Aktuell

Was ist das Neue wert?

Steinbeis Innovations-Arena 2015

Wettbewerbsfähigkeit wird in der Zukunft mehr denn je davon abhängen, dass Unternehmen wie Mitarbeiter zu mehrwertschaffendem Neuen bereit und fähig dazu sind. Der Ruf nach Innovationen, nach revolutionären Entwicklungen und radikalen Inventionen ist lauter denn je, die Schlagzahl der Umbrüche und Veränderungen scheint höher als je zuvor zu sein, der moderne Mensch plant mit dem Unplanbaren und kennt als einzig Beständiges den Wandel. Sich des Gegensatzes bewusst, stellt Steinbeis in der diesjährigen Steinbeis Innovations-Arena am 22. April 2015 im Eventcenter SpardaWelt in Stuttgart die Frage in den Fokus: Was ist das Neue wert?

Das Format der Veranstaltung im Rahmen des Max Syrbe-Symposiums wird nach dem erfolgreichen Auftakt der Steinbeis Transfer-Arena 2014 wieder ganz im Zeichen der Interaktion stehen: Im inneren Ring der Diskussionsarena treffen Vertreter aus Wissenschaft, Großunternehmen wie auch KMU aufeinander und nehmen kontrovers Stellung dazu, ob durch eine Innovation nun alles besser, oder doch nur anders wird. Ko- Diskutanten werden in einem zweiten Ring die Diskussion im inneren Kreis kommentieren und mitdiskutieren. Im äußeren Ring der Arena schließlich ist das interessierte Publikum eingeladen, sich durch Wortbeiträge ebenfalls aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Moderiert wird die Arena von Marcel Wagner (BR/Regio TV) und Tina Kraus (SWR).

Steinbeis veranstaltet die Innovations-Arena in Kooperation mit dem Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie (LVI), inhaltliche Konzeptionspartnerin ist Beate Wittkopp (Steinbeis-Transferzentrum TransferWerk-BW). Den Hintergrund bildet die aktuell in der Steinbeis- Edition erschienene Publikation „InnovationsQualität Über den Wert des Neuen“.

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Anmeldungen zur Steinbeis Innovations-Arena sind online möglich auf www.steinbeis-innovationsarena.de.

Anja Reinhardt
Steinbeis-Zentrale (Stuttgart)
anja.reinhardt@stw.de

Steinbeis-Kontaktplattform für KMU

Unternehmerforum verbindet Theorie und Praxis

Kernkompetenzen in KMU zu erkennen und zu entwickeln steht im Mittelpunkt des dritten Steinbeis Unternehmerforums. Am 19. Juni 2015 lädt das Steinbeis Center of Management and Technology (SCMT) zum Erfahrungsaustausch ins Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Tandemvorträge begleiten den Austausch.

Vertreter aus KMU, insbesondere Steinbeis-Kunden und -Partner sowie Studenten und Absolventen der Steinbeis-Hochschule Berlin sind nach Stuttgart eingeladen, um neue Impulse zu aktuellen Themen mitzunehmen und den Tag als Kommunikationsplattforum zu nutzen.

Dabei werden Tandemvorträge die Themen aus unterschiedlichen Sichtweisen beleuchten. Im Rahmen der Vorträge wird ein Steinbeis-Experte die grundlegenden Aspekte darstellen, im direkten Anschluss berichtet ein Steinbeis-Projektpartner zum selben Themenbereich aus der praxisorientieren Perspektive. Daraufhin haben die Gäste die Möglichkeit mit den Referenten in Round Table-Gesprächen eine tiefergehende Diskussion zu führen. Als Moderator führt Dr.-Ing. Walter Beck, Geschäftsführer des SCMT, durch die Veranstaltung.

