Aktuell

Die Idee geht in die Zukunft

25 Jahre TQU

Seit 25 Jahren beschäftigt sich das TQU im Steinbeis-Verbund mit dem Aufbau und der Implementierung von Managementsystemen. Heute geht es insbesondere darum, den Kunden ein integriertes Leistungsangebot zur Verfügung zu stellen, das es Unternehmen und Mitarbeitern ermöglicht, aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu bewältigen.

Es geht nicht alleine um die Entwicklung von Strategien und Konzepten, es geht vielmehr um die Anwendung. Das TQU Group-Team folgt seinem Grundprinzip, mit den Menschen gemeinsam zu agieren, mit ihnen den Weg der Kompetenzentwicklung zu gehen, und bietet seinen Kunden das Gesamtpaket von der Begleitung der Strategieentwicklung, deren Umsetzung, der Gestaltung der Organisation, der Produktentwicklung, der Optimierung von Geschäftsprozessen als auch technischer Prozesse und vor allem die Entwicklung der Mitarbeiter an. All dies als Hilfe zur Selbsthilfe im Fünfklang der Excellence aus Engineering, Operational, Organisational, Personal und Business Excellence. Dabei ist es dem TQU Group-Team wichtig, die Ursprungsideen des Gründers Professor Jürgen P. Bläsing weiter zu tragen und auch künftig den Weg der kundenorientierten Weiterentwicklung zu gehen und auf der soliden, fundierten Geschäftsbasis Perspektiven für Menschen und Unternehmen zu bieten. Dies war bei der 25- Jahr-Feier im Sommer in Ulm nicht nur deutlich in den ausgestellten Projektbeispielen zu sehen, es war in den Begegnungen der Kunden, Partner und Mitarbeiter zu spüren und auch Inhalt der Vorträge und Grußworte.

Die aus dem Steinbeis-Transferzentrum TQU Qualität und Umwelt hervorgegangene TQU Group unter der Führung von Helmut Bayer kombiniert die Leistungsfelder Beratung, Begleitung, Weiterbildung, Information und Zertifizierung so, dass sie einen wertsteigernden Rahmen für Kunden bilden, um angesichts der Komplexität der Organisationen, der Strukturen und der Globalisierung standardisierte oder individuelle Lösungen zu finden. Dabei steht der Kundennutzen im Vordergrund.

Ausbildung – mal ganz anders

SHB-Zertifikatslehrgang Professional Speaking

Bewerbung, Berufsschule, duales System, vielleicht auch „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ und Kaffee kochen – das sind wohl die häufigsten Assoziationen mit dem Begriff „Ausbildung“. Aber was sollte man sich wohl unter „Azubi-Flüsterer“ vorstellen? Eine Antwort auf diese Frage könnten die Teilnehmer und die Prüfungskommission des von der German Speakers Association in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) initiierten Zertifikatslehrgangs Professional Speaking geben.

Wie ist das möglich? Ganz einfach: Sie alle waren bei ihrer eigenen Abschlussprüfung Zeugen des mitreißenden Vortrages von Sabine Bleumortier „Vom Hundeerzieher zum Azubi-Flüsterer“. Und sie alle wissen seitdem, was ein „Azubi-Flüsterer“ ist – und was er anders macht als ein normaler „Ausbildungsleiter“.

Die Geschichte dieser Keynote ist die Geschichte einer äußerst erfolgreichen Entwicklung. Bleumortier, Trainerin und Beraterin, fasste vor etwas mehr als einem Jahr den Entschluss, sich zum „Professional Speaker“ weiterzubilden und den Zertifikatslehrgang zu besuchen. Im Trainings- und Seminarmarkt bereits gut positioniert, zog es sie ins Vortragsgeschäft und auf die Bühne. Sie wollte sich einer neuen Herausforderung stellen und neue Geschäftsfelder für sich erschließen.

