SteinbeisART | Ausstellung 2019/20

  • Ausbildung zur Werkstoffprüferin mit dem Schwerpunkt Metallographie – Metallographin und Ausbilderin für Werkstoffkunde bei der Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte AG (Nürnberg)
  • Gruppenleitung Metallographie und Ausbildungskoordination bei der Diehl Metall Stiftung & Co. KG (Röthenbach a.d. Pegnitz)
  • Über 15 Jahre im Prüfungsausschuss der IHK
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen der Max- und Erni Bühler-Stiftung an der Hochschule Pforzheim
  • Koordination der Forschungsaktivitäten der Max- und Erni Bühler-Stiftung
  • Mitarbeit im Steinbeis-Transferzentrum Werkstoffentwicklung und -prüfung (WEP) von Prof. Dr.-Ing. Norbert Jost und Prof. Dr.-Ing. Gerhard Frey (Wiernsheim / Pforzheim)
  • Verleihung des Research Excellence Award des Instituts für Angewandte Forschung (IAF) der Hochschule Pforzheim 2013 in der Kategorie Mitarbeiterin
  • Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis 2017 mit dem Steinbeis-Transferzentrum Werkstoffentwicklung und -prüfung (WEP)

Ihr Kontakt zu Ursula Christian

Metalle begleiten unser ganzes Leben in Form von täglichen Gebrauchsgegenständen sowie als Zier- und Luxusobjekte und nicht zuletzt als Konstruktions- und Bauwerkstoffe.

Wir sehen dabei die verschiedenen Formen, die Farbe und den Glanz. Aber erst wenn wir mit dem Mikroskop in das Innere der Werkstoffe schauen, können wir anhand der Strukturen Aussagen über Herstellung und Verarbeitung sowie die dadurch erreichten Eigenschaften treffen. Für eine Mikrountersuchung muss das Material aufwendig durch Schleif- und Polierprozesse präpariert werden. Anschließend werden die Strukturen mittels Ätzen in Säuren, Basen oder Salzlösungen herausgearbeitet und damit sichtbar gemacht. Im Mikroskop zeigen sich dann Körner, Kristalle und Nadeln meist mit hellen und dunklen Effekten. Bestimmte Farbätzungen und die Möglichkeit der optischen Kontrastierung bringen außergewöhnliche Farbeffekte hervor. Künstlich erzeugte Bearbeitungsstrukturen beeinflussen und verändern dieses Aussehen noch zusätzlich.

Bei den während der Kunstaustellung dargestellten fotografischen Aufnahmen wurde der Schwerpunkt nicht auf den technischen Wert gelegt, sondern es sollen Formen und Farben einen ästhetischen Eindruck wiedergeben. Dabei erzielt man durch spezielle und gezielt applizierte Verformungen in Verbindung mit optischen Sonderverfahren und dem Wählen des geeigneten Bildausschnitts spektakuläre Effekte. In der Wahl von Farbe und Kontrast zeigt sich die jeweilige Stimmungslage des Künstlers.

Die Metalle erfahren durch Kraft und Energie eine Wandlung in ihrem Aufbau – sie verändern ihre Eigenschaften und auch ihr verborgenes Aussehen. Das verborgene Gesicht der Metalle ist somit dem Wandel unterworfen – wie alles in der Natur.

Künstlerische Tätigkeit

  • Gemeinschaftsausstellung Artothek Heimsheim
  • Einzelausstellung Museum Niefern-Öschelbronn
  • Workshops über Farbätzung und optische Kontrastierung bei den Firmen Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH und Struers GmbH
  • Schulung über optische Möglichkeiten der Lichtmikroskopie Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH in Bensheim
  • Bilder für Kataloge, Ausstellungen, Kalender und einen Informationsfilm für verschiedene Firmen
  • Bilder für die Diehl Stiftung & Co. KG (Nürnberg) – Die faszinierende Welt unserer Werkstoffe, fotokünstlerische
    Einblicke mit dem Mikroskop (Jahreskalender)
  • Artikel „Metallographie mit Farbe und Kontrast“ in reSolution Kundenmagazin für Materialwissenschaften & Technologie der Leica Microsystems GmbH
  • Bilder für Eingangshalle und Besucherzimmer der Nonnenmacher GmbH

Kunstbände zu Ausstellungen aus dem Steinbeis-Verbund

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