Steinbeis sichert Zugang zu russischen KMU

Ausbau des Partnernetzes in Russland

Die richtigen Partner zu haben ist entscheidend für den Erfolg auf dem russischen Markt. Den Interessenten aus Deutschland stehen zunächst meist russische Großbetriebe gegenüber, deren Arbeitsweise und Interessen nur bedingt denen des deutschen Mittelstands entsprechen. Bei ihrer Suche nach geeigneten Partnern in Russland werden die deutschen Unternehmen vom Steinbeis-Transferzentrum (STZ) Ost-West-Kooperationen erfolgreich unterstützt.

So sind aktuell mehr als 4.000 kleine und mittelständische Unternehmen und mehr als 450 Institute für Forschung und Entwicklung aus Russland über das STZ Ost-West- Kooperationen leicht zu erreichen. Möglich wird dies durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Russischen Agentur für KMU und Steinbeis.

Praktisch für alle Industriebetriebe bietet Russland attraktive Geschäftsmöglichkeiten, aber kaum ein Geschäftsmodell kommt ohne einen Partner vor Ort aus. Relativ leicht findet man die für Russland noch immer typischen Großbetriebe. Trotz aller Erfolge auf dem Weltmarkt – auch international erfahrene Mittelständler aus Deutschland tun sich beim Erstkontakt mit diesen russischen Konzernen schwer. Die Erfahrungen zeigen, dass Kooperationsangebote des deutschen Mittelstandes von diesen häufig nicht ernst genommen werden. Bessere Erfolgschancen bietet die Zusammenarbeit mit Unternehmen gleicher Größe und Struktur. Heutzutage nimmt die Anzahl der mittelständischen Unternehmen in Russland zu, da die Entwicklung des Mittelstandes momentan ein wichtiges Thema in zahlreichen Projekten der russischen Wirtschaftsförderung ist. Doch bislang treten die russischen KMU kaum international auf, deswegen ist es schwierig sie von Deutschland aus zu finden. Um deutsche Unternehmen bei ihrer Suche zu unterstützen, hat das STZ Ost-West-Kooperationen die eigene Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort intensiviert.

Der kompetente Steinbeis-Partner in Russland, die Russische Agentur für KMUFörderung, ist strategisch mit weiteren bedeutenden Organisationen – dem Russischen Netzwerk für Technologietransfer und der Russischen Vereinigung von Innovations- und Technologiezentren – verbunden. Gemeinsam bilden sie das Gate2RuBIN – das Gate to Russian Business Innovation Networks. Dieses Konsortium ist offizieller Koordinator des Enterprise Europe Network in Russland. Sein Ziel ist die Förderung technologieorientierter Kooperationen zwischen Unternehmen sowie zwischen Unternehmen und F&E-Einrichtungen.

Aus Sicht des STZ Ost-West-Kooperationen liegt genau darin die Chance für deutsche Unternehmen für den Erfolg auf dem russischen Markt. Auch die Tatsache, dass für deutsch-russische F&E-Projekte, Innovationsvorhaben, etc. in Deutschland Fördermittel zur Verfügung gestellt werden, spricht für diese Zusammenarbeit. Russland ist nicht das typische Land für das klassische Outsourcing, wie beispielsweise Rumänien oder China, bietet dagegen hervorragendes F&E-Potenzial, trotz Krise einen attraktiven Markt für deutsche Produkte und beständige Kooperationsmöglichkeiten für die gemeinsame Produktion.

Die Leistungen des STZ und seiner Partner gehen weit über die eigentliche Kontaktvermittlung hinaus und schließen u. a. Bewertung der potenziellen Partner vor Ort, Verhandlung und Vorbereitung der Zusammenarbeit, sowie die Betreuung bei der Realisierung der Projekte mit ein. Auch auf interkulturelle Unterschiede ist das STZ vorbereitet und bietet hierfür seine Unterstützung.

Das Netzwerk in Russland wird weiter intensiv ausgebaut. Wichtige Regionen der Russischen Föderation sind bereits darin erfasst, weitere werden rasch hinzukommen, da für die Verantwortlichen der praktische Nutzen der Zusammenarbeit leicht erkennbar ist: Internationale Geschäftsverbindungen zum Vorteil aller Beteiligten.

Seite teilen