Warum hat sie sich für diesen Lehrgang entschieden? „Die Ausbildung in dem Lehrgang ist einmalig. Während der Ausbildung konnten wir von den besten Speakern Deutschlands und ihrer speziellen Expertise lernen. In meiner Performance habe ich mich enorm verbessert; dass ich dann als Lehrgangsbeste abgeschlossen habe, ist eine ganz besondere Auszeichnung“, so Bleumortier. Auch Markus Hofmann, Direktor des Steinbeis- Transfer-Instituts Professional Speaker GSA, zeigte sich begeistert: „Sabine Bleumortiers Entwicklung und Auftritt waren großartig. Zusätzlich möchte ich aber allen Absolventen ein dickes Lob aussprechen für ihr Engagement und ihre Professionalität.“

Den Lehrgang Professional Speaking gibt es seit 2010. Im ersten Jahrgang haben Anfang September bereits 16 Absolventen die Prüfung mit Erfolg bestanden. Ihre Zertifikate erhielten sie in feierlichem Rahmen am Black & White Gala-Abend auf der diesjährigen GSA-Convention.

Zertifikatslehrgang Professional Speaking

Zielgruppe des Lehrgangs sind Trainer, die sich zum Speaker weiterbilden wollen, aber auch Führungskräfte, die ihre Vortragskompetenzen ausbauen und optimieren wollen. Namhafte Dozenten stellen ihre Expertise zur Verfügung und zeigen den Weg ins professionelle Vortragsbusiness.

Menschen für Bildung begeistern!

Zehn Jahre Steinbeis Business Academy

… unter diesem Motto bietet die Steinbeis Business Academy (SBA) der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) seit zehn Jahren erfolgreich berufsbegleitende Weiterbildungsprogramme an. Heute studieren rund 2.000 Studenten in den Programmen der SBA, 1.400 Absolventen sind bereits erfolgreich durch die sie weiter bringende Kompetenzbildung der SBA gegangen.

Birgit Gaida und Professor Dr. Peter Dohm, die Gründer der SBA, erkannten früh den Bedarf an konkreter Weiterentwicklung von Fach- und Führungskräften zunächst im Sozialbereich, dann auch schnell insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen anderer Branchen. Die SBA nutzte schon damals konsequent das gerade entwickelte Projekt-Kompetenz-Konzept der SHB, das bis heute durch die Integration des Studiums in den Beruf eine ideale Basis für gezielte Weiterbildung darstellt. Heute ist die SBA Partner von sowohl KMU wie auch Großunternehmen, die im Projekt-Kompetenz-Studium die Projekt- und Arbeitgeber der Studierenden sind. Die hier im projektbezogenen Dreieck entstehenden Synergien zwischen Projektgeber, Studierenden und den Betreuern der SBA und die besondere Bedeutung einer erfolgreichen Kompetenzentwicklung standen bei der Feier anlässlich des Jubiläums im Oktober in Gernsbach sowohl in den Beiträgen der Vortragenden als auch in den Diskussionen im Mittelpunkt und sind Basis der Begeisterung von „Menschen für ihre (Kompetenz-)Bildung“.

Ein Erfolgsfaktor der SBA ist seit jeher, auf Kooperationen zu setzen und die dabei entstehenden Synergien zu nutzen. So ist es möglich, auch Programme in Nischen und mit wenigen Teilnehmern erfolgreich anbieten und durchführen zu können. National gut entwickelt und etabliert, strebt die SBA nun die weitere Internationalisierung an. Ein Fokus hierbei liegt auf der Entwicklung von länderspezifischen Bildungsangeboten. Konkret umgesetzt wird dies zum Beispiel schon zusammen mit der Lebanese German University (LGU) in Beirut, mit der die SBA für den Libanon ein integrales Studienprogramm mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt entwickelt.

Unter der Federführung von Prof. Dr. Peter Dohm

wurde 2001 das Institut für Management im Gesundheits- und Sozialwesen gegründet, das Bachelor-Studiengänge für Mitarbeiter des Gesundheitssektors anbot. Bereits ein Jahr später wurde das Konzept auf den Wirtschaftssektor übertragen. Mit dem Institut Management & Business konnten nun auch Vertiefungsmodule in internationalem Marketing oder internationalem und europäischem Recht angeboten werden. 2003 startete der erste Master/MBA-Studiengang. Kurz darauf wurde die Dachmarke Steinbeis Business Academy gegründet, die beide Institute unter sich vereinte. In den folgenden Jahren kamen Büros in Stuttgart und Stockach zum Institut hinzu. 2009 konnte die SBA ihre erste internationale Hochschulkooperation vorstellen. Mit der Royal Roads University in Vancouver Island, Kanada, arbeitet sie seitdem auf verschiedenen interdisziplinären Gebieten zusammen.

