Von der Idee vom Markterfolg

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unterstützt als Förderprogramm des Wirtschaftsministeriums (BMWi) die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von kleinen bis mittleren Unternehmen (KMU). Auch in diesem Jahr fand im Juni im Rahmen des Programms der Innovationstag Mittelstand auf dem Gelände des Bundeswirtschaftsministeriums mit dem Projektträger, der AIF Projekt GmbH, statt. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zählte in seiner Eröffnungsrede ZIM-geförderte Spitzenleistungen zu den Paradebeispielen weltweit geltender Innovationsattribute. Wer zu den 350 Ausstellern des jährlich stattfindenden Mittelstands-tages gehört, der kann mit dem Alleinstellungsmerkmal „verfahrenstechnisch innovativ“ auf dem Absatzmarkt als Pionier voranschreiten. Bereits das dritte Jahr in Folge hatte sich das Team um Rüdiger Jung, Leiter des Steinbeis-Innovationszentrums Systemlösungen in Mess- und Automatisierungstechnik in Mannheim, für die Teilnahme qualifiziert und konnte sein im Rahmen eines BMWi-Förderprojektes in Kooperation mit Forschungspartnern entwickeltes Exponat vorstellen.

Projektteam der WOLF Anlagen Technik GmbH & Co. KG und des Steinbeis-Innovationszentrums Systemlösungen in Mess- und Automatisierungstechnik

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Wolf Anlagen Technik GmbH & Co. KG hatte das Steinbeis-Team eine mobile Sträußelzupfmaschine entwickelt, mit der eine Effizienzsteigerung bei der Hopfenernte erreicht werden konnte. Der aus dem Projekt entstandene Sträußelzupfer ermöglicht eine enorme Entlastung der Pflückmaschine im Ernteeinsatz.

Ob als Stand-Alone-Lösung, als Nachrüst-Modul für Bestands-Pflückmaschinen oder integriert in die neue Pflückmaschinen-Generation ermöglicht der Sträußelzupfer jedem Hopfenbetrieb einen planungssicheren, störungsfreien und robusten Ernteverlauf mit hohen Erträgen. Bei der Konstruktion des Sträußelzupfers stimmten die Steinbeis-Experten den Aufbau und die Drehgeschwindigkeiten der Transport- und Pflücktrommeln so genau aufeinander ab, dass ein sehr schonender Pflückvorgang entstanden ist. Die Dolden und Reben bleiben dabei unversehrt und werden nicht wie bei anderen Maschinen zerkleinert. Hopfensträußel, Kleinmaterial und auch ganze Reben werden fein säuberlich und präzise gepflückt und das erzeugte Material zur Entlastung der Maschine über die Grobentnahme schnellstmöglich hinaustransportiert.

Und das Gerät begeisterte auch die Besucher vor Ort beim Innovationstag Mittelstand. Sebastian Weber, Repräsentant der Wolf Anlagen Technik, überzeugte den Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer, begleitet vom zuständigen Fachgutachter Mavin Kotowenko, sowie die taiwanesische Wirtschaftsdelegation persönlich von dem neuwertigen System.

Die hervorragende Präsentation in Berlin wie auch die erfolgreiche Markteinführung des Sträußelzupfers haben beide Projektpartner bestätigt: Weitere Forschungsprojekte zwischen Wolf Anlagen Technik und Steinbeis sind bereits geplant.

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