Steinbeis-Symposium "Elektronik im Kfz-Wesen" 2010

In mehr als 20 Jahren hat sich das Steinbeis-Symposium „Elektronik im Kfz-Wesen“ als Expertenforum für Fach- und Führungskräfte aus Automobilentwicklung, -produktion und -service etabliert. 1988 als praxisorientiertes Forum des Expertenaustausches begonnen, hatte Steinbeis inzwischen zum dritten Mal zum Steinbeis-Symposium vom 27. bis 29. April 2010 ins Stuttgarter Haus der Wirtschaft geladen. Schwerpunkt der Tagung war das Thema Elektrik und Elektronik auf dem Weg zur Elektromobilität.

Rund 250 Fachteilnehmer diskutierten Elektrik, Elektronik und Mechatronik als entscheidende Faktoren der Wertschöpfung neuer innovativer Automobile. Obwohl noch nicht klar ist, wohin die Automobilreise geht, ist das Thema Elektromobilität schon heute von zentraler Bedeutung. Angetrieben wird die europäische Autoindustrie wesentlich aus den USA und dem Fernen Osten. So werden für Nischen elektrisch betriebene Fahrzeuge mit Batterie als Energiespeicher innerhalb der beiden nächsten Jahre zu kaufen sein, für 2015 ist dem Markt ein Wasserstoffauto mit Brennstoffzelle versprochen. Der Entwicklung gegenüber steht die These, dass auch 2030 noch normal getankt wird und nach wie vor Fahrzeuge mit Otto- und Dieselmotor auf den Straßen sein werden.

Das dreitägige Steinbeis-Symposium behandelte am ersten Tag den technischen Stand und die Perspektiven der Automobilelektronik. Höhepunkt des Tages war ein Gastvortrag von Dr. Hermann Scheer, MdB, zum Thema „Die nächste Elektrorevolution“ vor rund 200 interessierten Gästen. Am zweiten Veranstaltungstag stand der Komplex Elektrik und Elektronik auf dem Weg zur Elektromobilität mit dem Schwerpunkt auf HV-Komponenten und -Architekturen im Mittelpunkt. Am Abend diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in einer Podiumsdiskussion unter der Leitung von Markus Schöttle, Redakteur des Fachmagazins ATZ, die Frage "Kaufen wir in Zukunft Autos, Energie oder Mobilität?". Am dritten Tag beleuchteten Referenten das Themengebiet Elektromobilität mit Fokus auf Fahrzeuganforderungen und Infrastruktur.

Die inhaltliche Leitung des Symposiums hatte Dr. Dirk Walliser, MBtech Group GmbH & Co. KGaA, inne, Medienpartner waren die Fachzeitschriften ATZ, ATZelektronik und MTZ.

Zuletzt geändert am 08. Oktober, 2012 von ajr(admin)