Förderung hochbegabter Studenten an der Universität Magdeburg

Steinbeis-Transferzentrum vergibt Preis für Studienleistungen 

Das Steinbeis-Forschungszentrum Elektrische Netze und Regenerative Energiequellen und die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der Universität Magdeburg haben im Sommersemester einen Preis für die besten Prüfungsleistungen im letzten Wintersemester vergeben.

Ziel des Preises ist die Förderung hochbegabter Studenten und die Attraktivität des Studienangebots der Fakultät nach außen zu tragen. Als Preisträger wurde Robert Renner (29) aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählt.

Robert Renner hat sein Studium zum Diplom- Ingenieur an der Fachhochschule Bielefeld mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik (Studienrichtung Regenerative Energieerzeugung) 2010 erfolgreich abgeschlossen. Seine Abschlussarbeit hat er in Zusammenarbeit mit der Firma Dutrain zum Thema „Beurteilung von Netzzuständen in der Betriebsführung elektrischer Energienetze“ geschrieben. Seit Oktober 2010 studiert Renner im Master-Studiengang „Elektrische Energiesysteme – Regenerative Energien“ an der Otto-von-Guericke- Universität. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Nutzung von Elektrofahrzeugen als mobile Speicher im elektrischen Netz und des optimalen Einsatzes der HGÜ-Technologie. Ehrenamtlich ist er in der lokalen IEEE Student Branch „Otto-von-Guericke“ aktiv.

Teilnahmeberechtigt an der Preisausschreibung waren alle Studierenden im Studiengang „Elektrische Energiesysteme – Regenerative Energien“. Die Vergabekommission bestand aus Prof. Andreas Lindemann, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Prof. Zbigniew Antoni Styczynski, Leiter des Steinbeis-Forschungszentrums, und zwei Lehrstuhlassistenten des Instituts für Elektrische Energiesysteme.

Verdienstkreuz für Horst-Dieter Westerhoff

Auszeichnung für herausragendes Engagement

Prof. Dr. Horst-Dieter Westerhoff, Professor für Volkswirtschaftslehre und Politische Ökonomie an der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB), hat das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Damit würdigte Bundespräsident Christian Wulff das jahrelange Engagement von Horst-Dieter Westerhoff in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsstruktur. Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung in Deutschland und damit die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl aussprechen kann.

Horst-Dieter Westerhoff ist Leiter des Steinbeis-Transfer-Instituts Politik- und Wirtschafts-Management und seit 2004 Ehrenvorsitzender und Mitglied des Beirates des Steinbeis-Transfer-Instituts Risk & Fraud Management an der SHB. Vor seiner Lehrtätigkeit war Westerhoff von 1989 bis 2006 im Bundeskanzleramt tätig, zuletzt als Gruppenleiter Gesellschaftspolitik. Darüber hinaus ist er seit 2001 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der „Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen e. V.“ in Berlin. 1999 wurde Westerhoff zum Honorarprofessor der Universität Duisburg Essen ernannt. Er ist außerdem Mitglied des Lehrkörpers der Hochschule für Bankwesen in Polen.

Als Beirat des InGeoForums unterstützt Westerhoff die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Universitäten, Unternehmen und Verbän- den mit dem Ziel des innovativen Einsatzes von Geodaten in Staat und Wirtschaft.

Saarbrücker Mate rialforscher sehen’s ganz genau

Labor zur Atomsonden-Tomographie eröffnet

Materialien müssen viel aushalten und können dabei verschleißen. Beim Einschalten eines Elektroschalters etwa springt ein extrem heißer Funke über und entlädt eine enorme Energie auf wenigen tausendstel Millimetern. Die dadurch verursachten winzigen Materialschäden, die sich häufig nur auf atomarer Ebene abspielen, können jetzt mit neuen Technologien sichtbar gemacht werden. An der Universität des Saarlandes wurde dafür ein Labor zur Atomsonden-Tomographie eingerichtet, das Prof. Dr. Frank Mücklich, Professor für Funktionswerkstoffe der Saar-Uni und Leiter des Steinbeis-Forschungszentrums Material Engineering Center Saarland (MECS) im November eröffnet hat.

Ob Materialien bei der Verarbeitung weich und biegsam werden oder glatte Oberflächen mit geringem Reibungsverlust erhalten, hängt von den Substanzen und ihren Strukturen ab. „Um die oft komplexe Geometrie eines Materials sichtbar zu machen, haben wir heute verschiedene Methoden entwickelt. Wir können nicht nur chemisch analysieren, welche Atome enthalten sind, sondern veranschaulichen auch die Gitterstruktur der Kristalle und zeigen, welche Nanostrukturen daraus geformt werden“, erläutert Mücklich.