Folgende Themen stellen einen Auszug aus dem Vortragsprogramm dar:

  • Entwicklung eines Beratungsprodukts zur ganzheitlichen Geschäftsprozessoptimierung
  • Der Steinbeis Unternehmens-Kompetenzcheck: Entwicklung eines Tools zur Erfassung und Analyse ganzheitlicher Unternehmenskompetenzen
  • Global Application - Dezentralisierung von Wertschöpfungsaktivitäten im Zuge des Aufbaus eines SCA Application Centers in den USA

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Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Online-Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und Online-Anmeldung unter www.steinbeis-unternehmerforum.de.

Sabine Ziebart
Steinbeis Center of Management and Technology (Filderstadt)
su1274@stw.de

Sicherheit. Schutz. Vertrauen.

4. Steinbeis-Symposium Sicherheit im Unternehmen

Der Schutz von Unternehmens-Know-how ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg im Wettbewerb. Durch die Weitergabe von schützenswertem Wissen an Dritte gefährden Unternehmen oft unbewusst ihre Existenz. Das vierte Steinbeis-Symposium Sicherheit im Unternehmen zeigt am 12. Mai 2015 in den Tagungsräumen der Schwenninger Betriebskrankenkasse Möglichkeiten auf, das Unternehmens-Know-how effektiv zu schützen.

Auch das Missachten der Sicherheitsrichtlinien durch Geschäftspartner kann bereits das Alltagsgeschäft in Unternehmen beeinträchtigen. Daher gilt es, Sicherheitslücken rechtzeitig zu identifizieren und die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten. National und international erfahrene Experten aus Recht und Wirtschaft werden beim Symposium Möglichkeiten aufzeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen ihre Betriebsgeheimnisse und Patente wirksam schützen können.

Kooperationspartner der Veranstaltung sind das Steinbeis-Transferzentrum Infothek, die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, die Handwerkskammer Konstanz sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

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Weitere Informationen und die Online-Anmeldung finden sich auf www.siz-wt.de.

Patricia Hofmeier
Steinbeis-Innovationszentrum Wissen+Transfer (Villingen-Schwenningen)
patricia.hofmeier@stw.de

Technologietransfer unter einem Dach

Steinbeis und die Hochschule Karlsruhe eröffnen gemeinsames Gebäude

Die Hochschule Karlsruhe und Steinbeis sind seit vielen Jahren gemeinsam erfolgreich im Wissens- und Technologietransfer. Das zeigt sich von nun an nicht nur in zahlreichen Projekten, sondern weithin sichtbar auf dem Campus der Hochschule: Dort ist das Steinbeis-Haus Karlsruhe entstanden (SHKA), das Raum bietet für die Aktivitäten der Hochschule, für Steinbeis-Transferunternehmen sowie für kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich des konkreten Technologie- und Wissenstransfers. Das Gebäude wird im Rahmen des Transfertags in Karlsruhe am Donnerstag, 11. Juni 2015 eröffnet.

Das Gebäude bietet mit mehr als 5.000 qm Nutzfläche als Innovationszentrum Raum für Forscher der Hochschule wie auch für KMU. Bauherr ist Steinbeis, Partner des Konzeptes sind neben der Hochschule Karlsruhe vor allem KMU vor Ort, die gemeinsam Mieter sind. Das fünfgeschossige Gebäude beherbergt neben einer Cafeteria und einem Seminarraum darüber hinaus auch eine moderne Maschinenhalle.

Die Partnerschaft zwischen Steinbeis und der Hochschule Karlsruhe wurde durch den Bau des Steinbeis-Hauses Karlsruhe weiter intensiviert. Zum Jahresende 2014 sind die ersten Mieter in das neue Gebäude eingezogen. Die Eröffnung des Hauses in Anwesenheit der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer wird ein Programmhighlight des Transfertags am 11. Juni sein, der einen Einblick in die Zusammenarbeit von Steinbeis und der Hochschule geben wird.

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Das aktuelle Programm und die Online-Anmeldung werden im Vorfeld unter www.steinbeis-transfertag.de abrufbar sein.

