Gründung Steinbeis-Unternehmen

Neu gegründet: Steinbeis-Transferzentrum Biomechatronik

Biomechatronik im Focus: Prof. Dr. Thomas Haalboom ist Leiter des neu gegründeten Steinbeis-Transferzentrums Biomechatronik das seinen Sitz in Karlsruhe hat. Thomas Haalboom hat eine Professur für Mechatronik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Standort Karlsruhe inne.

“Durchführung von Projekten im Bereich Anwendung mechatronischer und sensorischer Systeme in der Biologie zur Erhebung von Felddaten und deren Auswertung.“

Prof. Dr. Thomas Haalboom

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Prof. Dr. Thomas Haalboom

Dr. Thomas Haalboom ist seit April 2011 Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Standort Karlsruhe und lehrt im Studiengang Mechatronik der Fakultät Technik. Er studierte an der Universität Karlsruhe Physik (KIT) und bearbeitete in seiner Diplomarbeit ein Thema über den Einsatz von Excimerstrahlern in der Oberflächentechnik bei der Fa. Osram in Augsburg. Während seiner Promotion am Max-Plack-Institut für Metallforschung in Stuttgart beschäftigte er sich mit der Mikrostruktur von Dünnschicht-Solarzellen. Für diese grundlegende Arbeit wurde er mit dem Werner-Köster-Preis ausgezeichnet. Sein beruflicher Weg führte ihn in die Entwicklungsabteilungen der Firmen Siemens, Infineon und Bosch. Er starte in der Industrie als Fertigungs- und Prozessingenieur im „Center of Manufacturing Technologies“ der Siemens AG in Bruchsal und wechselte als Entwicklungsingenieur für Materialien in die Abteilung „Assembly and Interconnect for Memory Products“ der Infineon Technologies AG nach Regensburg. Seit 2001 kümmerte sich Dr. Haalboom im „Sensortechnologiezentrum“ der Robert Bosch GmbH in Reutlingen um die Aufbau- und Verbindungstechnik für Automobil-Sensoren. Schließlich arbeitete er ab 2004 bis 2011 als Seniorexpert für Elektronik-Miniaturisierung in der Abteilung „Engineering and Assembly for Electronic Control Units“ bei Bosch in Schwieberdingen. Seit 2011 beschäftigt er sich mit Anwendungen der Mechatronik und Sensorik in der Biologie, um beispielsweise aufwendige Felduntersuchungen bei Kleinsäugern zu automatisieren und unterschiedlichste Daten für die biologische Forschung zur Verfügung zu stellen.

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