Aktuell

Löhn-Preis 2009: Ausschreibung läuft

Mit dem Löhn-Preis zeichnet die Steinbeis-Stiftung herausragende Transferprojekte des wettbewerblichen Technologie- und Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft aus. Als besonders preiswürdig werden Transferprojekte betrachtet, die mit überdurchschnittlichem Erfolg durchgeführt und abgeschlossen wurden. An der Ausschreibung teilnehmen können alle Steinbeis-Unternehmen und deren Kunden, die an einem solchen Transferprojekt mitgewirkt haben.

Der Erfolg wird dabei insbesondere an der Qualität des eigentlichen Transferprozesses, am Transfererfolg und am erkennbaren Transferpotenzial gemessen. Qualität, Schnelligkeit, Wirtschaftlichkeit und optimales Zusammenwirken der beteiligten Partner sind den Transferprozess auszeichnende Merkmale. Das Transferpotenzial und der Transfererfolg des Projektes beschreiben den Nutzwert des Projektes für alle Projektbeteiligten und stehen somit für den wirtschaftlichen Erfolg sowohl für den Know-how- Geber als auch für den Know-how-Nehmer (Steinbeis-Unternehmen und Kunde).

Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, der der Vorstand der Steinbeis-Stiftung, sowie der Vorsitzende und die Ehrenkuratoren des Kuratoriums der Steinbeis-Stiftung angehören. Neben einer Skulptur können Preisgelder in Höhe von bis zu 60.000 Euro an die Preisträger vergeben werden. Das Preisgeld kann für ein einzelnes Projekt vergeben oder auf mehrere Projekte aufgeteilt werden.

Die Auszeichnungen werden im Rahmen des Steinbeis-Tages verliehen. Bewerbungen können noch bis 31. Mai 2009 eingereicht werden. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden sich im Internet.

Kontakt

Steinbeis-Stiftung (Stuttgart)
Bewerbungsunterlagen und Informationen:
www.loehn-preis.de

Bundesbauminister Tiefensee zeichnet nachhaltiges Bauen aus

Im Rahmen der Messe BAU 2009 in München erhielten die ersten Gebäude in Deutschland das neue Gütesiegel „Nachhaltiges Bauen“ der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Das Stuttgarter Steinbeis-Transferzentrum Energie-, Gebäude- und Solartechnik war von Anfang an bei der Entwicklung des Gütesiegels in der DGNB dabei.

Somit konnten die Auditoren Thilo Dülger und Dr. Boris Mahler (Steinbeis- Transferzentrum Energie-, Gebäude- und Solartechnik) ihre Kenntnisse in der Pilotphase mit zwei Gebäuden einbringen. Die Gebäude Z-zwo in Stuttgart und Vileda in Weinheim wurden beide mit dem Gütesiegel in Silber ausgezeichnet.

Das Ziel von nachhaltigem Bauen ist vor allem Qualität – und dies in einer umfassenden Perspektive. So sind nachhaltige Gebäude wirtschaftlich effizient, umweltfreundlich und ressourcensparend angelegt. Sie sind für ihre Nutzer behaglich und gesund und fügen sich optimal in ihr sozio-kulturelles Umfeld ein. Damit behalten nachhaltige Gebäude langfristig ihren hohen Wert – für Investoren, Eigentümer und Nutzer gleichermaßen.

Nachhaltiges Bauen erfordert, dass die Beteiligten im gesamten Bauablauf übergeordnete Perspektiven einnehmen. Die Lebenszyklus- Perspektive eines Bauwerks zählt ebenso dazu wie der intelligente Austausch von Informationen zwischen den Akteuren am Bau. Nur auf dieser Basis lassen sich zukunftsweisende Lösungen entwickeln.

Europäisches Forschungsgremium beruft Petra Püchner

Im Juni 2006 hat der Kommissar für Wissenschaft und Forschung der Europäischen Kommission, Janez Potoˇcnik, verschiedene Gremien ins Leben gerufen, die bei der Durchführung des Forschungsrahmenprogramms beratend zur Seite stehen. Nach zwei Jahren wurden diese Gremien nun neu besetzt. Dr. Petra Püchner, Leiterin des Steinbeis-Europa-Zentrums Stuttgart, wurde dabei ins Gremium zu Forschung für kleine und mittlere Unternehmen berufen.

Dieses Gremium kümmert sich speziell um den Mittelstand. Es berät die Kommission bei strategischen Fragen zu den KMUForschungsprogrammen sowie deren Umsetzung. Andere Themen, zu denen Petra Püchner beratend tätig sein wird, betreffen die Stärkung der Teilnahme von kleinen und mittleren Unternehmen bei allen Forschungsprogrammen sowie die bessere Vernetzung der verschiedenen Programme, die für den Mittelstand interessant sind.

