MaterialEffizienzZentrum beeindruckt in Berlin

Aicher Präzisionstechnik GmbH: Entdeckte Potenziale erfolgreich meistern

Erfolg für das in Gosheim ansässige Steinbeis-Transferzentrum MaterialEffizienzZentrum (MEZ): Mit 16 betreuten Firmenprojekten zur Verbesserung der Materialeffizienz-Wertschöpfungskette im Großraum Bodensee, Schwarzwald, Neckar, Alb, Donau und Oberschwaben haben die Gosheimer Leitberater eines der größten Förderprogrammvolumen beim Bundeswirtschaftsministerium erwirkt.

Die innerhalb von zwei Jahren gestarteten Projekte zur Produkt-, Verfahrens- und Prozessverbesserung stießen auch bei der Deutschen Materialeffizienzagentur (demea) mit Sitz in Berlin auf positive Resonanz. Agenturleiter Mario Schneider nahm die praktische Umsetzung in zwei Firmen denn auch selbst unter die Lupe. Die von der demea akkreditierten örtlichen Leitberater präsentierten der Agentur die bislang erfolgreich umgesetzten Maßnahmen aus der Potenzialanalyse bei der Firma Aicher Präzisionstechnik GmbH in Königsheim. Der mittelständische Automobilzulieferer von Präzisionsteilen in spanender Fertigung optimiert seit Februar 2007 über das Förderprogramm „Verbesserung der Materialeffizienz“ (VerMat) den innerbetrieblichen Materialfluss und die Werksstruktur.

Die kaufmännische Leiterin des Unternehmens, Franziska Aicher, berichtete dem beeindruckten demea-Chef bei einer Betriebsführung von guten Erfolgen durch den Aufbau einer verbesserten Produktions- und Prozesskette. Mit fachlicher Hilfe der MEZLeitberater sei es sehr schnell und zielgerichtet gelungen, die betrieblichen Produktionsabläufe auf Fehler- und Verlustquellen zu prüfen und neu zu ordnen. Neben erzielten Einsparungen habe die Firma Aicher auch vorteilhaft die Kernkompetenz des Zerspanens weiter herausgearbeitet, freut sich Franziska Aicher.

Das Unternehmen mit 124 Beschäftigten hat über VerMat die Potenzialanalyse und nachfolgend zwei Vertiefungsprojekte zur Umsetzung der festgestellten Prozess- und Produktverbesserungen realisiert. Das Programm beim Präzisionstechnikhersteller läuft noch bis Ende 2008. Bei der Geschäftsführung gibt es bereits Überlegungen, die Prozessoptimierung durch weitere Projekte auszuweiten.

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