Steinbeis Engineering Studie 2014

Additive Manufacturing

Ist  der  automatisierte  schichtweise  Aufbau  von  komplexen  physischen  Produkten  direkt  aus  digitalen  Produktmodellen  nicht  näher  an  Science-Fiction  als  am  industriellen  Alltag? Mit  Sicherheit  nicht,  denn  Additive  Manufacturing wird – so zeigt es die Steinbeis Engineering Studie 2014 – in industriellen Produktionsprozessen bereits zielführend eingesetzt und eröffnet dort große Potentiale, die weit über die Fertigung hinausgehen. Die Erkenntnisse der Studie deuten ebenfalls darauf hin, dass Unternehmen, die sich der neuen Technologie verschließen, Gefahr laufen, in Zukunft ihr Geschäft suchen zu müssen.

Additive  Manufacturing  („3D-Druck“  in  der  industriellen  Fertigung) ist maßgeblich durch eine hohe Konstruktionsfreiheit, die  Möglichkeit  der Funktionsintegration,  große  Individualisierungspotentiale  sowie  eine  Orts-  und  Zeitunabhängigkeit  in  der  Fertigung  gekennzeichnet.  Diese  Merkmale  führen  dazu,  dass  Additive Manufacturing erhebliche Auswirkungen auf den gesamten  Produktlebenszyklus  und  schließlich  auf  die  damit  verbundenen   Wertschöpfungsprozesse hat.

Daraus ergeben sich folgende Leitfragen, die im Mittelpunkt dieser Studie stehen:

  • Wie ist der aktuelle Stand zum Einsatz von Additive Manufacturing?
  • Wie beeinflusst Additive Manufacturing den Produktlebenszyklus?
  • Wo bietet Additive Manufacturing Ansatzpunkte, Kunden in den  Produktlebenszyklus einzubinden?

Die  Studie  zeigt  ein  erstes  Stimmungsbild  zum  Einsatz  von  Additive  Manufacturing  in  der  Industrie.  Die  Ergebnisse  der  Studie   stammen  überwiegend  von  kleinen  und  mittleren  Unternehmen   aus  dem  Maschinen-  und  Anlagenbau,  der  Automobilindustrie   sowie  der  Luft-  und Raumfahrtbranche.  Unter  den  Teilnehmern   der  Studie  sind  auch  zahlreiche  Unternehmen,  die  Additive  Manufacturing  bereits  zur  Herstellung  von  Teil-  und  Endprodukten   einsetzen. Hierdurch können Erkenntnisse aus der Erfahrung im  industriellen Einsatz abgeleitet werden.

Kontakt

Michelle Moisa  ▪  Universität Stuttgart BWI Abteilung VII Wirtschaftsinformatik I   ▪  moisa@wi.uni-stuttgart.de  ▪  +49 711 685-84166

Simon Hiller ▪  Ferdinand-Steinbeis-Institut  ▪  simon.hiller@stw.de  ▪ +49 711 1839-637

Zentrale Steinbeis-Studien

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