Aktuell

And the winner is…

Wahl des besten TRANSFER -Beitrags 2015

Ein zweifacher Glückwunsch geht nach Baden-Württemberg: Gewinnerin bei der Wahl des besten TRANSFER-Beitrags 2015 ist Katharina Eide, Studentin der Steinbeis-Hochschule Berlin, aus Amstetten. Sie hatte das nötige Quäntchen Glück und kann die TRANSFER zukünftig auf einem iPad Air2 lesen. Auch der Autor des besten Beitrags sitzt im Bundesland der Tüftler und Denker: Prof. Dr. Peter Neugebauer ist Leiter des Steinbeis-Unternehmens Automotive Testing an der Hochschule Karlsruhe.

Das E-Mail-Postfach der TRANSFER-Redaktion hatte geglüht – mehr als 700 Leser haben sich an der Wahl des besten Beitrags beteiligt. Und die Wahl fiel deutlich aus: 133 Leser stimmten für den Beitrag „Die Zukunft der Mobilität – Wird das Auto der Zukunft nur durch die Technik bestimmt?“, der zum Fokusthema Automotive in der Ausgabe 1/2015 erschienen war. Autor Peter Neugebauer beschäftigt sich darin kritisch mit den technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die der Umstieg auf die Elektromobilität mit sich bringt.

Unternehmen 4.0: Herausforderung digital versus real?

Steinbeis Consulting Tag 2016

Die digitale Transformation ganzer Wirtschaftssektoren, die intensivierte Konvergenz wesentlicher Technologiefelder sowie die zunehmende Vernetzung von Markt- und Handlungskontexten stellen zentrale Herausforderungen für das Wirken von Unternehmen in der Gegenwart dar. Mit einem differenzierten Blick auf die Unternehmen 4.0 wird sich der diesjährige Steinbeis Consulting Tag befassen, der am 29. Juni 2016 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfinden wird.

Die Veranstaltung beleuchtet das Thema aus drei Perspektiven. Der erste Block führt in das Thema Unternehmen 4.0 aus dem Blickwinkel „Personal“ ein. Ein Keynote-Speaker aus der Wissenschaft gibt Einblicke in neueste Forschungserkenntnisse, ein erfahrener Unternehmensberater spiegelt diese kritisch aus der Beratungspraxis heraus. Im Anschluss daran diskutiert ein Unternehmen in einem live-Case seine aktuellen Anpassungen an die Arbeitswelt 4.0 in einem simulierten Beratungsgespräch.

Der zweite Block nimmt den Blickwinkel des Prozessmanagements ein. Auch hier führt ein Keynote-Speaker in die Thematik ein, gefolgt von einem live-Case. Im abschließenden dritten Block findet der Main Keynote des Consulting Tags 2016 zum Thema „Unternehmen 4.0: Revolution der Arbeitswelt?“ statt, dem eine interaktive Podiumsdiskussion mit ausgewählten Experten folgt, in die sich auch alle Referenten und insbesondere das Plenum mit einbringen können.

Kontakt

Die Teilnahme am Consulting Tag ist kostenfrei. Weitere Informationen und Online-Anmeldung
unter www.steinbeis-consulting-tag.de.

Marina Tyurmina
Steinbeis-Zentrale (Stuttgart)
marina.tyurmina@stw.de

Kooperation für das Internet der Dinge

Plattform Industrie 4.0 und Industrial Internet Consortium arbeiten zukünftig zusammen

Vertreter der deutschen Plattform Industrie 4.0 und des in den USA ansässigen Industrial Internet Consortium (IIC) haben sich bei einem Treffen in Zürich auf eine Zusammenarbeit ihrer beiden Initiativen geeinigt. Dabei wurde insbesondere das Zusammenspiel der beiden Architekturmodelle RAMI (Referenzarchitekturmodell für Industrie 4.0) und IIRA (Industrial Internet Referenzarchitektur) erörtert, um eine künftige Interoperabilität der Systeme sicherzustellen. Dach des deutschen Länderteams im IIC ist das Steinbeis- Transferzentrum Innovationsforum Industrie.

Beim Treffen in Zürich beschlossen die Teilnehmer darüber hinaus, dass die beiden Initiativen bei der Standardisierung kooperieren und gemeinsame Testumgebungen nutzen werden. Dafür haben die Vertreter eine gemeinsame Roadmap entworfen. Die offene, informelle Gruppe bestand aus Vertretern der Unternehmen Bosch, Cisco, IIC, Pepperl + Fuchs, SAP, Siemens, Ferdinand-Steinbeis-Institut der Steinbeis-Stiftung und ThingsWise.

Prof. Dr. Heiner Lasi, Leiter des Ferdinand-Steinbeis-Instituts und Vertreter des deutschen Länderteams des IIC, betont: „Das Meeting war ein voller Erfolg, die Kooperation der Organisationen ist ein notwendiger und wichtiger Schritt für Unternehmen, die im globalen Wettbewerb stehen und sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung konfrontiert sehen“. Das Treffen war von Bosch und SAP initiiert worden, beide Unternehmen sind Mitglieder in den Lenkungsgremien beider Organisationen. Die in diesem ersten Treffen zusammengekommene informelle Gruppe wird ihre Arbeit zur Annäherung des IIC und der Plattform Industrie 4.0 fortsetzen.

Die Ergebnisse der gemeinsamen Task-Force werden auch in Aktivitäten des deutschen Länderteams des IIC übergehen.

