Wirtschaftlicher mit Ideenmanagement!

Steinbeis unterstützt Zulieferer bei der Implementierung

Das Stuttgarter Steinbeis-Transferzentrum ManagementQualität hat beim Traditionsunternehmen Wilh. Wissner in Göppingen, einem Zulieferer für die Bekleidungsindustrie, ein neues Ideenmanagement eingeführt. Eine wesentliche Voraussetzung dafür war die Nutzung des kreativen Potenzials und Ideenreichtums der Mitarbeiter vom kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) zum Ideenmanagement.

Ziel der Einführung des Ideenmanagements war eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit, der Wirtschaftlichkeit, der Qualität und der Serviceorientierung in allen Abteilungen. Die Implementierung erfolgte nach klaren Regeln und Kriterien: Ist meine Idee ein Verbesserungsvorschlag, wie kann ich eine Idee einreichen, was geschieht nach Einreichung meiner Idee, welche Ausschlusskriterien gibt es, wann bekomme ich eine Prämie. Das war ein Teil der Innovationskultur, die erst durch die Einbeziehung aller Mitarbeiter mit Workshops und Gesprächen erreicht wurde. Es wurde ein finanzielles Anreizsystem mit kleinem und großem Regelkreis eingeführt. Die Bewertung und die Prämie werden nach einem internen Punktesystem vergeben.

Das Unternehmen benannte einen Ideenmanager. Er ist als „Leuchtturm“ der Ansprechpartner für alle Mitarbeiter und das Bindeglied zur Geschäftsleitung. Er kommuniziert nach beiden Seiten die Zwischenstände und Ergebnisse. Das Ideenmanagement als Führungsinstrument ist ein Wegweiser für das Unternehmen, um Verhaltensweisen zu ändern, Regeln für die Ideenfindung einzuhalten, eine Innovationskultur im Betrieb zu schaffen, Mitarbeiter zu motivieren. Es begann mit dem Ideenentwicklungsprozess (Discovery Stage), um Ideen zu generieren, zu analysieren und zu bewerten. Die Bewertung erfolgte nach Punkten. Die Ideen wurden nach Kennzahlen ausgearbeitet und in einer Rangliste präsentiert.

Das Unternehmen erhielt durch die kreativen Ideen der Mitarbeiter neue Impulse. Die Ideen und Verbesserungsvorschläge betrafen zu 50 Prozent die Verbesserung für bestehende Produkte und die Erweiterung von Produktlinien und zu 50 Prozent Kostenreduzierungen und Prozessverbesserungen. Das Ideenmanagement ist eine willkommene Verstärkung der Innovationskraft des Unternehmens.

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