Aktuell

Spatenstich für weiteres Wachstum

Steinbeis expandiert in Ilmenau

Am Vortag des Tages der Deutschen Einheit fand vergangenes Jahr in unmittelbarer Nachbarschaft zur Technischen Universität Ilmenau der Spatenstich für das zweite Steinbeis-Gebäude in Ilmenau statt. Mehr als 1.000 qm Nutzfläche werden in dem neuen Gebäude für Transferprojekte zur Verfügung stehen. Doch das war nicht der einzige Grund zu feiern: gleich mehrere Steinbeis- Unternehmen am Standort Ilmenau hatten zum Jubiläum geladen.

Ab Spätsommer dieses Jahres soll das neue Steinbeis-Haus bezogenwerden. Im neuen Gebäude werden hervorragende Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter des Steinbeis-Unternehmens Qualitätssicherung und Bildverarbeitung herrschen. Und damit ist auch die Grundlage für weiteres Steinbeis-Wachstum in Ilmenau geschaffen, wo schon seit 20 Jahren erfolgreicher Technologietransfer mit Steinbeis stattfindet: die Steinbeis-Transferzentren Mechatronik sowie Qualitätssicherung und Bildverarbeitung blickten beim Spatenstich auf zwei erfolgreiche Jahrzehnte Arbeit im Technologietransfer zurück. Genau halb so alt aber nicht minder erfolgreich sind die innomas GmbH und die Steinbeis- Transferzentren Fahrzeugtechnik sowie Federntechnik. Professor Dr. Dr. h. c. mult. Johann Löhn unterstrich in seiner Festrede die herausragenden Leistungen der Steinbeis-Gründer in Ilmenau.

Professor Dr. rer. nat. habil. Peter Scharff, Rektor der TU Ilmenau, hob hervor, dass eine Universität zwar die gesamte Kette von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung bearbeite. Für den letzten Schritt des Technologietransfers in die Unternehmen sei es jedoch wichtig, dass es Partner wie die Steinbeis-Transferzentren gibt. „Ein wirklich erfolgreicher Professor kümmert sich auch darum, dass seine Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte umgesetzt werden“, so Peter Scharff. Professor Dr. Gerhard Linß, Leiter des Steinbeis-Transferzentrums Qualitätssicherung und Bildverarbeitung, hob die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Rektor der TU Ilmenau hervor und bestätigte das erfolgreiche Steinbeis-Transferkonzept. „Die Synergieeffekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die der Technologietransfer bündelt, werden die Unternehmen der Region auch zukünftig weiter voranbringen“, ist Gerhard Linß überzeugt.
gerhard.linss@stw.de

Aktionstag Logistik

Einblicke in die Projektarbeit der Logistikberater

Bereits zum zweiten Mal nimmt das Steinbeis-Transferzentrum Logistik und Fabrikplanung mit einer Vortragsreihe am bundesweiten „Tag der Logistik“ teil. Unter dem Motto „Logistik macht´s möglich“ sind heimische Unternehmen und interessiertes Fachpublikum nach Göppingen eingeladen, um sich am 18. April 2013 über aktuelle Projekte und Trends in der Logistik zu informieren.

Anknüpfend an die erfolgreiche Veranstaltung des vergangenen Jahres werden Zentrumsleiter Dietmar Ausländer sowie Fachexperten und Kooperationspartner aus dem Steinbeis-Verbund im Rahmen der Initiative der Bundesvereinigung für Logistik (BVL) einen Praxiseinblick und wertvolle Anregungen zum Themenfeld der Logistik geben. Vorträge über schlanke Produktionskonzepte, Szenarioplanungen von Logistiknetzwerken, Nachhaltigkeit in Logistikplanungen, Einführung von Lean Management in der Logistik sowie Fabrik- und Standortentwicklungsplanungen versprechen den Aktionstag zu einem informativen Ereignis zu machen. Ein abschließendes Get-together bietet eine Plattform zur Vertiefung der Diskussionen und zum Networking. Die Teilnahme an dem Aktionstag ist kostenlos, bedarf jedoch einer Anmeldung über das Internet.

Schmeckt ausgezeichnet!

