Steinbeis vor Ort in Thüringen

© wikipedia.org/Michael Sander

Der in der Mitte Deutschlands liegende Freistaat Thüringen besticht durch seine einzigartige Landschaft, reizvolle Kultur, attraktive Städte und Gemeinden. Hervorragende Infrastruktur, starker Mittelstand sowie eine exzellente Forschungs- und Hochschullandschaft machen Thüringen zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort. Sein Branchenmix ist vielfältig: Seit jeher ist das Thüringens Know-how auf den Gebieten des Automobil- und Maschinenbaus sowie der Optik/Optoelektronik und der Life Sciences bekannt. Große Bedeutung besitzen zudem die Ernährungs- und die Kunststoffbranche. Des Weiteren setzt der Freistaat auf Wachstumsfelder mit Zukunft wie Umweltfreundliche Energien, GreenTech, Mess-/Steuer- und Regelungstechnik oder Logistik.

Das Zusammenspiel dieser Faktoren bietet eine gute Basis für einen effektiven marktnahen, praxisbezogenen Wissens- und Technologietransfer. Hierbei werden die Unternehmen in Thüringen von den dort angesiedelten Steinbeis-Unternehmen erfolgreich unterstützt, deren Dienstleistungsangebot ein breites Spektrum umfasst.

Seit 1991 ist Steinbeis in Thüringen aktiv und sorgt dafür, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zeitnah in wirtschaftlich erfolgreiche Innovationen transferiert werden. Kunden aus Kleinunternehmen bis hin zu Großunternehmen profitieren von zeitnahen, anspruchsvollen, speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Lösungen für Fragestellungen aus allen Management- und Technologiebereichen.

Partner in Thüringen sind die Fachhochschule Erfurt, Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena und die Technische Universität Ilmenau. Darüber hinaus sind weitere Steinbeis-Experten in Zentren außerhalb der Hochschulen aktiv.

Steinbeis-Experten an der Fachhochschule Erfurt

Die am 1. Oktober 1991 gegründete Fachhochschule Erfurt blickt dennoch auf langjährige Traditionen Erfurter Ingenieur- und Gartenbauausbildung zurück und zeichnet sie sich durch ein breites, praxisorientiertes und interdisziplinäres Angebot mit inzwischen dreizehn Fachrichtungen aus.

Zu den Gründungsfachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Gartenbau, Versorgungstechnik (heute Gebäude- und Energietechnik), Landschaftsarchitektur und Sozialwesen (heute Angewandte Sozialwissenschaften) kamen 1992 die Wirtschaftswissenschaften, 1994/95 Konservierung und Restaurierung sowie Verkehrs- und Transportwesen und dann im Jahr 2000 die Angewandte Informatik hinzu. Seit 2007 ergänzen Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement sowie seit 2008 Stadt- und Raumplanung das Fächerspektrum. Vorerst jüngster Baustein im Angebot der FH Erfurt ist die Fachrichtung Bildung und Erziehung.

Die Lehr- und Forschungsangebote der FH Erfurt orientieren sich sehr stark am Bedarf der Region und den Entwicklungen in Thüringen. Im Rahmen ihres spezifischen Forschungsprofils bündelt die Hochschule ihre Kompetenzen in den drei unverwechselbaren Forschungsschwerpunkten: Innovative Verkehrssysteme und effiziente Logistik-Lösungen, Kindheit, Jugend, soziale Konfliktlagen sowie Nachhaltiges Planen und Bauen, Landnutzungs- und Ressourcenmanagement. Im engen Kontakt zu Unternehmen und Einrichtungen lebt die FH Erfurt bewusst eine starke Praxisverbundenheit. Kooperationen verbinden sie mit Partnerhochschulen weltweit.

Steinbeis-Experten an der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Die 1991 gegründete Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena ruht auf drei Ausbildungssäulen: den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie den Sozialwissenschaften und bietet in acht Fachbereichen zahlreiche attraktive Bachelor- und Masterstudienprogramme an.

