Kunst trifft auf Technologie | Wechselausstellungen in der Steinbeis-Zentrale in Stuttgart | Künstler aus dem Steinbeis-Verbund 

Ausstellung 1|2012: Michaela Würtz

  • 1994 Abschluss des Studiums Mediapublishing (Verlagswirtschaft und -herstellung) an der Hochschule der Medien, Stuttgart
  • bis 1997 Produktmanagerin in einem Fachverlag
  • ab 1998 Projektleiterin beim Steinbeis-Transferzentrum Management – Innovation – Technologie (MIT)
  • 2008 Beginn mit Acrylmalerei und Mischtechniken in zahlreichen Seminaren, Kursen und Workshops bei verschiedenen Dozenten und Künstlern wie Peter Feichter, Christiane Reinhardt, Richard Allgaier, Karin Schelling, Annegret Poschlep, Herbert Schmid, Birgit Guzman Batista, Petra Seibert, Brigitte Kramer, Karen Irmer, Ingrid Schwarz, Renate Kutke. Ab 2010 Mitglied im „Kunstkreis Oberes Nagoldtal e. V.“. Die Auseinandersetzung mit künstlerischen Themen und Projekten, die sich dadurch ergeben, stellen eine besondere Herausforderung dar und ermöglichen die Mitarbeit an verschiedenen gemeinsamen Kunstprojekten.


Während der intensiven Fortbildung durch autodidaktisches Studium mit unterschiedlichen Malmitteln und Techniken haben sich die Motive von primär gegenständlicher Malerei hin zum Abstrakten gewandelt. Ab­stecher in die Welt von Pastellkreide, Portraitzeichnen, Skulpturen aus Ton, Japanische Tuschemalerei und Aquarell haben durchaus ebenso ihre Faszination ausgeübt. Als freischaffende Künstlerin sieht Michaela Würtz sich aber dauerhaft in der Acrylmalerei mit ihren vielseitigen Facetten verhaftet.


Schwerpunkte:

Bereits während des Studiums hat die Kombination von Technik (Druckereitechnik) und Kunst (Buchkunst, -gestaltung und -herstellung) einen besonderen Reiz auf Michaela Würtz ausgeübt. Diese doch vermeintlich gegensätzlichen Themen haben sich im künstlerischen Verlauf als „ihr Thema“ herauskristallisiert.

Ihre Experimentierfreudigkeit drückt sich in der Anwendung ver­schiedenster Materialien und Maltechniken wie Collagen, Frottagen, Mischtechniken und Objektbilder aus. Diese Vielgestaltigkeit spiegelt sich in Verbindung mit technischen Themen und Elementen in ihren künstlerischen Werken häufig wider.

Ausstellungen:

  • Gemeinschaftsausstellung
    • Villa Eugenia, Hechingen
    • Altes Schloss, Altensteig
    • Kloster Reuthin, Wildberg
    • Kreissparkasse Nagold
    • Rathaus, Empfingen
    • Firma Heuser, Nagold
    • Landesgartenschau Nagold – Kunstleitpfosten und Kunstfabrik
  • Einzelausstellung
    • Microsys, Messe Stuttgart
    • Württembergischer
    • Ingenieurverein – VDI, Stuttgart

 

Auftragsarbeiten:

  • Messe Microsys, Stuttgart
  • Steinbeis-Stiftung, Stuttgart
  • Firma Sport Renk, Rottenburg
  • Firma Greuter AG, Zürich

Ausstellung 2|2011: Prof. Alfred Lutz

  • Geboren 1919 in Villingen-Schwarzwald
  • 1936 bis 1939 Studium Gebrauchsgraphik in Berlin
  • 1939 bis 1947 Kriegsdienst und französische Gefangenschaft, zeichnerische Dokumentation
  • Entlassung nach Schwäbisch Gmünd, elterlicher Wohnsitz
  • Beginn als freischaffender Gebrauchsgrafiker mit Aufträgen mittelständischer Unternehmen. Nach internationalem Wettbewerbserfolg und Veröffentlichungen in Design-Fachzeitschriften (Gebrauchsgraphik, München, und GRAPHIS, Zürich) erfolgte von 1950 bis 1960 freie Mitarbeit mit der BASF, Badische Anilin- und Sodafabrik, Ludwigshafen, im Bereich visueller Printmedien und Messestandbau.
  • 1970 Berufung zur Gründung eines Fachbereiches Grafik-Design/Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, Professur.
  • Anfang der 80er Jahre erste Begegnung mit Prof. Dr. Johann Löhn, Regierungsbeauftragter für Technologietransfer und Vorsitzender der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung. Es erfolgte eine interessante und aufbauende Zusammenarbeit in den Bereichen Gestaltung der Jahresberichte, Ausstellung, Bucheditionen und Entwicklung des ursprünglichen Steinbeis-Logos.
  • 1987 bis 1992 Leitung des Steinbeis-Transferzentrums Mediendesign.
  • 1979 bis 1984 Prorektor der Hochschule für Gestaltung, 1984 ausgeschieden in den Ruhestand. Auseinandersetzung in freier Tätigkeit mit neuen und klassischen Medien: Computergrafik, digitaler Film, Bucheditionen.

