Aktuell

Modernes Personalmanagement – Erfolgsfaktor im Konkurrenzkampf um qualifiziertes Personal für das Engineering

Seminar der Steinbeis Engineering Group

Am 23. Mai 2014 geben Experten der Steinbeis Engineering Group sowie externe Referenten aus Klein- und Mittelständischen Unternehmen beim Seminar „Modernes Personalmanagement“ in Stuttgart pragmatische Empfehlungen für die Umsetzung eines professionellen und schlagkräftigen Personalmanagements für das Engineering.

Referenten

  • Prof. Arndt Gottschalk, Steinbeis-Transferzentrum Personal & Organisation (Baunatal)
  • Dr. Sabine Horst, Steinbeis-Beratungszentrum Kompetenzen. Kommunikation. Kulturen (Stuttgart)
  • Prof. Arno Voegele, Steinbeis-Transferzentrum Produktion & Management (Stuttgart)
  • weitere Referenten aus Klein- und Mittelständischen Unternehmen

Die hohe Qualität, die deutsche Produkte in der Breite auszeichnet, ist vor allem den Entwicklern, Konstrukteuren und Produktionsingenieuren zu verdanken, die im „innovativen Herz“ der Unternehmen arbeiten. Qualifiziertes Personal gezielt zu finden, richtig einzusetzen und langfristig für das Unternehmen zu begeistern, wird zunehmend zum Gebot der Stunde. Kaum ein anderes Berufsfeld stellt derart hohe Anforderungen an das Personalmanagement. Sind wir darauf vorbereitet, agieren wir auf diesem Feld in der richtigen Art und Weise, sind wir als Unternehmen langfristig ein interessanter Arbeitgeber? Welche Trends bestimmen das Personalmanagement aktuell, welche Voraussetzungen müssen Arbeitgeber auch in Klein- und Mittelständischen Unternehmen schaffen und was können Unternehmen tun, um im Personalwettbewerb mit den großen Konzernen für „High Potentials“ attraktiv zu bleiben oder zu werden?

Das praxisorientierte Seminar der Steinbeis Engineering Group wird diese Themen im Detail behandeln und greift die aus dem Arbeitsalltag Klein- und Mittelständischer Unternehmen vorhandenen Fragen auf. Begleitend werden Ergebnisse einer Studie zum Thema vorgestellt, die von der Steinbeis Engineering Group in Zusammenarbeit mit der Hochschule Würzburg-Schweinfurt durchgeführt wurde.

Kontakt

Steinbeis-Technologietag in Thüringen

Steinbeis-Unternehmen stellen sich in Ilmenau vor

Ende letzten Jahres begrüßten Prof. Dr.-Ing. habil. Gerhard Linß und Steffen Lübbecke, Steinbeis-Leiter in Ilmenau, mehr als 70 Besucher aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zum ersten Steinbeis-Technologietag Thüringen.

Die Gastgeber hatten gleich zweifach Grund zu feiern: Neben der Premiere des Fachtreffens weihten sie mit dem zweiten Steinbeis-Haus in Ilmenau ihren neuen Unternehmenssitz ein. Das Gebäude beherbergt zukünftig die Steinbeis-Unternehmen für Qualitätssicherung und Bildverarbeitung und bietet Platz zur Expansion. Das Gebäude liegt in direkter Nachbarschaft des ersten Steinbeis-Hauses, in dem seit zehn Jahren mehrere Steinbeis-Unternehmen ihren Sitz haben.

Zwanzig Steinbeis-Unternehmen sind in Thüringen aktiv, vier von ihnen stellten am Technologietag stellvertretend ihr Dienstleistungsangebot und Projekte aus der Praxis vor. Dr. Martin Gude, Abteilungsleiter im Thüringer Wirtschaftsministerium, gratulierte Steinbeis zum starken Standort Ilmenau und machte in seinem Grußwort deutlich, dass Wissenschaft und Unternehmen noch stärker als bisher kooperieren müssten – die erfolgreiche Transferpraxis der Steinbeis-Unternehmen sei hier beispielhaft. Prof. Dr. Michael Auer, Vorstandsvorsitzender der Steinbeis- Stiftung, erläuterte die wesentlichen Erfolgskriterien des Steinbeis- Transfers und betonte die Bedeutung des Steinbeis-Standorts Thüringen. Schon seit 1991 ist Steinbeis hier aktiv und arbeitet sehr erfolgreich mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen vor Ort zusammen.

In einer begleitenden Fachausstellung von Steinbeis-Unternehmen hatten Besucher hautnah die Möglichkeit, konkrete Transferprojekte und deren Ergebnisse kennenzulernen. Der gemeinsame Mittagsimbiss gab eine weitere Möglichkeit für den intensiv genutzten Erfahrungsaustausch und rundete den gelungenen Tag ab.

iF product design award für Steinbeis-Entwicklung

i/i/d erhält Auszeichnung für Neukonzeption einer Recyclinganlage

Schrott ist schon lange kein Abfall mehr, sondern ein in diversen Recyclingprozessen eingesetzter und international gefragter Rohstoff für die Stahlerzeugung. Metso Lindemann, einer der weltweit führenden Hersteller von Recyclinganlagen, hatte 2011 das Steinbeis- Transferzentrum i/i/d Institut für Integriertes Design mit der grundlegenden Neukonzeption und Gestaltung der gewaltigen Schrottscheren und Shredderanlagen beauftragt. Nun hat das i/i/d für diese Anlagen die international begehrte Auszeichnung iF product design award vom Industrie Forum Design Hannover erhalten.

Ziel der Kooperation war die Entwicklung eines integrierten kreativen Gesamtkonzeptes für eine einheitliche, progressive, identitätsstiftende und sämtliche Prozesse optimierende Produktstruktur und Design mit hohem Wiedererkennungswert. „Die neuen Anlagen vermitteln Robustheit, Langlebigkeit und Dauerhaftigkeit und zeichnen sich durch eine Dreck und Staub verhindernde, für Maschinen dieser Größe fast einmalige Glattflächigkeit aus. Die Maschinenstruktur und Funktionalität wird dank formaler Zusammenfassung der funktional zusammengehörigen Komponenten endlich visuell ablesbar“, so Prof. Detlef Rahe, Leiter des i/i/d, über das Ergebnis.

Die neue Anlagengeneration optimiert nicht nur sämtliche Prozesse, sie verbessert auch die Energieeffizienz und reduziert die Gesamtkosten. Montage, Aufbau, Wartung und Reinigung sind einfacher geworden und die Konzeption ist konsequent an Markt-, Kunden- und Nutzerbedürfnissen ausgerichtet. Ein neues global einsetzbares Bedienkonzept umfasst eine innovative Systematik zur weltweiten, Sprach- und Qualifikationsgrenzen überwindenden, sicheren Steuerung und Überwachung der komplexen Prozesse. Schließlich sind auch die spezifischen Arbeits- und Bediensituationen hinsichtlich Sicherheit und Handling sowie Optimierung von Arbeitsprozessen verbessert worden.

„Durch die Übertragbarkeit der neuen Produkt- und Bedienkonzepte auf alle weiteren Maschinen und Anlagen kommen wir unserem langfristigen Ziel eines eigenständigen, einheitlichen Corporate Industrial Design mit höchster Funktionalität und Effizienz, hohem Wiedererkennungswert und nutzergerechter Konfiguration, das die Position Metso Lindemanns im Markt nachhaltig stärkt, Stück für Stück näher“, erklärt August van der Beek, langjähriger Leiter des Bereiches Technologie bei Lindemann.

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