Das Profil der jungen Hochschule ist zunehmend von einer interdisziplinären Zusammenarbeit der Bereiche gekennzeichnet. So lassen sich Synergien optimal nutzen. Auch Lehre und Forschung werden aus diesem Grunde enger miteinander verknüpft. Im Interesse einer umfassenden wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Ausbildung kooperiert die Hochschule mit Bildungseinrichtungen aus ganz Europa und darüber hinaus sowie mit der Wirtschaft.

Die Vernetzung mit regionaler und überregionaler Wirtschaft und Wissenschaft, dem „Cluster Jena“ sowie der hohe Stellenwert von Forschung und Entwicklung machen das Besondere der jungen, flexiblen Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena aus.

Steinbeis-Experten an der Technischen Universität Ilmenau

Die Technische Universität (TU) Ilmenau steht für eine lange Tradition in der Ausbildung von Ingenieuren der Elektrotechnik und des Maschinenbaus. Heute umfasst ihr Profil Technik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Medien. Fünf Fakultäten bieten den derzeit 7.000 Studierenden ein zukunftsweisendes interdisziplinäres Programm von 19 Bachelor- und 25 Masterstudiengängen in Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an.

Das Studium ist geprägt durch ein international anerkanntes Ausbildungsniveau und einen hohen Praxisbezug. Das Credo der Ilmenauer Ingenieurausbildung "früh über den Tellerrand schauen" bedeutet: schon Studierende werden in Forschungsprojekte eingebunden, absolvieren Praktika in der Wirtschaft und setzen sich auch mit nicht-technischen Wissenschaftsdisziplinen auseinander. Die TU Ilmenau nimmt in ausgewählten Kompetenzfeldern sowohl in der Grundlagen- als auch in der angewandten Forschung national und international Spitzenpositionen ein. In den letzten Jahren wurden sechs Forschungscluster etabliert: Nanoengineering, Präzisionstechnik und Präzisionsmesstechnik, technische und biomedizinische Assistenzsysteme, Antriebs-, Energie- und Umweltsystemtechnik digitale Medientechnologie und Mobilkommunikation.

Langjährige wissenschaftliche Kooperationen mit Staaten Mittel- und Osteuropas gehören zur Tradition der Ilmenauer Universität und sind die Grundlage für gemeinsame studentische Ausbildungsprojekte.

Steinbeis-Experten an der Bauhaus-Universität Weimar

Die Bauhaus-Universität Weimar hat ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert und steht auf dem Boden bedeutender Traditionen: Wichtige Kapitel der Kunst- und Baugeschichte in den vergangenen 150 Jahren wurden hier mitgeschrieben. Anfangs eine rein künstlerische Lehranstalt, entwickelte sich die Universität zu einer modernen technischen Hochschule mit zahlreichen bauwissenschaftlichen Disziplinen und ist jetzt eine Einrichtung, in der Kunst und Technik zusammengeführt werden.

Aufbauend darauf hat die Bauhaus-Universität Weimar ein breites Lehr- und Forschungsprofil entwickelt. Sein Spektrum umfasst heute ca. 40 Studiengänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visuelle Kommunikation, Mediengestaltung und -wissenschaft bis zu Architektur, Urbanistik, Bauingenieurwesen, Baustoffkunde, Umwelt sowie Management.

Die Universität begreift es als ihre Aufgabe, auf den jeweiligen Gebieten der Wissenschaft und der Kunst an der Konzeption, Konstruktion und Gestaltung gegenwärtiger und zukünftiger Lebensräume mitzuarbeiten – analytisch, kreativ und innovationsfreudig. In allen wissenschaftlichen Bereichen spielt, wie auch in der künstlerischen Entwicklung, die Praxisnähe eine große Rolle.

Weitere Steinbeis-Experten in der Region

Weitere Experten außerhalb von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Thüringen bieten Steinbeis-Dienstleistungen an. Als Transferunternehmer sind sie in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Beratung und Expertisen sowie Aus- und Weiterbildung tätig.

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