Bildung kompakt

Expertise sammeln - Experte werden in Compliance

Nächster Zertifikatslehrgang für Compliance-Officer startet im Herbst

Welche Voraussetzungen sollte ein Compliance-Management-System erfüllen? Wie schützen sich Unternehmen und Verwaltung vor Wirtschaftskriminalität? Wie beugen Unternehmen Bilanzmanipulation vor? Die Ausbildung zum Certified Compliance Expert an der Berliner School of Governance, Risk & Compliance der Steinbeis-Hochschule Berlin liefert Antworten auf diese Fragen. Nächster Start ist im Oktober.

Im Rahmen des berufsbegleitenden Zertifikatslehrganges können Teilnehmer ihr Fachwissen im Bereich Compliance ausbauen oder auch die theoretische Grundlage für den Einstieg in dieses Berufsfeld schaffen. Anschließend führen die Absolventen den Titel „Certified Compliance Expert“ (CCE). Innerhalb eines Jahres und an 35 Präsenztagen werden die Kernkompetenzen praxisnah vermittelt. Dies umfasst etwa die Themen Haftungsfragen für Manager und Unternehmen, Aufbau einer Compliance-Organisation, unternehmensinterne und internationale Ermittlungen, Medientraining für professionelles Krisenmanagement sowie die rechtliche Vorgehensweise bei Fraud-Fällen. Branchenübergreifend richtet sich dieses weiterführende Studium an Fach- und Führungskräfte in Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen, an Spezialisten in Fachabteilungen wie beispielsweise Recht, Revision, Fraud Management, Compliance aber auch Personalentwicklung.

Psychische Traumatisierung erkennen und behandeln

Bachelor- und Master-Studiengänge sowie Lehrgänge in der Psychotraumatologie

Um den Kompetenzmangel in der Psychotraumatologie auszugleichen bietet das Steinbeis-Transfer-Institut für Psychologie und Psychotherapiewissenschaft einen Bachelor-Studiengang Psychologie, einen Master-Studiengang Psychologie und Psychotherapiewissenschaft sowie Zertifikatslehrgänge zum Fachbetreuer, Fachberater und Fachtherapeut an.

Die Folgen schwerer psychischer Traumatisierung bildeten noch bis in die 1990er- Jahre hinein in Deutschland eine beinahe unbekannte Gruppe psychischer und psychosomatischer Störungen. Auch heute dauert es in Deutschland meist Jahre, bis Traumafolgen in der medizinischen Standardversorgung erkannt und bestenfalls auch behandelt werden. Viele Patienten warten jahrelang auf einen psychotherapeutischen Behandlungsplatz. Der Mangel an psychotraumatologischen Psychotherapeuten ist selbst 20 Jahre nach Etablierung dieser Fachrichtung ausgeprägt. In der Regel wird der Patient den traditionellen Therapiemethoden, wie Verhaltenstherapie oder Psychoanalyse zugeführt. Die Gründe hierfür liegen vor allem im fehlenden psychotraumatologischen Fach- und Therapiewissen und den mangelnden Möglichkeiten der Therapeuten sich solches Fachwissen anzueignen.

Grundsätzlich benötigen darüber hinaus alle Berufsgruppen, die im Erstkontakt mit traumatisierten Personen stehen, traumatologisches Fachwissen. Dies schließt besonders die Feuerwehr, Rettungsdienste, Polizei, Bundeswehr oder Personalmanager mit ein. Durch Früherkennung und angemessene Maßnahmen der primären, sekundären und tertiären Prävention ergibt sich ein ganz erhebliches Potenzial an Minderung von psychischem und körperlichem Leiden.

Schon im Bachelor-Studium wird den Studierenden Gelegenheit geboten, das Zertifikat „Fachberater für Psychotraumatologie“ zu erwerben. Das Curriculum des Bachelor- Studiums ist so konzipiert, dass es optimale wissenschaftliche und praktische Voraussetzungen für eine spätere Tätigkeit in klinischer und organisationspsychologischer Beratung oder in Forschung, Lehre und Praxis der Psychotherapie bietet.

Im Master-Studiengang werden die Kenntnisse in Forschung und Praxis weiter vertieft. Mit ihrer fundierten Ausbildung im Schwerpunkt Psychotherapiewissenschaft verfügen Absolventen über Kompetenzen, die über die traditionellen Kenntnisse klinischer Psychologen punktuell hinausgehen. Postgraduiert können sie auch die Approbation und Niederlassung im Rahmen der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung anstreben.

Das Grundlagenwissen der Zertifikatslehrgänge wird im Allgemeinen jeweils in den Fächern der Psychologie und Psychotraumatologie erworben. Daran schließen sich Spezialisierungen für ein bestimmtes Praxisfeld an.

Seite teilen