Manager-Kochbuch als Beitrag zur UNESCO-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“

Noch nicht fertig und schon Lob aus Berlin und Bonn: Die Deutsche Kommission der UNESCO-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ hat das in der Steinbeis-Edition erscheinende Manager-Kochbuch von Prof. Dr. Ulrich Holzbaur als Beitrag zur UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Das Manager-Kochbuch vergleicht wesentliche Aspekte von Management und Kochen anhand der doppeldeutigen Leitfrage: Was können Manager vom Kochen lernen? Das Buch soll bewusst keine klassische Rezeptesammlung darstellen, denn „Rezepte sind kein Garant für den Erfolg“, erläutert Ulrich Holzbaur, „man muss die Prinzipien dahinter verstehen.“ In den Kapiteln Management und Kochen, Wissenschaft, Projektorientierung, Ergebnisorientierung und Nachhaltigkeit bespricht Holzbaur wichtige Aspekte von Management und Kochen.

Das Buch stellt einen Beitrag zur „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ dar, denn zukunftsorientiertes Denken und verantwortlicher Umgang mit Ressourcen verbinden Management und Kochen. Und das Wissen um diese Zusammengänge ist ein wesentlicher Beitrag zur Gestaltungskompetenz – oder um das Motto der Lokalen Agenda 21 aufzugreifen: „denke global und koche regional“. Das Kochbuch wendet sich nicht nur an den kochenden Manager oder den managenden Koch, sondern an alle, die mehr über Management, Kochen und die Welt lernen wollen. Denn im Management wie auch beim Kochen sind eine solide Basis und eine kreative Umsetzung wichtig. Das Entstehungsjahr des Manager-Kochbuchs wurde im Rahmen der Bildungsoffensive der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ als Jahr der Ernährung ausgerufen, insofern passen sowohl die Gestaltungskompetenz als auch die Beiträge von Ernährungswissen und Management zur Lösung der Zukunftsprobleme sehr gut zu den Zielen der Vereinten Nationen. Das Buch wurde deshalb auch als Einzelbeitrag zur Dekade durch die Deutsche UNESCO-Kommission ausgezeichnet. Es kann über die Steinbeis- Edition ab April bezogen werden (ISBN 978-3-943356-35-9).

Ausgezeichnetes Netzwerk

GOOD DESIGN Award Chicago 2012

Das Steinbeis-Transferzentrum Institut für Integriertes Design (i/i/d) in Bremen und der Druck- und Medienpartner Müller Ditzen AG erhalten die weltweit begehrte Designauszeichnung GOOD DESIGN Award Chicago für ihren Jahreskalender „Netzwerke 2012“. Vom i/i/d konzipiert und gestaltet und von der Druckerei realisiert, war als weiterer Partner der Papierlieferant Hansa GmbH & Co. KG mit an Bord.

Eine Druckerei, ein Papiergrossist und ein Kreativunternehmen tun sich zusammen, um einen Jahreskalender zu entwickeln. Jahreskalender? Kein allzu originelles Thema, könnte man meinen. Doch durch Gestaltung (Entwurf und Motive: Detlef Rahe, Melanie Köhler, Shushi Li), Machart, Fotografie, Motivwahl, Typografie, 12 Papiersorten und 12 Veredelungstechniken, die dezent Aufschluss über die Fähigkeiten der Partner geben, bekommt der Kalender seine Besonderheit.

Und das Thema Netzwerke liegt in der Luft. Gelten sie doch momentan als Schlüssel für Teilhabe, Erfolg, persönliches Fortkommen. Vor lauter Networking jedoch droht so manches mal das Eigentliche – echte Arbeit, echte Freundschaft, echte Werte – auf der Strecke zu bleiben. Das Wort Netzwerk wörtlich nehmend, präsentiert der Kalender reale Netze und Strukturen, gesehen und fotografiert an verschiedenen Plätzen dieser Welt. Weltweite Netzwerke eben.

Der GOOD DESIGN Award Chicago gilt als der älteste und weltweit einer der bekanntesten und anerkanntesten Designpreise und wird jährlich durch das Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design in Kooperation mit dem European Centre for Architecture, Art, Design and Urban Studies vergeben. Seit 1950 werden jährlich unter den zahlreichen Beiträgen Auszeichnungen in den Kategorien design and innovation, sustainability, creativity, branding, ecologically responsible design, human factors, materials, technology, graphic arts, packaging and universal design vergeben.

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