Ines Erdmann
Steinbeis-Zentrale (Stuttgart)

Investieren und dabei die Umwelt schützen

Grüne Start-ups treffen auf Investoren und Partner

Jungen Unternehmen mit grünen Geschäftsideen fehlt es häufig an Ressourcen, um ihre Produkte erfolgreich in den Markt einzuführen. Auf dem Green Innovation and Investment Forum (GIIF) in Stuttgart bekamen sie wertvolle Kontakte zu Investoren und Partnern quasi auf dem Silbertablett serviert und mussten nur noch eins: sich möglichst überzeugend präsentieren. Das Forum wurde organisiert von bwcon und Umwelttechnik BW, der Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz in Baden-Württemberg. Das GIIF unterstützt Start-ups mit grünen Geschäftsideen bereits in der frühen Phase der Unternehmensgründung.

Partner des GIIF sind KIC InnoEnergy und das EU-geförderte Alpine Space-Projekt FIDIAS. Ziel des GIIF ist es, junge Unternehmen mit Investoren und Wirtschaftsunternehmen zusammenzubringen und ihnen so den Markteintritt zu erleichtern. An zwei Tagen hatten zwanzig Startups aus ganz Europa Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee im Steinbeis Haus für Management und Technologie (SHMT) in Stuttgart einem Fachpublikum zu präsentieren. Dr. Jürgen Jähnert, Geschäftsführer des Steinbeis-Unternehmens bwcon erläutert: „Bevor ein Investor Geld in die Hand nimmt, möchte er sicher sein, dass die Technologie funktioniert. Die Gründer müssen also gewisse Sicherheiten bieten – mindestens aber einen serienreifen Prototypen vorweisen können“.

Am ersten Tag des Forums konnten sich die Firmen kostenlos zu Gründungsthemen wie Finanzierung, Patentschutz oder Businessplanung beraten lassen. „Für uns war die Rückmeldung der Experten sehr hilfreich“, sagt Dr. Günter Schneider, Geschäftsführer der Bietigheimer Storasol GmbH, die Hochtemperatur-Energiespeicher entwickelt. „Wir haben unsere Präsentation nach dem Coaching noch einmal überarbeitet.“ Am zweiten Tag ging es für die Start-ups darum, ihr Gründungsvorhaben in zehnminütigen Pitches vor Kapitalgebern und Wirtschaftsunternehmen zu präsentieren. Mit dabei in Stuttgart waren namhafte Konzerne wie Bosch, Mahle oder EnBW. „Wir sind immer auf der Suche nach Technologien, die Bosch weiterbringen“, erklärt Heribert Uhl, Senior Investment Director bei der Robert Bosch Venture Capital GmbH. Sein Unternehmen vermittelt Start-ups Kontakte zu Bosch-Tochterfirmen, investiert aber auch gezielt in vielversprechende Projekte. Daneben waren zahlreiche Kapitalgeber ins SHMT gekommen. „Als europäischer Investor suchen wir ständig vielversprechende Geschäftsideen“, erklärt Dr. Christian Müller, Geschäftsführer von KIC InnoEnergy Germany. „Bei der Vorauswahl zum GIIF haben wir bereits einige interessante Start-ups kennengelernt.“

Dass innovative Ideen das Potenzial haben, im Markt zu reüssieren, betonte Prof. Eicke Weber in seiner Keynote. „Innovation und Unternehmergeist müssen Hand in Hand gehen, damit neue Technologien wettbewerbsfähig werden und zu angemessenen Kosten im Markt angeboten werden können“, so der Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE). „Photovoltaik hat sich in den letzten Jahren in diese Richtung entwickelt. Weitere Technologien werden in den nächsten Jahren folgen. Das eröffnet spannende neue Möglichkeiten für zukünftige Investoren.“

