Bildung kompakt

Reden für die Karriere

„Professional Speaking“ für Führungskräfte

Montagmorgen: Teammeeting. 24 Augenpaare blicken den Abteilungsleiter neugierig, verhalten, herausfordernd oder gelangweilt an – und er ist gefordert, sein Team zu motivieren, Arbeit zu strukturieren, Aufgaben zu delegieren. Dienstagmorgen, nach der Vorstandssitzung: Die Präsentation zum neuen Projekt kam gut an und das Ziel „Bereichsleiter“ ist wieder einen Schritt näher gerückt. Mittwoch, am Nachmittag: Einzelgespräch mit einem Mitarbeiter. Der Betreffende steht unmittelbar vor der Kündigung. Der Chef aber möchte noch eine gütliche Einigung erreichen. Donnerstag, Abendtermin. Netzwerken im Businessclub. Wieder eine Art Auftritt, wieder Selbstdarstellung. Freitagmittag: Produktpräsentation beim potenziellen Großkunden. Alles läuft gut, aber der Funke springt nicht über, die endgültige Kaufentscheidung wird vertagt. Der Zertifikatslehrgang Professional Speaking schult professionelles Auftreten in diesen Kommunikationssituationen.

Situationen, in denen Manager Menschen überzeugen und ihr Unternehmen nach außen hin darstellen müssen, gibt es in deren Alltag häufig. Dabei ist es nebensächlich, ob sie ein Team, eine Abteilung, eine Unternehmenssparte oder einen Konzern führen. Eine Anlage in Richtung Kommunikation und Präsentation haben Führungskräfte deswegen meist sowieso vorzuweisen. Darüber hinaus jedoch können sie äußerst effektiv an sich arbeiten, um ihre Performance zu optimieren. Aber wie? Die klassische Weiterbildung bietet Einzelveranstaltungen. Hier lässt sich weitaus mehr erreichen, wenn man sich für das „professionelle Gesamtpaket“ entscheidet: Der Zertifikatslehrgang „Professional Speaking“ in Kooperation mit der SHB betrachtet über ein halbes Jahr in 13 Modulen alle Inhalte, die für einen professionellen Referenten im Business relevant sind. Er behandelt nicht nur das Standardprogramm mit Multimedia-Präsentationen, Stimme und Körpersprache, sondern auch Aufbau, Dramaturgie und Inszenierung einer Präsentation, den gezielten Einsatz von Storytelling, die Kunst der Improvisation und die Frage nach Authentizität und Bühnenwirkung. Darüber hinaus vermittelt er gezielt, wie man Publikum begeistern kann.

Forschungskooperation

Steinbeis-Transfer-Institut und DKB Immobilien AG sind Partner

Das Steinbeis-Transfer-Institut Financial Behavior und Ethik hat im Juni eine Wissenschaftskooperation mit der DKB Immobilien AG begonnen.

Zu den Forschungsschwerpunkten gehören zunächst Themen wie Wohnzufriedenheit in Deutschland im Zeitverlauf; gesellschaftspolitische Bedeutung und Wirkungsweisen von Sozialcharten; Arbeitszufriedenheit im Kontext der Werthaltungen der Mitarbeiter der DKB Immobilien AG. Der Wissenschaftsaustausch soll sowohl in Form von Workshops und Vorträgen als auch durch wissenschaftliche Publikationen erfolgen. Zudem ist die DKB Immobilien AG auch 2011 wieder Förderer des Finanzethik-Kongresses Finethikon, den das Steinbeis-Transfer-Institut Financial Behavior und Ethik mit nationalen und internationalen Partnern im Oktober 2011 in Eichstätt ausrichtet.

Senior Executive MBA statt Vorruhestand

Weiterbildung für Personalmanager

Die Auswirkung der demografischen Entwicklung ist heftig diskutiert, doch viele Unternehmen haben noch keine Maßnahmen ergriffen, um den absehbaren Folgen entgegenzuwirken. Ferner muss sich auf eine alternde Belegschaft in einem veränderten Arbeitsumfeld eingestellt werden.

Eine mögliche Lösung: bestehende Potenziale mit geeigneten Optionen aktivieren. Der Senior Executive MBA richtet sich daher an Mitarbeiter und Führungskräfte mit mindestens 20 Jahren Berufserfahrung und liefert einen stimmigen Ansatz.

Mit dem berufsintegrierten Programm der School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) der SHB stärken die Unternehmen die Leistungsfähigkeit berufserfahrener Mitarbeiter und erhalten so deren Wettbewerbsfähigkeit. Das praktische Know-how wird um modernste Managementmethoden erweitert; reale Unternehmensprojekte garantieren die zielgerichtete Kompetenzentwicklung der „silver ager“ und geben eine nachhaltige Antwort auf neue Herausforderungen.

