Design for Six Sigma

Kreativität und Disziplin – erfolgreiches Innovationsmanagement braucht beides

Von jeher bestimmen Innovationen das Wirtschaftsgeschehen. Im Schumpeterschen Sinne der „kreativen Zerstörung und Schaffung des Neuen“ verändern sich Märkte, Produkte und Unternehmen in hoher Geschwindigkeit. In neueren Umfragen sagt nahezu die Hälfte der Chief Executive Officers, dass sie die Fähigkeit zur Innovation als besonders kritisch für die Zukunft ihres Unternehmens sehen. Doch mehr als vierzig Prozent der Befragten beklagen, dass die Ergebnisse ihrer Innovationsprojekte den gesetzten Geschäftszielen nicht genügen.

Vor dieser Herausforderung steht der Kunde der TQU my big apple GmbH, ein erfolgreicher, international tätiger Hersteller von mechatronischen Geräten, der mit einem klassischen, aus mehreren Phasen bestehenden Innovationsprozess seine Produktentwicklung auf technisch hohem und kreativem Niveau vorantreibt.

Kreativität alleine ist allerdings in diesem Fall kein Garant für den Erfolg der neu entwickelten Produkte. Eine Analyse der Ist-Situation und der Performance der Einheiten beim Kunden durch die Experten der TQU my big apple GmbH ergab, dass sowohl Produkte als auch Dienstleistungen nicht sehr robust gegenüber den Kundenanforderungen sind. Die Kunden schätzen diese als technisch zu kompliziert und dadurch wenig zuverlässig ein.

Ein im Anschluss an diese Analyse durchgeführtes Benchmarking der Entwicklungsprozesse der erfolgreichsten Innovatoren zeigte, dass diese Unternehmen mit standardisierten, schlanken und schlagkräftigen Innovations- und Entwicklungsprozessen arbeiten. Darüber hinaus setzen diese Unternehmen ihre Prozesse mit hoher Disziplin in der Praxis um. Ein standardisierter Innovationsprozess hilft, die gestellten Unternehmensziele zu erreichen und diszipliniert die Mannschaft: er erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit der Innovation und die Effizienz der Innovationsaktivitäten durch höhere Geschwindigkeit und effektiveren Ressourceneinsatz und vermindert das Risiko von Fehlentscheidungen. Darüber hinaus koordiniert er die Aktivitäten der Projektteams mit der übrigen Organisation, ermöglicht die Messbarkeit der Innovationstätigkeiten und forciert somit die ständige Verbesserung der Innovationstätigkeit.

Mit der Methode „Design for Six Sigma“ bot TQU dem Kunden den Lösungsansatz für die Veränderung des bestehenden Entwicklungsprozesses hin zu einem erfolgreichen Innovationsmanagement. Hierbei wurde der Entwicklungsprozess anhand der fünf Prozessphasen aus dem Vorgehensmodell Define, Measure, Analyse, Design und Validate umstrukturiert.

In der Phase Define findet die Entwicklung des „Top Level Business Case“, die Definition des „Projekt Scope“ und der messbaren Projektziele statt. Außerdem werden hier die Teams aufgestellt. Im zweiten Schritt Measure werden die fundamentalen Kundenbedürfnisse und Anforderungen erfasst und analysiert und die Bedarfslücken im Markt über „Voice of the Customer“-Studien dargestellt. Während der Analyse werden mögliche Lösungen entwickelt und ihre Leistungsfaktoren gegenüber den Kundenanforderungen evaluiert. Als Ergebnis kann hier das optimale Konzept gemessen an der Erfüllung der Kundenerwartung unter Berücksichtigung der Kosten und Herstellbarkeit verwendet werden. Die ausgewählte Lösung, die nun sowohl für den Kunden als auch für das Unternehmen greifbar wird, wird in der Design-Phase entwickelt. Im letzten Schritt Validate werden die Leistungsfaktoren gegenüber den gesetzten Zielen und der Erfüllung der praktischen Kundenanforderungen beurteilt.

Die konsequente Verfolgung dieser Prozessphasen liefert einen schlagkräftigen und disziplinierenden Rahmen inklusive einer Reihe von pragmatischen Werkzeugen für effizientes und effektives Innovationsmanagement. Sie schafft für den Kunden der TQU my big apple GmbH die notwendige Balance zwischen Kreativität und Disziplin und legt den Grundstein dafür, Produkte und Leistungen zu entwickeln, die den Anforderungen und Bedürfnissen der Kunden entsprechen.  

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