25 Jahre Begeisterung für Mikroelektronik

Jubiläum beim Steinbeis-Ingenieurdienstleister TZM

25-jähriges Bestehen und eine Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte – Grund genug für das Steinbeis-Transferzentrum Mikroelektronik (TZM) in Göppingen zu feiern. Heute ist das TZM in Göppingen eines der größten Unternehmen im Steinbeis-Verbund und hat sich zu einem leistungsstarken und flexiblen Ingenieurdienstleister mit rund 100 Mitarbeitern entwickelt, der in vielen Branchen agiert.

„Im Fokus liegen die Bereiche Automotive, Medizintechnik, Mess- und Prüftechnik sowie Lösungen in der Automatisierungstechnik“, sagt Edgar Grundstein, Leiter des TZM. Aber auch in anderen Branchen entwickeln die Göppinger Ingenieure Software, Geräte, Konzepte und Lösungen, die in Unternehmen Anwendung finden. Sowohl als Dienstleister, als auch für eigene Produkte. „Mit unserem Know-how bringen wir Produkte schnell zur Marktreife und wissen um aufwendige Genehmigungsverfahren und gesetzliche Anforderungen, die wir im Sinne unserer Kunden angehen“, erklärt Edgar Grundstein.

Wie erfolgreich auch die eigenen Produkte sein können, zeigen die Ausgründung des erfolgreichen FlexRay-Geschäfts und der damalige Verkauf an Eberspächer Electronics vor knapp zehn Jahren. Aktuell entwickelt das TZM Medizinprodukte in einer noch recht jungen GmbH innerhalb des Steinbeis-Verbunds. „Unsere Systeme verbinden verschiedenste Medizingeräte miteinander. Dadurch ist es möglich verteilte Alarmsysteme aufzubauen, um die Patienten noch schneller und optimaler versorgen zu können“, erläutert Edgar Grundstein.

Ein Jubiläum bietet immer Anlass für einen Blick zurück, so auch beim TZM: Das ursprüngliche Transferzentrum Mikroelektronik hat sich aus dem Göppinger Campus der Hochschule Esslingen heraus entwickelt. Gemeinsam mit dem 2013 verstorbenen Prof. Dr.-Ing. Heinz Osterwinter gründet Prof. Dr.-Ing. Jürgen van der List in Göppingen 1991 das Steinbeis- Transferzentrum Mikroelektronik, kurz TZM – damals noch in angemieteten Räumen direkt an der Hochschule. Der Grundgedanke: Die Nutzung der hochmodernen Labore und Forschungsräume des gerade neu gegründeten Standorts der Hochschule Esslingen sollte durch die Steinbeis-Stiftung organisiert werden. Nachdem die ersten Transferprojekte von den Gründern noch selbst realisiert werden, wächst TZM in den nächsten Jahren aufgrund der steigenden Nachfrage kontinuierlich. Auch die Branchen und Schwerpunkte entwickeln sich immer wieder am Markt orientiert weiter.

Schon in den Anfangsjahren wird das Führungsteam um Prof. Dr. Rainer Würslin und Prof. Dr.-Ing. Bernhard Schwarz erweitert. Da die Professoren sich weiterhin ihren Haupttätigkeiten an der Hochschule widmen möchten, TZM in den Folgejahren aber auf über 100 Mitarbeiter anwächst, übernimmt Edgar Grundstein 1999 die zeitintensive operative Führung von TZM. Ein Neubau, in dem die Projektingenieure ihre Göppinger Büros haben, wird 2002 in unmittelbarer Nähe der Hochschule bezogen. Damit stellt TZM die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft.

Als Arbeitgeber ist TZM immer wieder ausgezeichnet worden. „Wir legen Wert auf ein sehr gutes Arbeitsklima und beste Ausstattung. So schaffen wir es, hochqualifizierte Ingenieure für uns und unsere Projekte zu gewinnen. Mitarbeiter, die mit Freude entwickeln und gestalten sind das wichtigste, was wir haben“, so Edgar Grundstein. Durch die bis heute sehr enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung ist TZM für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet und sichert sich und seinen Kunden Wettbewerbsvorteile im Markt. TZM sucht laufend Ingenieure, die diesen Weg mit gehen möchten.

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