH (SIBE) der Steinbeis-Hochschule Berlin mit derzeit 7 Transfer-Instituten und über 1.000 Studierenden in Master-Projekt-Kompetenz-Studiengängen im Bereich Management. Geschäftsführender Gesellschafter der SAPHIR Holding GmbH, einem Unternehmen der Steinbeis-Hochschule Berlin im Verbund der Steinbeis-Stiftung. Seit 1993 Leiter der Steinbeis Akademie für Unternehmensführung.

Chemie-Ingenieur-Studium an der Fachhochschule Aalen (Dipl.-Ing. (FH) 1973). Studium der Chemie und der Biochemie an der Universität Ulm (Dipl.-Chem. 1978) und Promotion zum Dr. rer. nat. (1981) auf dem Gebiet der Reinststoff-Forschung / Spurenanalytik in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Metallforschung und dem Kernforschungszentrum Karlsruhe. An der Universität Ulm wissenschaftlicher Angestellter und Strahlenschutzbeauftragter (1978–1982). Von 1982 bis 1995 Mitarbeiter der IBM Deutschland, Manager in verschiedenen Bildungs-, Personalentwicklungs- und Führungskräfteentwicklungsfunktionen, zuletzt Direktor der IBM Bildungsgesellschaft. Lehrbeauftragter an der Universität Stuttgart (1988–1996), der Freien Universität Berlin (1990–1992) und der Universität Heidelberg (1995–1996) und von 1996 bis 1999 stv. Leiter des Zentrums MBA der Donau-Universität Krems (A). Umfangreiche Publikations- und Vortragstätigkeit in den Bereichen Spurenanalytik, Halbleitertechnologie, Technologiemanagement, Unternehmensführung, Außenwirtschaft, Führungskräfteentwicklung, Entrepreneurship und Personale Entwicklung.

Diplom-Germanist Jens Mergenthaler, MBA

Wissenschaftlicher Referent an der School of International Business and Entrepreneurship

Studium Diplom Germanistik an der Universität Bamberg mit dem Schwerpunkt auf eine fachübergreifende Erforschung der Themenkomplexe Persönlichkeit und Identität (Abschlussarbeit über den interdisziplinären Diskurs über das Phänomen der multiplen Persönlichkeit). Studienbegleitendes Management-Training speziell für Geistes- und Sozialwissenschaftler.

Studium Master of Business Administration an der Steinbeis-Hochschule Berlin mit dem Schwerpunkt auf eine fachübergreifende Erforschung der Themenkomplexe Innovation, Unternehmertum, Bildung und Persönlichkeit (Abschlussarbeit über die Frage nach der Bildung (zu) einer „schöpferischen Persönlichkeit“).

Mehrere Jahre tätig als Wissenschaftler und Lehrbeauftragter an Hochschulen (Schwerpunkt Wissenschafts- und Erkenntnistheorie) sowie als Journalist und Publizist. Publikationen zu den Themen Innovation, Führung, Bildung und Persönlichkeit.

Prof. Dr.-Ing. Rolf-Jürgen Ahlers

Geschäftsführender Gesellschafter der ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbH und ProxiVision GmbH; bis 2014 DGQ-Vizepräsident, Beirat LVI Baden-Württemberg e.V., Vorstandsvorsitzender Forum Luft- und Raumfahrt Baden-Württemberg e.V., stv. Vorsitzender des Kuratoriums der Steinbeis-Stiftung

Nach dem Studium der Elektrotechnik an der Universität Stuttgart und der Ecole Nationale Supérieure de Télécommunication Paris, wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb in Stuttgart. Anschließend Leiter der Abteilung Qualitätsmanagement/Sensorik, Musterverarbeitung des Fraunhofer Institut für Produktions und Automatisierung in Stuttgart. Promotion zum Dr.-Ing. durch die Universität Stuttgart. Nach einer Tätigkeit als Bereichsleiter Neue Technologien bei Rauschenberger GmbH (Asperg), Gründer und Gesellschafter der A-Tec GmbH. Bis heute geschäftsführender Gesellschafter ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbH (Weinheim) und ProxVision GmbH (Bensheim). Honorarprofessur der Universität Darmstadt.

Prof. Dr. Michael Auer

Vorstand Steinbeis-Stiftung

Nach dem Studium der Elektrotechnik an der Universität Stuttgart, Tätigkeit als Entwicklungsingenieur im Bereich Hochleistungslaser. Danach vielfältige Positionen in der Zentrale des Steinbeis-Verbundes (u.a. Referent des Vorstandsvorsitzenden der Steinbeis-Stiftung und des Regierungsbeauftragten für Technologietransfer Baden-Württemberg, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Johann Löhn | Geschäftsführer der Steinbeis-Hochschule-Berlin GmbH | Professor für Management an der Steinbeis-Hochschule Berlin). Nebenberufliches Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und nebenberufliche Forschungsarbeit zum „Transferunternehmentum“ (Dissertation „Transferunternehmertum - Erfolgreiche Organisation des Technologietransfers“, Universität Karlsruhe, Prof. Dr. habil. Hans Georg Gemünden).

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