Der Reifegrad der Entwicklungen, die auf dem GIIF vorgestellt wurden, war sehr unterschiedlich und das Spektrum der Projekte groß. Was aber alle Projekte in gleichem Maße gezeigt haben, ist, dass grüne Geschäftsideen nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern sich auch wirtschaftlich lohnen. Viele der vorgestellten Technologien sparen wertvolle Ressourcen und steigern so die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Sein Ziel, grüne Start-ups auf unbürokratische Weise mit Investoren und Partnern aus der Wirtschaft zusammenzubringen, hat das erste Green Innovation and Investment Forum erfüllt. „Über das Netzwerk von bwcon und Umwelttechnik BW haben wir einige wertvolle Kontakte generiert, die uns hoffentlich helfen werden, unseren Markteintritt erfolgreich zu meistern“, sagt Nadine Antic, Geschäftsführerin der Firma GlobalFlow. Das Start-up stellt in großem Maßstab hochwertigen Wurmkompost aus organischen Abfällen her und suchte auf dem GIIF Kapitalgeber für sein Projekt. Zwei der Unternehmen durften sich zusätzlich über die Auszeichnung „Best Business Idea“ freuen, die im Rahmen des GIIF vergeben wurden. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld von jeweils 1.000 Euro verbunden.

Wie wirkt Additive Manufacturing?

Steinbeis Engineering Tag 2015

Die zunehmende Individualisierung von Produkten – ganz gleich ob Autos, Smartphones oder Kleidung – ist einer der Gründe, warum Industrie 4.0 ins Leben gerufen wurde: um eine industrielle Fertigung ab Stückzahl 1 wirtschaftlich zu ermöglichen. Dabei spielen additive Fertigungsverfahren (3D-Druck) eine wichtige Rolle. Der 3. Steinbeis Engineering Tag am 15. April 2015 im Stuttgarter Haus der Wirtschaft beschäftigt sich deshalb mit der Fragestellung, welche Auswirkungen der Einsatz von Additive Manufacturing auf die unternehmerischen Prozesse, Informationssysteme bis hin zu den Geschäftsmodellen haben kann.

Dank additiver Fertigungsverfahren können Kleinserien mit hohen Qualitätsansprüchen realisiert und das technische Know-how dennoch im eigenen Unternehmen gehalten werden. Daneben beschleunigen sie die kundenspezifische Produktentwicklung und berücksichtigen dabei das Kunden-Feedback über den gesamten Produktlebenszyklus. Steinbeis hat die Frage der Auswirkungen von Additive Manufacturing zusammen mit der Universität Stuttgart und der Hochschule Aachen in einer Studie beleuchtet, die folgende Fragen beantworten soll:

  • Ist Additive Manufacturing nur eine neue Technologie oder muss die gesamte Wertschöpfungskette neu definiert werden?
  • Kann man direkt aus jedem CAD-System „drucken“ oder bedarf es dazu spezieller Voraussetzungen?
  • Benötigt man künftig kein Fertigungswissen mehr, um Produkte mit 3D-Druck herzustellen?

Im Rahmen des Steinbeis Engineering Tags werden Experten aus Industrie und Wirtschaft zu diesen Fragen Stellung nehmen und das Thema Additive Manufacturing aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

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Leserumfrage 2014

Glückwünsche gehen nach Berlin und Karlsruhe

Die TRANSFER-Redaktion sagt an dieser Stelle herzlich danke – die Resonanz auf unsere Leserumfrage hat unsere Erwartungen weit übertroffen: Rund 800 Rückmeldungen sind bei uns eingegangen und werden nun ausgewertet. Über die Resultate informieren wir in der nächsten Ausgabe der TRANSFER.

Schon jetzt stehen aber die beiden Gewinner der Umfrage fest. Claudia Pülicher, Absolventin der Steinbeis-Hochschule Berlin, hatte das notwendige Quäntchen Glück, die Berlinerin freut sich über ein iPad Air2 als neuen digitalen Begleiter. Zum besten Beitrag wurde mit deutlichem Vorsprung das Interview „Der innovative Prozess braucht Flexibilität und Freiheit!“ mit Professor Dr.-Ing. Jörg W. Fischer, Projektleiter am Steinbeis- Transferzentrum Rechnereinsatz im Maschinenbau in Karlsruhe gewählt. Das Interview erschien in der Ausgabe 4/2014 unter dem Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik und steht zum Nachlesen für Interessierte auf www.steinbeis-transfermagazin.de.

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