Petra Püchner ist seit 1995 am Steinbeis- Europa-Zentrum. Die Geschäftsführerin hat in den letzten Jahren viele Unterstützungsmaßnahmen zur Innovationsstärkung des Mittelstands in Baden-Württemberg durchgeführt, die von der Europäischen Kommission gefördert worden sind. Darunter sind auch EU-Projekte, die sich speziell für Unternehmerinnen und Wissenschaftlerinnen einsetzen mit dem Ziel, ihnen den Zugang zu den europäischen Forschungsmöglichkeiten zu erleichtern.

Das SEZ ist seit 2008 Partner im Enterprise Europe Network der Europäischen Kommission mit rund 600 Partnern in über 40 Ländern. Ziel des Netzwerks ist es, den Unternehmen bei allen Fragen zu Europa, Innovation, Forschung und Technologietransfer zur Seite zu stehen sowie die Nutzung der Ergebnisse europäischer Forschung zu fördern. Das SEZ agiert als Partner im baden-württembergischen Konsortium in Kooperation mit Handwerk International, dem Wirtschaftsministerium und sieben Industrie- und Handelskammern.

Bundesverdienstkreuz für Jürgen van der List

Professor Dr. Jürgen van der List wurde im Januar in Esslingen mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Jürgen van der List war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2007 Rektor der Hochschule Esslingen und leitet seit 1991 das Steinbeis-Transferzentrum Mikroelektronik.

„Jürgen van der List ist immer für eine enge Verzahnung von Hochschule, Industrie und Wirtschaft eingetreten, aus denen zukunftsweisende partnerschaftliche Verbindungen entstanden sind“, so Staatssekretär Dr. Dietrich Birk, der die Ehrung überreichte. Das von Jürgen van der List gegründete Steinbeis- Transferzentrum für Mikroelektronik habe sich zu einer der führenden Transfereinrichtungen des Landes entwickelt, van der List habe mit großer Energie den Ausbau des Technologietransfers am Hochschulstandort Göppingen betrieben. Birk würdigte darüber hinaus das ehrenamtliche Engagement von van der List für Kunst und Kultur.

Jürgen van der List schloss sein Elektrotechnik- Studium in Karlsruhe 1970 ab. Nach Stationen in Berlin und Düsseldorf wurde er 1980 an die damalige Fachhochschule Esslingen – Hochschule für Technik berufen. Er baute den Fachbereich Mikroelektronik am Standort Göppingen auf und wurde 1997 zum Rektor berufen.

iNTeg-Risk macht Station in Stuttgart

Am 2. und 3. Juni 2009 findet im Stuttgarter Haus der Wirtschaft die 1st iNTeg-Risk Conference 2009 statt. Das European Virtual Institute for Integrated Risk Management (EU-VRi), das 2006 vom Steinbeis- Transferzentrum Advanced Risk Technologies mitbegründet wurde, ist in diesem Jahr Gastgeber der Konferenz.

EU-VRi ist sowohl einer der Partner als auch Koordinator des sogenannten „Flagship- Projects“ der Europäischen Kommission im Rahmen des FP7 Programms mit dem Titel iNTeg-Risk (Early Recognition, Monitoring, and Integrated Management of Emerging, New Technology related, Risks).

Mit diesem Projekt haben sich über 80 Partner aus Industrie, Wissenschaft und Forschung in enger Abstimmung zum Ziel gesetzt, eine harmonisierte Antwort auf die Risiken der Technologien von morgen zu geben. Hierzu sollen in verschiedenen Projektphasen Risiken neuer Technologien identifiziert werden, um Instrumente zu entwickeln, die ein europäisch einheitliches Risiko-Management ermöglichen und einen integrierten Ansatz im Umgang mit den Herausforderungen von Risiken aufgrund neuer Materialien und Technologien der nächsten zehn bis 20 Jahre zu etablieren.

Die erste der jährlich stattfindenden Konferenzen mit voraussichtlich mehr als 200 Teilnehmern aus Wirtschaft, Forschung und Politik, soll einen Überblick über die Startphase des Projekts bieten und einen Blick in die Zukunft dieses europaweiten, wegweisenden und interdisziplinären Großprojekts werfen.

Kontakt

Daniel Balos
Steinbeis Advanced Risk Technologies GmbH (R-Tech) (Stuttgart)
stz1190@stw.de

Michael Löscher
European Virtual Institute for Integrated Risk Management (EU-VRi) (Stuttgart)

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