 

Auszeichnungen in Ausstellungen:

  • X. Trienale (Milano)
  • ICT-Gallery (New York)
  • Art Directors Club (New York)
  • Grafik-Design (Deutschland)

 

Auszeichnungen:

  • 1950 1. Preis BRD intern. Plakatwettbewerb, Plakat „Intereuropäische Zusammenarbeit“
  • 1978 Design-Zentrum Berlin, Plakat „Paläontologisches Museum Aalen“
  • 1987 ICT-Gallery New York, Anzeige
  • 1988 Art Directors Club New York, Jahresgabe der Steinbeis-Stiftung „Impulsgeber New York“
  • 2004 Verleihung der Münstermedaille durch den Münsterbauverein Schwäbisch Gmünd
  • 2009 Verleihung der 1. Bürgermedaille der Stadt Schwäbisch Gmünd

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Austellung 1|2011: Dr. Philipp Liedl

  • geboren 1974 in Esslingen am Neckar
  • Physikstudium an der Universität Stuttgart
  • Promotion am II. Institut für Theoretische Physik der Universität Stuttgart, Thema: Automatische Online-Früherkennung von Qualitätsschwankungen und Störungen bei zyklischen und kontinuierlichen Prozessen
  • Berater bei der Steinbeis Angewandte Systemanalyse GmbH (STASA), Entwickler kundenspezifischer Lösungen zur Optimierung komplexer Systeme in den Bereichen Fertigung, Logistik und Standortwahl.

 

Künstlerische Tätigkeit:

  • Gruppenaustellung Mazowiecka-Gallery, Warschau (2011)
  • Einzelausstellung Steinbeis-Stiftung, Haus der Wirtschaft, Stuttgart (2011)
  • Gruppenausstellung "Dal Figurativo Moderno All'Astrazione", Galerija TIR, Nova Gorice (2010)
  • Einzelausstellung "Farbe und Form im Dialog", Gemeindesaal Stuttgart-Schönberg (2010)
  • Galleria Poliedro, Triest (2010)
  • Gruppenausstellung der Finalisten des 9. Internationalen Syrlin-Kunstpreises 2010, Antik und Kunst Messe Sindelfingen (2010)
  • Einzelausstellung "Farbwelten", Algordanza AG, Chur (2009)
  • Galerie Lutz, Stuttgart (2008)
  • Einzelausstellung "The Spirit of Colours", Frisör Stick, Stuttgart (2007)
  • seit 2005 Intensive Beschäftigung mit der Malerei

 

Neben seiner Tätigkeit bei Steinbeis beschäftigt sich Dr. Philipp Liedl in der Malerei als Autodidakt mit der Wirkung von Farben im Dialog mit Formen. Die Ausgewogenheit zwischen Farbe und Form stehen dabei im Vordergrund. Streng geometrische, in sich ruhende Formen wechseln sich mit einer dynamischen, intuitiv motivierten Pinselführung ab. Häufig arbeitet er mit Farbverläufen, die von nahezu monochromatischen, lasierend aufgetragenen Verläufen bis hin zu ausdrucksstarken Farbkompositionen reichen. Seine Bilder sind seit 2007 in nationalen und internationalen Ausstellungen zu sehen.

Ausstellung 2|2010: Elisabeth Fischer-Bolz

  • 1955 in Ravensburg geboren
  • 1976 Studium der Innenarchitektur an der Akademie der bildenden Künste, Stuttgart
  • Seit 1985 als selbstständige Innenarchitektin in Stuttgart tätig
  • Seit über 20 Jahren freie künstlerische Tätigkeit
  • Seit 1995 Mitglied in der Künstlergruppe „Botnanger stellen aus“


Elisabeth Fischer-Bolz‘ abstrakt expressionistische Malerei präsentiert sich häufig in großformatigen Bildern. Mit enormer Kraft und Dynamik formen Farbexplosionen das Bild. Gemalt, eingekreist, weggemalt, mit Linien gebündelt. Die so entstandenen Farbflächen lassen Gegenständliches erahnen, aber die Farbe bleibt das eigentliche Bildthema.

Skulpturen aus Holz – ausschließlich mit der Kettensäge hergestellt – stehen im Dialog zu den Bildern und ermöglichen dem Betrachter neue Räume der Interpretation. Die Bilder selbst sollen ohne Titel, unvoreingenommen vom Betrachter wahrgenommen werden können und so Identifikation und Bestandteil seines Lebensraumes werden.

Last update on 07. September, 2012  by HJE