SHB kompakt

Qualitätsanforderungen mehrfach übertroffen

FIBAA akkreditiert mehrere SIBE-Studiengänge

Die Studiengänge Master of Arts in Management und Master of Science in International Management der School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) an der SHB wurden von der Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) akkreditiert und übertreffen mehrfach den FIBAA-Qualitätsmaßstab. Die FIBAA-Gutachter betonen in ihrem Abschlussbericht als Stärken der SIBE-Studiengänge besonders Auswahlverfahren, Integration von Theorie und Praxisinhalten, Vermittlung von Berufsbefähigung, Positionierung des Studiengangs im Bildungs- und Arbeitsmarkt sowie didaktisches Konzept.

Das didaktische Konzept, so die FIBAA-Gutachter, „räumt aktiven und partizipativen Lehr- und Lern-Methoden einen großen Raum ein und trägt auf diese Weise der Zielsetzung des PKS (Projekt-Kompetenz-Studiums), die berufliche Handlungs- und Transferfähigkeit der Studierenden in zukünftigen Führungspositionen zu fördern, auch methodisch-didaktisch angemessen Rechnung.“ Durch die Integration von Studium und Projektarbeit im Unternehmen zeichnen sich Absolventen der Masterstudiengänge durch ihre ausgesprochene Berufsbefähigung aus. Die FIBAA-Gutachter meinen hierzu: „Da Berufsbefähigung sich als ‚roter Faden‘ erkennbar durch alle Studienabschnitte zieht und [die Studiengänge] systematisch auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet [sind], verwundert es nicht, dass die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt leicht unterkommen.“ Hierzu tragen auch die Karriereberatung und der Placement Service der SIBE bei, welche ebenso die Qualitätsanforderungen der FIBAA übertreffen.

Erfolgreiche Absolventen

Erste Absolventen des B. Sc. in Physician Assistance

Anfang des Jahres fand die Graduierung der ersten Absolventen des Studiengangs Bachelor of Science in Physician Assistance statt. Prof. Dr. Marc O. Schurr, Direktor des Steinbeis-Transfer-Institutes of Healthcare Industries (IHCI), betonte im Ausblick die Bedeutung des Studiengangs für die Entwicklung der Pflegeberufe.

Schurr beglückwünschte im Namen der Fakultät und der Hochschule die deutschlandweit ersten Absolventen im Studiengang Bachelor of Science in Physician Assistance. Prof. Dr. med. Stefan Bauer, MBA, Oberarzt im MediClin Herzzentrum Lahr/Baden GmbH & Co. KG und Klinischer Programmdirektor des Studiengangs, blickte in seiner Festrede zurück auf seine Erfahrungen mit den Studierenden und hob die Bedeutung des klinischen Unterrichts im Studiengang hervor. In seiner Festrede berichtete Bauer über das Novum der Physician Assistants in der medizinischen Ausbildung.

Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Ennker, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Herz- Thorax- und Gefäßchirurgie des MediClin Herzzentrums Lahr/Baden stellte in seiner Festrede die Aufgaben der Physician Assistants in der Herzchirurgie vor und berichtete über seine Erfahrungen aus der Sicht des Klinikdirektors. Die Grußworte des European Boards of Cardiovascular Perfusion hielt Dipl.-Med. Päd. Frank Merkle, Direktor des Steinbeis-Transfer-Instituts für Kardiotechnik am Deutschen Herzzentrum Berlin. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Johann Löhn, Präsident der SHB, überreichte den Absolventen im Anschluss die Prüfungszeugnisse und Urkunden.

Betrugsprävention und Compliance rücken enger zusammen

Kooperation der School GRC und des ACFE

Das deutsche Chapter der internationalen Vereinigung der Betrugsermittler (German Chapter of The Association Of Certified Fraud Examiner (ACFE) e. V.) und die School of Governance, Risk & Compliance (School GRC) der SHB kooperieren zukünftig im Bereich der Ausbildung.

Zertifizierte Betrugsermittler (Certified Fraud Examiner, CFE) haben nun die Möglichkeit, ihr Berufsexamen als ersten Baustein des staatlich anerkannten MBA in der Spezialisierung Governance, Risk, Compliance & Fraud Management anerkennen zu lassen.