Die neue Atomsonden- Tomographie mache es jetzt sogar mög- lich, bis in das Innerste von Materialien zu blicken und zu bestimmen, in welcher räumlichen Anordnung die Atome dort vorliegen. „Mit diesen Erkenntnissen können wir vorhandene Materialien optimieren und ganz neue Werkstoffe entwickeln“, sagt Frank Mücklich. Für das neue Labor, das sich am Steinbeis- Forschungszentrum Material Engineering Center Saarland befindet, konnten die Materialforscher der Saar-Uni mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft das weltweit führende Großgerät zur atomar aufgelösten Material- Tomographie (Cameca Leap, USA) anschaffen. Dieses ergänzt die zwei- und dreidimensionalen Analysetechniken in den verschiedenen Laboren auf dem Uni-Campus. Die Nano-Tomographie erzeugt ähnliche Bilder wie die Computer- Tomographie in der medizinischen Untersuchung. Im Unterschied dazu wird der Körper aber nicht durchleuchtet, sondern durch einen präzisen Ionenstrahl systematisch in Nano-Scheibchen zerlegt und mit einem Elektronenstrahl abgetastet. Bei der Atomsonden- Tomographie werden die Atome durch ein extremes elektrisches Feld einzeln aus der Probe herausgerissen, analysiert und danach zu einem dreidimensionalen Bild zusammengesetzt.

Schenken und sozialen regionalen Projekten helfen

Online-Plattform zur Unterstützung sozialer Projekte

Innovative Projekte in der Wirtschaft zu begleiten, ist eines der Tätigkeitsfelder des Steinbeis-Beratungszentrums (SBZ) Strategie & Innovation. Nun entwickelte das SBZ die Online-Plattform Herzflair.de, die durch den Verkauf von hochwertigen Geschenkartikeln und Erlebnisgeschenken soziale regionale Projekte unterstützt.

In der Vorweihnachtszeit ist die Bereitschaft, hilfsbedürftigen Menschen zu helfen, besonders groß. Doch auch im restlichen Jahr benötigen vor allem regionale soziale Projekte Unterstützung, die nicht so viel Aufmerksamkeit genießen wie große Organisationen. Die weitreichenden Hilfsangebote der sozialen Vereine und Initiativen, die Menschen in unverschuldeten Notsituationen neue Hoffnung geben, werden meist ehrenamtlich und kostenlos geleistet. Um möglichst vielen Menschen „vor der Haustür“ helfen zu können, benötigen diese sozialen Vereine finanzielle Unterstützung.

Diese Idee bildet die Grundlage der Online- Plattform Herzflair.de, die den Hilfsgedanken mit dem Trend zum Online-Einkauf verbindet. Der Online-Shop für Geschenkartikel mit Flair fördert mit jedem verkauften Artikel regionale soziale Projekte und dies ganz konkret. Neben dem Verkaufspreis wird bei jedem Artikel ein Hilfe-Erlös angegeben. Dieser Betrag ist ohne Aufschlag bereits im Verkaufspreis enthalten und wird nach dem Einkauf von Herzflair.de an ein soziales Projekt weitergeleitet. Der Kunde unterstützt somit soziale Projekte, ohne hierfür gesondert Geld zu bezahlen. Nach dem Prinzip „tue Gutes und rede darüber“ wird jedes Geschenk mit einem Geschenkanhänger geliefert, der auf die gute Tat und das unterstützte Projekt hinweist.

Welches Projekt gefördert werden soll, entscheidet der Kunde. Dabei besteht auch die Möglichkeit, zusätzlich zu den bereits von Herzflair.de geprüften sozialen Projekten auch neue Projekte vorzuschlagen.

Viel Wert legte das Steinbeis-Team auch auf die Auswahl der Produkte. So finden sich Design-Produkte von Künstlern aus Deutschland und England ebenso im Sortiment wie Geschenk- und Dekorations-Artikel von Behindertenwerkstätten, die auf höchstem Niveau gefertigt wurden. Aber auch Schmuck sowie vielfältige Erlebnisgeschenke und viele weitere Geschenkideen erwarten Interessierte, die ein Geschenk mit besonderer Note suchen – der guten Tat beim Einkauf.

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