Kontakt

Ansprechpartner für weitere Informationen zum deutschen Länderteam des IIC ist

Sandra Haltmayer
Ferdinand-Steinbeis-Institut (Stuttgart)
sandra.haltmayer@stw.de

Steinbeis-Kontaktplattform für KMU

Steinbeis Unternehmerforum verbindet Theorie und Praxis

Im Mittelpunkt des vierten Steinbeis Unternehmerforums stehen die Themen Digitalisierung und Innovation. Am 17. Juni 2016 laden die Steinbeis Center of Management and Technology GmbH (SCMT) und die Steinbeis-Stiftung zum Erfahrungsaustausch ins Stuttgarter Haus der Wirtschaft ein. Impulse werden durch Tandemvorträge und Round Table-Gespräche gesetzt.

Vertreter aus KMU, Steinbeis-Kunden und -Partner sowie Studierende und Absolventen der Steinbeis-Hochschule Berlin sind nach Stuttgart eingeladen, um sich von aktuellen Themen inspirieren zu lassen. Die Veranstaltung dient als Kommunikationsplattform und zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

In Tandemvorträgen erläutert zunächst ein Steinbeis-Experte die grundlegenden Details aus wissenschaftlicher Sicht, im direkten Anschluss berichtet ein Steinbeis-Projektpartner zum selben Themenbereich aus der praxisorientierten Perspektive. Nach den Tandemvorträgen haben die Gäste die Möglichkeit, in parallel stattfindenden Round Table-Gesprächen eine tiefergehende Diskussion mit den Referenten zu führen. Als Moderator führt Dr.-Ing. Walter Beck, Geschäftsführer der SCMT, durch die Veranstaltung.

Kontakt

Die Teilnahme am Unternehmerforum ist kostenfrei. Weitere Informationen und Online-Anmeldung unter www.steinbeis-unternehmerforum.de.

Sabine Ziebart
Steinbeis Center of Management and Technology GmbH (Filderstadt)
su1274@stw.de

Zusammenarbeit intensiviert: Steinbeis innomas GmbH

Steinbeis erhöht Beteiligung am Mechatronikexperten

Im Steinbeis-Haus in Ilmenau hat der Ingenieurdienstleister innomas seinen Sitz. 2001 von ehemaligen Mitarbeitern der Technischen Universität Ilmenau gegründet, ist das Unternehmen heute Teil des Steinbeis-Verbunds. Steinbeis hat nun seine Beteiligung am Unternehmen erhöht und baut so seine Kompetenzen im Magnettechnikbereich aus.

Die gewachsene Zugehörigkeit zum Steinbeis-Verbund spiegelt sich auch in der Änderung der Firmierung wider: Von nun an werden die Experten ihre Leistungen rund um die Entwicklung von elektromagnetischen Antriebssystemen in der Steinbeis innomas GmbH anbieten. Die Entwicklungsaufträge werden begleitet von wissenschaftlichen Konzept- und Machbarkeitsstudien. In den Entwurfsprozess und die Dimensionierung neuer Aktoren, bis hin zur Fertigung von Mustern und Prototypen, von linearen oder rotatorischen Mikro- und Makroaktoren, fließen technologische Erfahrungen aus vielen Industrieprojekten ein.

Die Kernkompetenz des Teams liegt auf dem Gebiet der Entwicklung und Simulation von elektromagnetischen Aktoren, intelligenten Antriebsystemen und mechatronischen Systemen. Hochdynamische Systeme als auch statische Flussdichteverteilungen werden mit FEM-Modellen simuliert. Die steigenden Anforderungen im Entwurfsprozess von magnetischen Antriebsystemen erfordern eine stetige Weiterentwicklung dieser Simulationsmodelle.

Die Entwicklungsaufträge kommen aus den unterschiedlichsten Branchen und liegen im Bereich der Vor- und Neuentwicklung von Produkten. Im Automotivebereich hat das innomas-Team bereits erfolgreich Projekte zur Optimierung von Einspritzventilen, zum Entwurf und zur Dimensionierung eines Elektromotors für Hybridfahrzeuge oder Aktoren für die Haptik von Bediensystemen umgesetzt; im Industriebereich liegen Aufgabenstellungen im Bereich der autarken Energiegewinnung an Wälzlagern, an Recloser-Schaltern für Hochspannungsnetze oder es wird an der Optimierung von Schweißzangen gearbeitet.

Als Universitätsstadt mit fast 7000 Studenten hat Ilmenau eine sehr gute Infrastruktur. Im Umfeld der Universität haben sich zahlreiche innovative Firmen wie die innomas angesiedelt. Durch die Kooperation mit der Universität kann bei Bedarf auf umfangreiche Mess- und Prüfstandtechnik zugegriffen werden, auch die Einbindung von Studenten in Projekte bietet großes Potenzial. „Mit der stärkeren Integration in den Steinbeis-Verbund sehen wir gute Chancen für eine bessere Vernetzung mit Industriepartnern“, so Bernd Malsch, Geschäftsführer der Steinbeis innomas GmbH, „in den zurückliegenden 15 Jahren haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Akquisition von Entwicklungsaufträgen durch erarbeitetes Vertrauen bei den Auftraggebern und auf Weiterempfehlung erfolgt. Mit dem Steinbeis-Verbund haben wir einen Partner, der sehr hohes Vertrauen genießt und einen hohen Bekanntheitsgrad hat“. Der weiteren erfolgreichen Entwicklung des Spezialisten unter dem Steinbeis-Dach steht damit nichts im Wege!

Kontakt

Bernd Malsch
Steinbeis innomas GmbH (Ilmenau)

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