Tom Woodson, Vorstand des deutschen Chapters der ACFE, begrüßt diese Zusammenarbeit als großen Gewinn für seine Mitglieder: „Das Berufsexamen zum zertifizierten Betrugsermittler bietet nun weitere praktische und wissenschaftliche Perspektiven und findet darüber auch neue Anerkennung in der Hochschullandschaft.“

Der MBA-Studiengang an der School GRC in der Spezialisierung Betrugsprävention, Compliance und Corporate Governance startet im Oktober dieses Jahres bereits zum fünften Mal.

Der Immobilienmarkt im Strukturwandel

Neuer Bachelor- und Masterstudiengang im Bereich Real Estate

Komplexe finanzwirtschaftliche Fragestellungen, Portfoliostrategien, innovatives Marketing sowie die zunehmende Internationalisierung spielen heute eine entscheidende Rolle auf dem Immobilienmarkt. Die Anforderungen an Führungskräfte und Professionals im Immobiliensektor steigen. Vor diesem Hintergrund bietet das „Center for Real Estate Studies“ (CRES) zwei neue berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge an. Das CRES wurde gemeinsam von der School of Management and Innovation (SMI) der SHB und der Deutschen Immobilien-Akademie (DIA) gegründet.

Der Bachelor Real Estate (B. A.) ist ein betriebs- und immobilienwirtschaftliches Erststudium, das eng mit der DIA-Ausbildung verzahnt wurde. Durch die parallele Einschreibung am CRES der SHB beschreiten die Studierenden einen durchgängigen Bildungsweg. Somit wird am CRES die Durchlässigkeit des Bildungssystems vorbildlich realisiert: Politik und Wirtschaft fordern dies seit Jahrzehnten für Deutschland.

Der postgraduale Master Real Estate (M. A.) vermittelt vertiefende Kenntnisse im strategischen Real Estate Management. Er ist ein spezialisiertes Studienangebot für erfahrene Professionals mit allgemeinem Hochschulabschluss. Teilnehmer, die vor komplexen beruflichen Aufgaben stehen, sollen lernen, unterschiedliche Disziplinen zu verknüpfen, um so eine erfolgreiche Gesamtstrategie entwickeln zu können. Zusätzlich zu den Lehrmodulen ist eine Summer School im Ausland geplant, welche fakultativ belegt werden kann. Der Master Real Estate beginnt im dritten Quartal 2009. Der Einstieg in beide Studiengänge ist jederzeit möglich, das Zulassungsverfahren läuft ab sofort.

Sustainable Leadership an der Steinbeis-Hochschule

Neues Institut zur Qualifizierung von Führungskräften

„Die Führungskraft von morgen wird daran gemessen werden, inwieweit sie Verantwortung auch durch ihr persönliches Verhalten für die unternehmerische Praxis weltweit übernimmt“, erklärt Prof. Dr. Wilfried Mödinger, Leiter des neu gegründeten Steinbeis-Transfer-Instituts IBR Institute of Sustainable Leadership an der Steinbeis-Hochschule Berlin.

Aufgabe des Instituts ist die Qualifizierung von Führungskräften (Executive Management Programmes) im Hinblick auf nachhaltige Führungskompetenz und werteorientiertes Management. Das Angebot besteht aus drei verschiedenen Modulen: Reflexion von Sinn und persönlichen Werten in der Managementpraxis, Einsatz als Führungskraft in einem globalen, sozial-ökonomischen Projekt sowie Entwicklung neuer Geschäftsprozesse durch nachhaltiges Management.

Das Institut bietet zwei unterschiedliche Programme an: das Programm „Managerexperte für nachhaltige Geschäftsprozesse” und das Programm „Corporate Volunteer als Manager ohne Grenzen”. Die Programme schließen mit einem Zertifikat der Steinbeis Hochschule Berlin ab. Eine Besonderheit ist der Einsatz als „Manager ohne Grenzen”. Dabei bringen Führungskräfte ihr Managementwissen und Können in einem globalen, sozial-ökonomischen Transferprojekt ein und lernen dabei nachhaltiges Führungsverhalten durch Reflexion und Trainingsinput. Das Konzept wurde mit der Stiftung „Manager ohne Grenzen” entwickelt.

Seite teilen