Bachelor of Arts in Business Administration mit Schwerpunkt Qualitätsmanagement

Studiengang in Kooperation mit der TÜV SÜD Akademie

Interessierte Praktiker können seit März den Studiengang Bachelor of Arts in Business Administration mit Schwerpunkt Qualitätsmanagement der School of Management and Technology der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) und der TÜV SÜD Akademie aufnehmen. Die SHB-Module des General Managements werden von den QM-Seminaren der TÜV SÜD Akademie ergänzt. Für engagierte Praktiker mit Berufserfahrung bietet der Studiengang eine optimale Möglichkeit, im zukunftsträchtigen Feld Qualitätsmanagement berufsbegleitend einen Hochschulabschluss zu erwerben.

Die SHB und die TÜV SÜD Akademie bieten in enger Zusammenarbeit ein Ausbildungsprogramm an, mit dem die Studierenden berufsbegleitend den akademischen Titel „Bachelor of Arts“ und zusätzlich TÜV SÜDZertifikate im Qualitätsmanagement erhalten. Im Rahmen des Studiums erwerben die Teilnehmer zukunftsorientiertes Managementwissen auf wissenschaftlich höchstem Niveau: BWL, VWL und Projektmanagement gehören ebenso zum Lehrplan wie Marketing oder Finanzmanagement. Hinzu kommt eine Schwerpunktausrichtung im Bereich Qualitätsmanagement. Kernelement des Studienkonzeptes ist wie bei allen SHB-Studiengängen das Projekt-Kompetenz-Studium: Die Studenten arbeiten während des gesamten Studiums an Projekten aus ihrem eigenen Unternehmen. Gemeinsam mit Professoren und Dozenten werden innovative Konzepte für die unmittelbare Anwendung im Unternehmen erarbeitet und in die praxisbezogene Projektarbeit eingebracht. Die Studierenden verlassen die Hochschule anschließend mit optimalen Karrierechancen.

Auch das Unternehmen profitiert von der universitären Weiterbildung des Mitarbeiters. Der Arbeitgeber investiert in die Personalentwicklung seiner besten Mitarbeiter und erhöht so Motivation und Leistungsbereitschaft. Das Unternehmen gewinnt durch diese besondere Bildungsperspektive ein attraktives Image auf dem lokalen Arbeitsmarkt. Während des Studiums gibt es zudem die Möglichkeit, in der Praxis auftretende Fragestellungen direkt an die Fachdozenten und Coaches heranzutragen und von ihrer Expertise zu profitieren. Helmut Holl von der Baufritz GmbH & Co. KG ist überzeugt von dem Konzept: „Durch das berufsintegrierte Studium bleibt der Mitarbeiter dem Unternehmen erhalten und trägt schon während des Studiums neue Gedankenansätze in die Firma“.
su1323@stw.de

Weiterbildung für die besten Köpfe

Corporate-Programme für Unternehmen

Corporate-Ausbildungen für Unternehmen sind Qualifizierungen nach Maß. Die School of Governance, Risk & Compliance (GRC) der SHB erstellt individuelle Konzepte zu den Themen Compliance, Fraud Management, Risk Management und Corporate Governance für Unternehmen und schafft damit individuelle Mehrwerte durch abgestimmte Corporate-Programme.

Unternehmen sollten Mitarbeiter nebenberuflich weiterbilden und weiter qualifizieren. Damit erhöhen sie ihre Chancen, Fach- und Führungskräfte langfristig an sich zu binden. Entsprechende Kooperationen und angepasste Ausbildungskonzepte sind hierbei gefragt.

Bereits seit dem Jahr 2004 bietet die School GRC Unternehmen eine solche Kooperation an. Dazu können die von der School GRC bereits entwickelten Weiterbildungsmöglichkeiten mit den Abschlüssen zum Certified Compliance Expert (CCE), Certified Investigation Expert (CIE) und Master of Business Administration (MBA) in den jeweiligen Spezialisierungen zu Governance, Risk, Compliance & Fraud Management für das Unternehmen und dessen Mitarbeiter genutzt werden. Das Ausbildungsprogramm kann aber auch einzelne Workshops und Fallsimulationen enthalten. Die Inhalte werden mit den Unternehmensverantwortlichen abgestimmt und an die Gegebenheiten des Betriebes, an das Vorwissen der Mitarbeiter und an deren Aufgabengebiete angepasst. Unternehmensleitungen schätzen das einheitlich erworbene Fachwissen ihrer Mitarbeiter. Für die Teilnehmer ist das Konzept der gemeinsamen und praxisorientierten Weiterbildung, die Spaß macht und Anerkennung bringt, das wesentliche Argument.

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